[Rezension] Seven Nights Paris – Jeanette Grey

Bei Tag zeigt er ihr die schönsten Seiten von Paris, bei Nacht erfüllt er ihre geheimsten Wünsche.
Rylan ist millionenschwer. Seine wahre Identität verheimlicht er – besonders vor Frauen. Sein Credo ist: keine Bedingungen, keine Verpflichtungen. Kate reist nach Paris, um Inspiration für ihr Kunststudium zu finden. Stattdessen trifft sie auf Rylan. Als sie sich in die Augen sehen, verändert sich alles: Zum ersten Mal hat Rylan eine Frau vor sich, mit der er alles teilen möchte. Doch er weiß, dass sein Geheimnis zwischen ihnen steht. Um Kate zu halten, muss er ihr die Wahrheit sagen – auch wenn das bedeuten könnten, sie zu verlieren …

Vorneweg: Dieses Buch ist ein Rezensionsexemplar – es handelt sich hierbei also um Werbung. Vielen Dank an das Bloggerportal und den Diana Verlag für die Bereitstellung.

Meinung

Ich muss gestehen, nach meinem letzten Rezensionsexemplar war ich sehr skeptisch, denn es war die absolute Katastrophe (warum, könnt ihr hier nachlesen). Die Angst war groß, dass ich mich wieder durchquäle, langweile oder was auch immer.
Nun, es war ganz in Ordnung. Kein Meisterwerk, aber mal was für Zwischendurch.

IMG_2246Kate ist auf der Suche nach sich selbst – Rylan sucht nach seiner nächsten Bettgefährtin. Es kommt selbstverständlich anders, als es beide vor hatten. Wie ihr dem Klappentext schon entnehmen könnt, es bahnt sich ein kleines Drama an. Stimmt. Und wie sollte es auch anders sein, es kommt zustande. Aber bis dahin, begleitet man die beiden durch Paris, Rylan zeigt Kate die Orte, die er am meisten liebt – neben den „typischen“ Sehenswürdigkeiten. Ich muss gestehen, ich habe riiiiiiichtig Lust bekommen, wieder nach Paris zu reisen. Ich war 2006 im Rahmen eines Schüleraustauschs für einen Tag in Paris und die Stadt war wirklich wunderschön. Es war eigentlich viel zu kurz und ich war viel zu jung, um mich so in eine Stadt zu verlieben … es geschah trotzdem. Bis heute, 11 Jahre später, war ich nie wieder dort, doch nach diesem Buch, werde ich ernsthaft darüber nachdenken 😉

Abgesehen von der schönen Beschreibung dieser atemberaubenden Stadt, ist die Geschichte relativ einfach gestrickt. Obwohl Kate sich selbst finden wollte, findet sie Rylan. Klar, dass wenn die beiden nicht so viel Zeit miteinander verbracht hätten, die Geschichte so nie zustande gekommen wäre, doch ich denke, dass diese ganze Selbstfindung deutlich zu kurz kam. Gefühlt hat Kate dreimal während des ganzen Buches gezeichnet. Ich bin definitiv kein Experte. Aber findet man seinen eigenen Stil so schnell? Ich kenne mich nur mit Schreiben ein wenig aus und habe in den letzten Monaten wirklich viel geschrieben – meinen eigenen Stil jedoch noch längst nicht richtig gefunden. Vielleicht ist das in der Kunst anders, einfacher, wer weiß …

Dass Kate, was Rylan betrifft, so verdammt naiv war, ging mir teils schon etwas auf die Nerven, denn hätte sie etwas mehr aufgepasst, wäre es vermutlich nie soweit gekommen. Aber auch dann gäbe es diese Geschichte nicht.
Rylan ist … Rylan. Er hat mich ein klein wenig an Christian Grey und Gideon Cross erinnert. „Ich bin reich und kann tun und lassen und mir nehmen was ich will, ohne Rücksicht auf Verluste“. Auch Rylan macht eine Art Selbstfindung durch. Ob und wie diese dann aussieht, wird man wohl erst im zweiten Band sehen.

Ein Charakter, der mir richtig gefallen hat, jedoch erst am Ende vorkam, war Rylans Schwester Lexie. Eine taffe Frau, ich bin sehr gespannt, ob man im zweiten Teil mehr über sie erfährt 🙂

Fazit

Alles in allem, war dieses Buch eine kleine Erholung vom letzten Buch. Zwar kein Meisterwerk der Literatur, aber was seichtes für zwischendurch. Da ich von Natur aus sehr neugierig bin, werde ich aller Voraussicht nach den zweiten Teil auch lesen 🙂

Dieses Buch wandert also in die Kategorie Zwischending.


Infos zum Buch:

Titel: Seventeen Nights – Paris
Autor: Jeanette Grey
Seiten: 416
ISBN: 978-3-453-42201-8
Verlag: Diana
Erstausgabe: 11. September 2017


Hier noch ein paar weitere Rezensionen zum Buch:

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