Immer wieder montags #23

„Zu spät, zu spät, ich komme viel zu spät!“ So oder so ähnlich geht es mir gerade, ich bin nämlich wirklich spät dran. Und das Ikea Tischchen muss auch noch auseinander genommen werden … Zeitdruck, Leute … Aber vorher gibt es noch die Montagsfrage von Buchfresserchen. Prioritäten und so. 😉

Gibt es eine Erzählperspektive, die du beim Lesen bevorzugst?


Um diesen Satz nicht mit einem einzigen Wort zu beantworten, hol ich jetzt einfach mal ein bisschen aus. Für alle, die eine schnelle Antwort haben möchten, diese lautet ’nein‘. 😀
Genauso wie ich ein Fan von verschiedenen Genres bin, mag ich unterschiedliche Erzählperspektiven. Mein aktuelles Buch After Work wird beispielsweise von beiden Protagonisten abwechselnd erzählt. Die Geschehnisse von beiden Seiten beschrieben zu bekommen ist manchmal nicht nur erfrischend, sondern auch total spannend, da man erkennt wie unterschiedlich zwei Personen ein und dieselbe Situation erleben. Auch in Tigerstreifenhimmel (welches ich nur zu gut empfehlen kann) wird jedes Kapitel zwischen den Protagonistinnen gewechselt. Man bekommt einen viel besseren Einblick in die Gedankenwelt von den Hauptpersonen, kann die Beweggründe von beiden vielleicht besser verstehen oder nachvollziehen …

Doch auch andere Perspektiven haben ihre Vorteile. Wenn alles in der dritten Person erzählt wird, hat man den totalen Überblick und kann sich voll und ganz auf die Geschichte konzentrieren ohne irgendwelche Perspektivenwechsel „befürchten“ zu müssen.
Ist alles in der „Ich“-Perspektive erzählt, hat der Leser fast schon das Gefühl die Geschichte selbst zu erleben, kann direkt in den Kopf des Protagonisten reinschauen …

Ihr merkt, mir ist es total egal, aus welcher Perspektive eine Geschichte erzählt wird – solange sie gut erzählt wird. Aber ich muss auch zugeben, dass ich in letzter Zeit vermehrt Bücher gelesen habe, in denen aus der Sicht beider Protagonisten erzählt wird. Nicht, dass ich danach gezielt suchen würde, aber das ist mir beim tippseln dieser Zeilen einfach mal aufgefallen.


Wie sieht es bei euch aus? Habt ihr einen Favoriten?

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5 Kommentare zu „Immer wieder montags #23

  1. Moin Bunny 🐇,

    zu spät – ist irgendwie eine Familienkrankheit. Ein Arzt würde behaupten: ‚Genetisch bedingt. Da könnense nix machen. Außer das Beste draus.‘ 😀Aber zum Glück schenken wir den Weißkitteln ja nich so viel Glauben, nä? Selbst ICH habe die Hoffnung da noch nicht aufgegeben. 😅

    Mit der Erzählweise geht es mir ganz genauso. Wurscht, wer erzählt. Hauptsache gut. Also so, dass es mich mitreißt. Wenn ich mich recht erinnere, was der erste Teil der Broken Stars Reihe mein erstes Buch, in dem die Protagonisten abwechselnd erzählen. Anfangs war ich etwas verwirrt, aber so wie Du schreibst, es ist interessant, die Dinge aus zweierlei Perspektiven zu erfahren.

    Aktuell lese ich wieder mehr Fachliteratur, da stellt sich diese Frage eher weniger. Was daran liegt, dass die meisten Protagonisten nicht sprechen können. Oder ich sage mal so: Wir sie nicht verstehen können. Wobei es sicher interessant wäre, bsp.weise Obst und Gemüse zu lauschen, was sie so über die Spezies Mensch zum Besten geben könnten. Vermutlich nicht viel. Oder um es in vegetarischer Form auszudrücken: ‚Bei denen (Menschen) ist Hopfen und Malz verloren.‘ 😎 Aber auch hier gilt: Die Hoffung stirbt zuletzt. 🙏

    Hab eine schöne Woche, Küssi 😘
    die Mum

    Gefällt 1 Person

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