Wahrheit oder Selbstinszenierung | Die Außenwirkung auf Instagram

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Social Media – und somit die Selbstinszenierung – bestimmen das Leben von vielen von uns. Fotos, Collagen, Instastories – die Ausschnitte aus unserem Leben sollen so perfekt wie möglich aussehen. Möbel werden verrückt, Gegenstände hastig aus dem Bildausschnitt geräumt, es muss einfach picobello aussehen. Sonst könnte noch jemand auf die Idee kommen, dass man dort wirklich lebt!
Und glaubt mir, so sarkastisch das auch klingt, ich nehme mich da selbst nicht raus. Aus dem Blitzgedanken, dieses oder jenes kurz auf Instagram in der Story zu posten, werden meist mehrere Minuten, Versuche, Umräumaktionen und das Spontane geht absolut verloren.

Doch nicht nur die Wohnung wird möglichst perfekt in Szene gesetzt, sondern auch die Person selbst. Plötzlich werden die Gedanken über das eigene Aussehen ganz laut. Ungeschminkt in den Supermarkt, in der Stadt bummeln, ins Büro oder stundenlang im Café bedienen? Überhaupt kein Problem. Stört mich nicht im Geringsten. Da mache ich mir nicht einmal Gedanken drüber. Okay, wenn ich morgens aussehe wie vom Laster überrollt, weil ich schlecht geschlafen habe, klatsche ich mir schon ein bisschen Mascara auf die Wimpern und Puder ins Gesicht, aber das war’s dann auch schon wieder. Meist stehe ich vor dem Spiegel, schaue mich an, zucke mit den Schultern und denke mir: „Besser wird’s nicht“. Und dann ist die Sache gegessen.

Aber auf Instagram? Du liebe Güte!
Gerade als Blogger zeigt man sich doch gerne mal vor der Kamera. Die Follower sollen doch wissen, mit wem sie es zu tun haben. Ich freue mich immer, wenn ich Bilder oder Stories von meinen Lieblingsbloggern sehe auf denen sie selbst drauf sind. Ich persönlich zeige mich jedoch seeeeeehr selten vor der Kamera. Meist bin ich die Stimme aus dem Off. Und wisst ihr wieso? In dem Moment in dem ich beispielsweise einen Neuzugang vorstellen möchte oder einfach so etwas erzählen will, ploppt ein Gedanke auf: „Du müsstest dich ja schminken.“ Leute. Mal ganz ehrlich. Wie bescheuert ist das denn bitte?! Sonst kümmert es mich doch auch nicht die Bohne.

Ich setze mich dadurch selbst nur unter Druck. Was anderes passiert nämlich nicht. Außer, dass ich mich noch furchtbar über mich selbst ärgere, am Ende jedoch wieder die Erzählerstimme bin. Weil ich mich nicht ungeschminkt vor die Kamera traue. Was völlig absurd ist. Immerhin wage ich zu behaupten, dass ich ein schönes Lächeln habe. Und sollte ich es doch einmal wagen, eine Story zu drehen, dann auf gar keinen Fall ohne Filter. Entweder zieren Katzenohren und Schnurrhaare das Video oder der Kylie Jenner Filter kommt zum Einsatz. Einen perfekteren Lidstrich gibt es vermutlich nicht. Und dann glänzt man auch noch so schön.

Dieser Druck entsteht einzig und allein dadurch, dass ich mich mit anderen vergleiche. Wie hübsch, wie toll, wie sympathisch andere Blogger in ihren Stories rüberkommen. Dass ich das auch möchte. Und während ich diese Zeilen tippe, schüttel ich den Kopf über mich selbst. Was ist so verkehrt daran, ein bisschen anders zu sein? Sich ungeschminkt und – vor allem – ohne Filter vor die Kamera zu setzen? Nichts. Und dennoch ist die Angst da. Eine irrationale Angst. Aber real.

