[Rezension] Almost a fairy tale von Mara Lang

Es war einmal … Aeromobile, Sicherheitsdrohnen und „Tischlein Deck Dich“-Fastfoodketten: Die junge Magische Natalie lebt in einer modernen Märchenwelt, die nach höchstem technischen Standard funktioniert. Und auch wenn es Schlösser, Einhörner, Riesen – und Prinzen – gibt, ist alles Magische festen Regeln unterworfen.
Als Natalie ihr Herz an Prinz Kilian verliert und ihm in einer brenzligen Situation helfen will, benutzt sie verbotenerweise Magie. Damit bringt sie einen Stein ins Rollen, der nicht nur ihr Leben aus den Fugen geraten, sondern auch die Gesellschaft in ihren Grundfesten erschüttern lässt …

Meinung

Ein wunderschönes Cover; ein Klappentext, der ein modernes Märchen vermuten lässt … es klang nach dem perfekten Buch.
Wie es manchmal jedoch so ist … es ist nicht immer das drin, wonach es aussieht oder was drauf steht.
Einige bekannte Märchen wurden kurz erwähnt, es fielen Namen wie Dornröschen oder Schneewittchen. Drachen, Riesen, Einhörner, Zwerge fanden auch ihre kurze Daseinberechtigung. Die einzige Konstante: die Magie.

IMG_2942Ich muss ehrlich gestehen, ich bin enttäuscht und war während des Lesens mehr als genervt. Ich weiß, es handelt sich um eine Dilogie, einen Cliffhanger muss es dementsprechend geben. Doch passierten, meines Erachtens nach, viel zu viele Katastrophen und zu wenig Gutes. Dass es kein „happily ever after“ gab, war mir schon klar, aber das so gar nichts Gutes passiert … ? In den Momenten, in denen die Geschichte im Buch wieder etwas zur Ruhe kam und ich dachte „Ok, jetzt wird alles besser“, geschah keine anderthalb Seiten die nächste Katastrophe. Und das hat mich einfach nur genervt. Ich bin aus dem Augenrollen fast nicht mehr rausgekommen. Schade. Denn ich hatte mich wirklich auf das Buch gefreut.

Protagonistin Natalie macht eine ziemlich starke Entwicklung durch, Prinz Kilian … versucht die ganze Zeit Natalie zu retten und die Antagonistin … ist die nervigste Person aller Zeiten. Wie auch immer sie das schafft, aber ihr fällt ständig was neues ein, sie setzt immer noch eins drauf. Vielleicht hat es mich deshalb so genervt. Vielleicht war es einfach zu viel Action für ein Buch, bei dem ich mir Märchen erhofft hatte.

Was ich jedoch interessant fand, ist der „Unterbau“ der Geschichte. Die Einteilung der Magischen in Kategorien und der – mehr als deutliche – Unterschied zwischen Magischen und Menschen, in Bezug auf die Rechte der einzelnen. Diesen Aspekt der Geschichte fand ich recht gut ausgearbeitet, denn er erklärt, wie alles was im Buch geschieht, zustande kommt.

Fazit

Leider, leider bin ich total enttäuscht, denn ich hatte eine völlig andere Geschichte erwartet. Ich war sehr genervt, hatte jedoch Seite um Seite noch Hoffnung, dass es besser werden würde. Das Gerüst, auf dem die Geschichte aufgebaut ist, hat mir aber gut gefallen, es ist kein einfaches Thema, das sich Mara Lang für ein Jugendbuch ausgesucht hat.

Trotz des wunderschönen Covers … Chaostheorie 😦


Infos zum Buch:

Titel: Almost a fairy tale – Verwunschen
Autor: Mara Lang
Seiten: 400
ISBN: 978-3-7641-7068-4
Verlag: Ueberreuter
Erstausgabe: 15. September 2017


Mit anderen Worten

„Mara Langs „Almost a Fairy Tale“ ist ganz anders und absolut nicht so märchenhaft und romantisch wie erwartet. Eine fantastisch ausgestaltete märchenhafte Zukunftswelt mit allerhand Details, eine gute Entwicklung der Hauptfiguren und jede Menge Action stehen zu viel Action und einer großen Distanz zu den Figuren gegenüber.“His & Her books

 

4 Gedanken zu “[Rezension] Almost a fairy tale von Mara Lang

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