[Rezension] „Trust again“ von Mona Kasten

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Titel: Trust again
Autor: Mona Kasten
Seiten: 480
ISBN: 978-3-736-30249-5
Verlag: Lyx
Erstausgabe: 13. Januar 2017

 

Sie hat mit der Liebe abgeschlossen – Er weigert sich, sie aufzugeben.

In dem Moment, in dem sie Spencer Cosgrove zum ersten Mal gegenübersteht, weiß Dawn, dass sie ein Problem hat. Ein großes Problem. Spencer ist sexy, charmant und lustig, genau ihr Typ – und er beginnt augenblicklich mit ihr zu flirten. Doch Dawn hat sich geschworen, die Finger von Männern zu lassen. Zu tief sitzt der Schmerz, den sie empfindet, weil sie der falschen Person vertraut hat, zu groß ist die Wunde, die sein Verrat hinterlassen hat. Aber Spencer gibt nicht auf. Und als Dawn herausfindet, dass auch er ein herzzerreißendes Geheimnis verbirgt, wird ihr klar, dass sie keine Chance hat gegen die Art und Weise, wie er ihre Welt auf den Kopf stellt …

 

Meinung

Wie kam ich denn so schnell an dieses Buch. Nachdem ich Teil eins beendet hatte, wollten der Lieblingsmensch und ich an den Main. Wir saßen gerade beim Asiaten und haben auf unser Sushi gewartet, als mir eingefallen ist, dass der Hugendubel um die Ecke ist. Woraufhin ich dann ein „Du sollst gehen“ vom Lieblingsmenschen bekommen habe. Ich also in zum Hugendubel, auf der Suche nach Teil zwei. Zurück beim Asiaten verlief das Gespräch dann so: „Und? Gefunden?“ „Hmhm.“ Schon da musste ich fast grinsen. „Den dritten Teil auch?“ „Neeeeeeeeein.“ Vielleicht könnt ihr euch den Tonfall vorstellen. Natürlich lag der dritte Teil auch sicher verstaut in meiner Handtasche.

Nun, da beginnt man ein neues Buch und eines der ersten Worte, die man liest, ist „Penis“. Ich musste direkt grinsen – toller Anfang.
Aber dieses kleine Wörtchen ist natürlich nicht der Grund, warum Mona Kasten mich auch mit diesem Buch zum Dahinschmelzen gebracht hat. Oder doch? Nein. Ehrenwort.

Die Story ist definitiv der Hammer: Misses Kasten bringt einen Kracher nach dem anderen und nach ein paar davon musste ich mich erstmal kurz erholen. Aber wirklich nur ganz kurz ich musste ja wissen, wie es weitergeht.

Spencer ist echt Zucker und Dawn schreibt. Damit hat sie, wie Kaden durch seine Tattoos, bei mir schon gewonnen. Außerdem erinnert sie mich total an mich selbst. Dawn kann übrigens auch fluchen – sogar auf zivilisierte Weise (Kaktus) – also hat sie noch mehr Pluspunkte gewonnen.

Auf jeden Fall ist der Einstieg dieser Geschichte ein bisschen anders, die beiden kennen sich nämlich schon eine Weile, nicht wie Kaden und Allie, die sich erst kennenlernen müssen. Was die Geschichte von Dawn und Spencer nur noch intensiver macht.
Übrigens. Ich finde den Namen der Katze immer noch bescheuert (sorry). Nur durfte ich das in meiner vorherigen Rezension ja nicht sagen – Spoiler und so.

An einigen Stellen in Trust again macht mich Dawn aber echt wahnsinnig. Ich habe einmal sogar fast das Buch angeschrien. Glücklicherweise war niemand da, als ich festgestellt habe, dass ich in dem Moment geknurrt und ein Buch angebrummt habe.

Sprachlich läuft es genauso weiter wie im ersten Teil. Wie gesagt, ich bin begeistert von ihrem Schreibstil. Und ich liebe kurze, abgehakte Sätze.

 

Fazit

Trust again hat mir außerdem etwas beigebracht, mich berührt und es hat mich inspiriert.
Beigebracht hat es mir etwas zum Thema Kritik und Selbstwahrnehmung. Es lehrt, dass Zweifel ok sind. Dass Weinen ok ist. Aber danach wird aufgestanden und weitergemacht.
Berührt hat es mich, da ich mich fast komplett in Dawn wiedergefunden habe.
Und inspiriert, da ich nun meine eigene Geschichte weiterschreibe und lese.

Danke, Mona!

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