Doch wovor genau habe ich da eigentlich Angst? Immerhin bin ich 27, die Schulzeit ist längst vorbei und eigentlich sollten wir in unserem Alter in der Lage sein respekt- und liebevoll miteinander umzugehen. Dass das in der Buchcommunity nicht immer der Fall ist, auch wenn es vielleicht nichts mit Äußerlichkeiten zu tun hat, wissen wir aber auch. Eigentlich geht es um Bücher. Die geraten manchmal nur einfach in den Hintergrund …

In gewisser Weise ist unsere Selbstinszenierung dem Schönheitswahn bei The Belles nicht ganz unähnlich. Alles dreht sich darum, den neuesten Trend zur Schau zu stellen, immer perfekt auszusehen, anderen zu zeigen wie schön man ist. Letzteres ist vielleicht bei uns Buchbloggern eher weniger der Fokus, doch ihr versteht sicher worauf ich hinauswill. Für immer jung, schön und perfekt. Das ist das Motto der Bewohner von New Orléans, der Welt der Belles. Und irgendwie auch das unserer Welt, oder was meint ihr?

Darum geht’s in dem Buch von Dhonielle Clayton:

Die Welt von Orléans wird von Hässlichkeit bestimmt, und nur die Belles können den Menschen Schönheit verleihen. Camelia ist eine Belle – schön, begehrt, mit magischen Fähigkeiten. Am Königshof will sie allen zeigen, dass sie die Beste ist. Doch hinter den schillernden Palastmauern lauern dunkle Geheimnisse. Camelia erkennt, dass ihre Fähigkeiten viel stärker und gefährlicher sind, als sie es je für möglich gehalten hätte. Sie sind eine Waffe, die sich andere zunutze machen wollen. Daher muss sie sich entscheiden: Soll sie die Tradition der Belles bewahren oder ihr eigenes Leben riskieren, um ihre Welt für immer zu verändern? Das Schicksal der Belles und von Orléans liegt mit einem Mal in ihren Händen …

[Quelle: Thienemann-Esslinger]

Habt ihr euch eigentlich schon die coolen Beiträge der anderen Mädels angesehen? Der Spaß beim Lesen ist auf jeden Fall garantiert!
Schaut gleich mal in der Übersicht bei der Netzwerk Agentur Bookmark vorbei.


Nochmals vielen Dank an den Thienmann-Esslinger Verlag und Netzwerk Agentur Bookmark für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

17 Kommentare zu „Wahrheit oder Selbstinszenierung | Die Außenwirkung auf Instagram

  1. Cooler Beitrag vor allem mit den Bildern „hinter den Kulissen“.
    Ich behaupte mal, dass man ab einem gewissen Alter entspannter wird, was Perfektion angeht. Ich bin über 40 und mach meine Fotos, wie sie gerade anfallen. Niemand ist perfekt. Perfektion ist Illusion. ich sehe auch mittlerweille immer häufiger Videos von jungen Booktuberinnen, in denen sie von der psychischen Belastung erzählen, die ihr „Onlineleben“ mit sich bringt und mir blutet das Herz dabei, sind sie doch überwiegend noch unter 30 und setzen sich jetzt schon so unter Druck. 😦
    Klar schaue ich mir auch gern nette Fotos an, aber wichtig sind sie mir weder für meinenen Lesespaß noch für mein persönliches Leben. Sympathie kann man sich nicht erknipsen 😉
    LG
    Sonja

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    1. Guten Morgen!

      Vielen Dank!
      Selbstverständlich kann man sich Sympathie nicht erknipsen. Dennoch hat man manchmal das Gefühl, dass man dem entsprechen muss oder sollte, was Gang und Gebe ist. Und darüber hinwegzukommen ist, aus meiner Sicht, manchmal gar nicht so einfach. Allerdings bin ich ziemlich stolz darauf, dass ich es gestern gewagt habe und ungeschminkt und ohne Filter eine Instastory gedreht habe. Das ist ein kleiner Schritt in die richtige Richtung, finde ich.
      Sicherlich ist der Druck von jemandem mit knapp 800 Followern nicht annähernd der gleiche (falls er überhaupt vorhanden ist), wie von jemandem mit tausenden von Followern. Und es kommt auch immer drauf an, was man selbst für ein Typ ist …

