Das war meine Buchmesse

Was für ein mega toller Tag. Ich habe so viele unglaublich tolle Menschen kennengelernt, die ich vorher nur durch mein Handy kannte und auch Menschen, die ich vorher noch gar nicht kannte. Wir haben viel gelacht, sind unfassbar viel gelaufen und haben etliches gesehen.
Was ich auf jeden Fall vorneweg sagen kann, und möchte: Ich werde es mir nächstes Jahr sehr gut überlegen, ob ich nochmal an einem Samstag auf die FBM fahre. Wenn, dann nur mit vielen Terminen, sodass ich die Menschenmassen nicht mitbekomme. Ich wusste, warum ich vorhatte mit dem Schiff anzureisen 😀 Der unfreiwillige Körperkontakt, den man da mitmacht, reicht für ein halbes Leben. Mindestens.

Nachdem ich das Parkhaus ohne Probleme gefunden und mir meinen Parkplatz gemerkt hatte (dachte ich zumindest), ging es auch recht zügig Richtung Messegelände. Dann hieß es nur noch, ein paar Runden drehen, bis Rika, Michelle und Jenny auftauchen würden. Zu dem Zeitpunkt war es doch noch recht leer, man konnte also mehr oder weniger entspannt zwischen den einzelnen Verlagen schlendern. Dass man keine Bücher kaufen konnte, bis auf die, von denen die Autoren in dem Moment anwesend waren, wusste ich nicht, dementsprechend war ich ein klitzekleines bisschen enttäuscht – aber nur kurz, bis mir auffiel, dass ich so wesentlich weniger zu schleppen hatte.

Ich schlenderte also durch die Gegend, recht planlos eigentlich, da ich null Ahnung von nichts hatte und befürchtete, dass ich an dem ganzen Tag keiner bekannten Menschenseele begegnen würde. Es war einfach alles so riesig und der Input ließ nicht nach. Und plötzlich traf ich bei Loewe auf Benny 🙂 Ein bekanntes Gesicht, ich war direkt viel entspannter. Nach zehn Minuten kam Anna kurz dazu und dann machte ich mich auch schon auf den Weg zu Drachenmond Verlag, dort wollte ich mich mit den Mädels treffen. Wir haben uns sofort erkannt und los ging es dann auch schon.

Unser erster Termin war bei Arena. Eine kleine, feine Vorstellung des Frühjahrsprogramms, die Wunsch-/Merkliste meiner Bücher wuchs gefühlt mit jeder Seite, die Verena umblätterte. Ich bin schon sehr gespannt auf all die neuen Bücher, die der Verlag nächstes Jahr rausbringen wird und vielleicht fällt uns ja auch die ein oder andere Aktion dazu ein, wer weiß 😉

Bis zu unserem nächsten Termin war noch etwas Zeit, also auf zum Camp Drachenmond, wie einige unser Bloggerkolleginnen den Ort schon getauft hatten. Es war echt super praktisch, dass man sich da einfach mal eine Runde hinsetzen konnte, ohne gleich jemandem im Weg zu sein.

Um drei sind wir dann zum Bloggertreffen beim acabus Verlag. Ich kannte den Verlag überhaupt nicht und bin schon sehr gespannt auf das Buch, das wir in der Goodie-Bag mitbekommen haben.

Durch diesen Termin waren wir dann doch etwas spät dran für das bookstagram-Treffen, das Nils von bunteschwarzweisswelt organisiert hatte. In die riesige Menschenmenge wollte ich nicht … das wäre vermutlich too much gewesen, in Anbetracht der Tatsache, dass ich ja schon genug Nähe für das gesamte nächste Jahr gesammelt hatte … Getroffen hab ich trotzdem ein paar „bekannte Gesichter“ wie Tinker von tinkerreads.
img_2312Kurz vor Ende sprang Rika auf und begab sich schnurstracks auf den Weg zum Sternensand Verlag. Ich verstand nur irgendwas mit „Noah“. Und im nächsten Moment sprang auch ich auf. „Countdown to Noah“ von Fanny Bechert – das Buch von dem Anna soooo geschwärmt hat. Und ich hatte es einfach überhaupt nicht auf dem Schirm. Und wer stand dann dort vor uns? Genau! Fanny Bechert. So eine herzliche, liebe Person. Und so kam es, dass zwei Bücher an der Messe mit nach Hause durften 😉 Und sogar signiert – ohne Anstehen 😉

Danach war der Tag auf der Messe auch schon so gut wie vorbei, es wartete noch die Drachennacht vom Drachenmond Verlag auf uns.
Der Weg dahin gestaltete sich für mich als halbe Katastrophe. Zuerst war ich mir im Parkhaus doch nicht mehr so sicher, wo ich geparkt hatte. Zum Glück fand ich meinen lila-grauen Flitzer sehr schnell. Adresse im Navi eingegeben, losgefahren und schon war ich (vermeintlich) da. Nur meinte das Navi meines Handys, dass es noch drei Kilometer wären …  Umgedreht und wieder los. Vor allem ich, als Fahranfängerin in der riesen Metropole Frankfurt. Ihr könnt euch vorstellen, wie viel Spaß ich hatte. Nachdem ich letztendlich drei Mal zwischen denselben Unigebäuden stand, wäre ich fast völlig entnervt nach Hause gefahren. Wären mir nicht die Mädels entgegengelaufen … Ende gut, alles gut.

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Mit Fanny Bechert.

Die Drachennacht war recht cool, auch wenn sie für mich etwas kurz war – ich wollte ja noch nach Hause.
Es wurde gelesen, gesungen, Geschichten wurden spontan in die Luft geschrieben und es wurde herzlich und viel gelacht. Ich kann mir sehr gut vorstellen, auch in Leipzig wieder dabeizusein. Ich habe richtig Lust bekommen, endlich mal ein paar Bücher aus diesem Verlag zu lesen, vielleicht wird das in den nächsten Wochen was 😉

Nun … das war mein Tag in Frankfurt. Wie schon gesagt, es war der Hammer. Ich bin so froh, hingefahren zu sein, ich kann es nicht in Worte fassen. Danke an alle, die diesen wundervollen Tag möglich gemacht haben.
Wir sehen uns hoffentlich in Leipzig ❤

 

 

5 Gedanken zu “Das war meine Buchmesse

  1. Rika schreibt:

    Meine Süße,
    es war so schön dich dort in Frankfurt endlich mal live sehen zu können und ich habe die Zeit mit dir in vollen Zügen genoßen!
    Leipzig wird großartig! Das habe ich so im Gefühl!

    Fühl dich ganz doll gedrückt!
    Liebst,
    Rika :*

    Gefällt 1 Person

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