[Rezension] „Harry Potter und das verwunschene Kind“ von J.K. Rowling

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Titel: Harry Potter und das verwunschene Kind
Autor: J.K. Rowling
Seiten: 300
ISBN: 978-3-551-55915-9
Verlag: Carlsen
Erstausgabe: 24. September 2016

 

 

Die achte Geschichte.
Neunzehn Jahre später.

Meinung

Ich hatte mich so richtig auf dieses Buch gefreut, auch wenn ich es irgendwie erst recht spät in die Hände bekommen habe. Als ich es aufschlug, wurde ich sofort in die 6. Klasse zurückbefördert – damals haben wir „Kleider machen Leute“ von Gottfried Keller gelesen. Kennt ihr noch diese kleinen gelben Reclam-Hefte aus der Schule? Für einen klitzekleinen Moment dachte ich, ich wäre wieder in der 6. Klasse.

Dadurch, dass das Buch das Theaterskript ist, liest es sich, meiner Meinung nach, viel lebendiger. Jedes Mal, wenn Albus sich darüber beschwert, dass die Leute am Bahngleis 9 3/4 schon anfangen zu starren, konnte ich mir die Situation – und vor allem den Ton, in dem Albus es wohl sagen würde – bildlich vorstellen. Daher finde ich die Idee, das Buch als Skript zu belassen, wirklich spitze.

Der Verlauf der Geschichte ist vielleicht ein bisschen weit hergeholt … zumindest hatte ich an manchen Stellen des Buches das Gefühl.
Dass Albus mit dem Vermächtnis seines Vaters überhaupt nicht klarkommt und damit eigentlich auch gar nicht klarkommen will, macht er das Buch über sehr klar. Und dass alte „Feinde“ letztendlich zu (fast) „Freunden“ durch ihre Kinder werden, zeigt, dass nichts im Leben konstant ist – nicht einmal eine so tiefe Feindseligkeit. Es zeigt auch, dass der Ruhm, den Harry einst erlebte, neunzehn Jahre später mehr oder weniger passé ist und ihm das mehr zu schaffen macht, als ihm das Leben zu vereinfachen. Ron ist immer noch so chaotisch wie vor neunzehn Jahren und Hermine … ist eben Hermine.

Fazit

Wie erwähnt, hatte ich mich sehr auf das Buch gefreut, es ist einfach und, vor allem, schnell zu lesen, eben dadurch, dass es ein Skript ist. „Harry Potter und das verwunschene Kind“ ist sehr bildlich geschrieben, man wird an bekannte und nicht so bekannte Orte wie Godric’s Hollow geführt. Trotzdem finde ich einige Teile des Buches ein bisschen weit hergeholt und weiß nicht, was ich davon halten soll. Es ist keine klassische Harry Potter Geschichte, diese Ära endete (für mich) mit dem letzten Film vor sechs Jahren. Trotzdem ist es für Fans toll, immer mal wieder etwas über „den Jungen, der überlebte“ zu lesen.

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2 Gedanken zu “[Rezension] „Harry Potter und das verwunschene Kind“ von J.K. Rowling

  1. Marie schreibt:

    Heii 🙂
    Auch wenn ich gerade total im Harry Potter Wahn bin, glaube ich nicht, dass ich diesen Teil lesen werde, da er ja auch nicht von J.K. Rowling geschrieben worden ist!
    Liebst, Marie ❤

    Gefällt mir

    • Anne-Wiebke Peters schreibt:

      Hey Marie! Danke für Deinen Kommentar 😊
      Die Geschichte an sich ist ja von J.K. Rowling, wenn auch das Skript nicht von ihr geschrieben wurde, da hast du Recht. Ich persönlich „musste“ es einfach lesen 😉
      Solltest du es doch irgendwann mal lesen, würde ich gerne deine Meinung zum Buch hören.
      Liebste Grüße, Wiebi

      Gefällt 1 Person

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