      Liebste Grüße
      Wiebi

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  2. Moin Schnubbelchen,
    es gibt einen Kylie Jenner Filter? Einen Filter, der nach einer Person benannt ist? Allein DAS ist ja schon schräg. Noch schräger aber ist, was das mit den Menschen macht, die ihn nutzen. Quasi Filter-Langzeitfolgen. 🙄
    Ich hab beim Sehen der Bilderserie (vor dem Lesen) tatsächlich geschwind überlegt, wie Du es geschafft hast, nach dem Schminken die allerselbe Position zum Fotografieren einzunehmen. Die Außenwirkung hat also sogar zwei Seiten. Nicht nur die auf den ‚Darsteller‘, sondern auch die auf den ‚Betrachter‘.

    Umräumaktionen für ein Buchbloggerbild kann ich in gewisser Weise nachvollziehen. Diverse Gestaltungselemente an einem Platz zusammensammeln, nämlich den des Buches, macht Sinn. Wenn es aber um ‚mein Haus, mein Garten, mein XXX‘-Fotos geht – näää, da bin ich raus. Da ist mir meine Zeit zu schade. Natürlich finde ich die Fotos der Kategorie ‚Schöner wohnen‘ hübsch. Aber mir ist durchaus bewusst, dass man SO nicht wirklich leben kann, dass die Dinge also extra drapiert wurden. Und ja, ich räume auch mal alltägliche Dinge beiseite, was aber mehr einem Aufräumen nahekommt: das Geschirrtuch muss nicht auf dem Tresen liegen, das hat ja einen Haken zum Aufhängen, die leere Kaffeetasse muss nicht in der Gegend rumstehen, die hat ihren Platz in Schrank oder Spüli … – ein Bild für Insta und zack ist, zumindest im abgelichteten Bereich, alles ordentlich. 😁 Sobald es aber aufwändiger würde, so wie jetzt, da durch das großräumige Entrümpeln ständig irgendwo irgendwas herumsteht, gibt es halt nur ab und zu mal einen Insta-Beitrag. Und von den überschaubaren diesjährigen elf sind nicht mal die Hälfte ‚Hausbilder‘. 🤪

    Social Media – Teile dein Leben. Klar, warum nicht. Aber bitte: MEIN Leben, MEINE Spielregeln. Insta und Co. sind nur die Bühne, NICHT der Regisseur.

    „Meist stehe ich vor dem Spiegel, schaue mich an, zucke mit den Schultern und denke mir: „Besser wird’s nicht“. Und dann ist die Sache gegessen.“ – Ganz genau. Und warum? Weil das, was oder wer Du bist, schon das Beste ist. 😘
    Thema (sich) Selbst-bewusst-sein. Kennst Du #januhairy? DAS ist total spannend. Zu WISSEN, dass das absolut ok ist und zu SPÜREN, was das mit mir selbst macht … 😅 Ich glaube, der SchönheitsWAHN hat die meisten von uns mehr im Griff, als wir vermuten.

    Und wenn ich mir mein Geschriebsel hier so ansehe, kommt mir mal wieder der Gedanke: Das hätte (fast) für einen eigenen Blogbeitrag gereicht. Nun ja, immerhin fülle ich Deine Seite … 😜

    Bis Morgen Herzchen, freu mich. Küssi 😘
    die Mum

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    1. Guten Morgen!

      Ja, den gibt es tatsächlich. Das ist der mit diesem roten Lippenstift. Kann man nutzen, muss man aber nicht.

      Ich würde vermutlich nie auf den Trichter kommen, meine Wohnung abzulichten. Dafür ist mir mein Chaos einfach zu heilig. Außerdem reicht es, wenn ich das sehe. Und der Lieblingsmensch, aber der kennt das ja.

      Allerdings, da hättest du schon einen eigenen Blogposts verfassen können. 😛 Aber das macht ja nix. Wenn du schon nicht zum Bloggen kommst, dann wenigstens bei mir zum Kommentare verfassen. 😛
      #januhairy sagt mir nix, klingt aber nach Haaren. Davon hab ich genug. 😀

      Die Tochter :*

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      1. Ich sag mal so, es gibt vermutlich mehr Menschen, die ihre zerwühlten Betten fotografisch präsentieren als jene, die ihre Bücherregale zum Besten geben. Jeder, wie er mag. 😉
        Ja – allerdings. Und so lange, wie ich jetzt schon wieder beim Abarbeiten aller Deiner Antwortkommentare sitze, hätte das der zweite Blogbeitrag werden können. 🤣🤣

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  3. Es geht bei Social Media Profilen um das Verkaufen, man will Aufmerksamkeit und Gefallen, „“influencen“, sozusagen, darum gehts. Deshalb muss man sich dem Spiel der Bühne und des Scheins aussetzen, oder nicht. Ich poste auf Instagram schon lange alles was mir gefällt einfach so, es ist nie extra drapiert oder zurecht gemacht. Weil ich das nicht so mag, dieses ständige manipulieren an der Welt nur damit es anderen gefällt. Die Konsequenz ist dass ich nur wenig Follower habe und wenig Klicks. Tja. Einen Tod muss man immer sterben. Ich hatte zum schluss neun Profile und Blogs, mir ging das so auf den Keks diese Show da dass ich alles gelöscht habe ausser WordPress. Instagram besuche ich kaum noch. Wenn man Wahrhaftigkeit sucht ist das Netz der falsche Ort.
    Liebe Grüße
    Suli

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    1. Hallo Suli.

      Neun Profile und Blogs? Wow. Hut ab …
      Ich bin froh, dass ich einen Blog und die dazugehörigen Social Media manage. Was mich daran erinnert, dass ich dringend ein Tool benötige, um den Überblick zu behalten …
      Ich muss ehrlich sagen, dass ich nicht weiß, wie sehr die Bilder den Menschen gefallen müssen oder doch die Person dahinter. Manchmal bin ich mir da nämlich nicht so sicher. Ich habe Instaprofile gesehen … begeistert war ich von den Bildern ganz und gar nicht – zu dunkel, unscharf, etc.pp. und dennoch waren die Follower da, und das nicht gerade wenige. Daher denke ich, dass es auch darauf ankommt, in welchen Kreisen man sich vielleicht bewegt. Oder wie aktiv man bei anderen Bloggern ist …

      Liebste Grüße
      Wiebi

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  4. Huhu, toller Beitrag. Ich habe mich öfters selbst erkannt. Gerade wenn man auf Instagram schaut, fällt immer wieder auf, das viele Blogger sich selbst mit auf das Foto drücken. Meistens echt hübsch gestylt und so. Ich bin erstens zu faul dafür und Zweitens habe ich nichtmal nen Händchen dazu. Auch beim Thema Bücher in Szene setzen. Eigentlich traurig das ein Beitrag nur dann viele Likes/interesse bekommt wenn das drumherum überzeugt. Das eigentliche worum es geht ist doch das Buch und nicht die Deko 🤣 tja der Mensch mag eben den schönen Schein

    Liebe Grüße
    Kati

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    1. Hi Kati!

      Es gibt wirklich viele Posts, bei denen die Blogger auf dem Bild drauf sind. Da habe ich das Gefühl, dass diese Bilder grundsätzlich mehr gezeigt werden von Instagram oder mehr Aufmerksamkeit bekommen. Vielleicht genau deswegen. Vielleicht ist es auch einfach so, je aktiver man ist und je mehr man mit den Menschen agiert, desto mehr sind diese bereit, sich auch mal bei einem selbst umzuschauen.
      Tolle Deko ist nicht jedermanns Sache. Ich habe zwar auch einiges an Zeug hier rumliegen, bin dennoch nicht lang so kreativ wie meine Lieblingsinstagrammer. Die Kreativität hätte ich manchmal echt gerne … 😛

      Liebste Grüße
      Wiebi

      Gefällt mir

  5. Hach, ist das ein toller Beitrag!
    Besonders das mit Hinter den Kulissen und ungeschminkt vs. Filter. Ich kann wirklich alle Gedanken von dir SO gut nachvollziehen! 🙂
    Ich vergleiche mich noch viel zu oft mit anderen, mache viel zu oft Stories mit Filtern, weil ich momentan mal wieder schlimm an Akne leide und früher u.a. deshalb gemobbt wurde. Deswegen hört man dann manchmal eben auch nur meine Stimme 😀
    Mit den Bildern ist es bei mir auch ähnlich. Oh, der Hintergrund sieht so unordentlich aus? Schnell eine Decke drüber werfen, den Stapel wegräumen. Mein Schreibtisch ist der einzige Ort, wo ich zu 99,99 % nie etwas machen muss, bevor ich ein Foto mache, weil der halt immer sauber und aufgeräumt ist. Aber das mit den Flatlays kenne ich auch. Da steht dann drumherum alles voll, was man auf Instagram gar nicht sieht. Deswegen mag ich auch die beiden Hasthtags #fürmehrrealitätaufinstagram und #bookstagrambts, weil die super helfen, wenn der schöne Schein das Selbstbeuwsstsein mal wieder angeknackst hat.
    Wir können stolz sein auf unsere Leidenschaft!
    Liebe Grüße
    Yvonne 🙂

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    1. Guten Morgen!

      Danke! 🙂 Ich finde gerade BTS Bilder immer wieder toll. Dann denke ich einfach: Ok, geht nicht nur mir so. 😉
      Akne ist wirklich eine fiese Geschichte, vor allem dann, wenn andere einen deswegen hänseln. Das tut mir wirklich wahnsinnig leid. 😦 Ich wünsche dir, dass es bald wieder besser wird. Ich hatte früher auch unglaublich viele Pickel und habe mich dafür geschämt. Und glaub mir, auch Jahre nachdem ich die Schule verlassen habe, sind mir Pickel immer noch unangenehm. Blöder Dinger!
      Ich habe kurz nachdem ich diesen Beitrag geschrieben habe, meine erste Instastory ohne Filter und Schminke gedreht. Irgendwie hat mich dieser Beitrag dazu animiert. Ich war echt stolz und es war gar nicht so schlimm. 🙂

      Liebste Grüße
      Wiebi

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      1. Liebe Wiebi,
        Ja genau! 😀
        Dankeschön, lieb von dir. Es war wirklich schlimm 😦 Hoffe aber, es wird bald besser 🙂
        Ja die Dinger kommen immer wieder und kein Mensch braucht Pickel, echt nicht.
        Ohhh das freut mich, das ist ja schön yeah! 🙂
        Wünsche dir eine schöne restliche Woche 🙂

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  6. Hallo Wiebi,

    ein Beitrag hautnah und im real Life! Sehr schön. Danke dir!

    Ich bin kein professioneller Instagrammer, das sieht man bestimmt auch. Klar, will ich hübsche Fotos und mache gern mal einen Aufriss, drapiere hier, Licht an, Licht aus etc., aber das soll auch reichen. So super künstlich soll es ja nun auch nicht wirken.

    Doch wir sollten immer bedenken, jeder ist eitel und jeder findet irgendetwas schön. Tiere zum Beispiel.
    Wenn ich meinen Hund beispielsweise neben ein Buch setze, macht er, was er will und die Leute lieben das genauso wie ich. Da frage ich mich manchmal echt, warum ich das nicht immer mache. Ist viel weniger Arbeit 😉

    Ab und an bin ich auch selbst mal zu sehen, aber ich sehe die Bücher als Objekt der Begierde und nicht mich, deswegen komme ich aktuell nicht oft vor.

    Liebe Grüße
    Tina

    Gefällt 1 Person

    1. Hallo Tina!

      Vielen Dank! 🙂
      Ich hätte nicht gedacht, dass dieser Beitrag so gut ankommt. Obwohl ich es natürlich gehofft habe. 😉
      Man kann selbstverständlich nicht in die Köpfe der Menschen schauen, aber es geht uns vermutlich allen so, wir schauen uns einfach gerne schöne Dinge an. Daher finden wahrscheinlich gerade auf Instagram perfekt in Szene gesetzte Bilder so viel Anklang.

      Liebste Grüße
      Wiebi

      Gefällt mir

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