Wahrheit oder Selbstinszenierung | Die Außenwirkung auf Instagram

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Social Media – und somit die Selbstinszenierung – bestimmen das Leben von vielen von uns. Fotos, Collagen, Instastories – die Ausschnitte aus unserem Leben sollen so perfekt wie möglich aussehen. Möbel werden verrückt, Gegenstände hastig aus dem Bildausschnitt geräumt, es muss einfach picobello aussehen. Sonst könnte noch jemand auf die Idee kommen, dass man dort wirklich lebt!
Und glaubt mir, so sarkastisch das auch klingt, ich nehme mich da selbst nicht raus. Aus dem Blitzgedanken, dieses oder jenes kurz auf Instagram in der Story zu posten, werden meist mehrere Minuten, Versuche, Umräumaktionen und das Spontane geht absolut verloren.

Doch nicht nur die Wohnung wird möglichst perfekt in Szene gesetzt, sondern auch die Person selbst. Plötzlich werden die Gedanken über das eigene Aussehen ganz laut. Ungeschminkt in den Supermarkt, in der Stadt bummeln, ins Büro oder stundenlang im Café bedienen? Überhaupt kein Problem. Stört mich nicht im Geringsten. Da mache ich mir nicht einmal Gedanken drüber. Okay, wenn ich morgens aussehe wie vom Laster überrollt, weil ich schlecht geschlafen habe, klatsche ich mir schon ein bisschen Mascara auf die Wimpern und Puder ins Gesicht, aber das war’s dann auch schon wieder. Meist stehe ich vor dem Spiegel, schaue mich an, zucke mit den Schultern und denke mir: „Besser wird’s nicht“. Und dann ist die Sache gegessen.

Aber auf Instagram? Du liebe Güte!
Gerade als Blogger zeigt man sich doch gerne mal vor der Kamera. Die Follower sollen doch wissen, mit wem sie es zu tun haben. Ich freue mich immer, wenn ich Bilder oder Stories von meinen Lieblingsbloggern sehe auf denen sie selbst drauf sind. Ich persönlich zeige mich jedoch seeeeeehr selten vor der Kamera. Meist bin ich die Stimme aus dem Off. Und wisst ihr wieso? In dem Moment in dem ich beispielsweise einen Neuzugang vorstellen möchte oder einfach so etwas erzählen will, ploppt ein Gedanke auf: „Du müsstest dich ja schminken.“ Leute. Mal ganz ehrlich. Wie bescheuert ist das denn bitte?! Sonst kümmert es mich doch auch nicht die Bohne.

Ich setze mich dadurch selbst nur unter Druck. Was anderes passiert nämlich nicht. Außer, dass ich mich noch furchtbar über mich selbst ärgere, am Ende jedoch wieder die Erzählerstimme bin. Weil ich mich nicht ungeschminkt vor die Kamera traue. Was völlig absurd ist. Immerhin wage ich zu behaupten, dass ich ein schönes Lächeln habe. Und sollte ich es doch einmal wagen, eine Story zu drehen, dann auf gar keinen Fall ohne Filter. Entweder zieren Katzenohren und Schnurrhaare das Video oder der Kylie Jenner Filter kommt zum Einsatz. Einen perfekteren Lidstrich gibt es vermutlich nicht. Und dann glänzt man auch noch so schön.

Dieser Druck entsteht einzig und allein dadurch, dass ich mich mit anderen vergleiche. Wie hübsch, wie toll, wie sympathisch andere Blogger in ihren Stories rüberkommen. Dass ich das auch möchte. Und während ich diese Zeilen tippe, schüttel ich den Kopf über mich selbst. Was ist so verkehrt daran, ein bisschen anders zu sein? Sich ungeschminkt und – vor allem – ohne Filter vor die Kamera zu setzen? Nichts. Und dennoch ist die Angst da. Eine irrationale Angst. Aber real.

Doch wovor genau habe ich da eigentlich Angst? Immerhin bin ich 27, die Schulzeit ist längst vorbei und eigentlich sollten wir in unserem Alter in der Lage sein respekt- und liebevoll miteinander umzugehen. Dass das in der Buchcommunity nicht immer der Fall ist, auch wenn es vielleicht nichts mit Äußerlichkeiten zu tun hat, wissen wir aber auch. Eigentlich geht es um Bücher. Die geraten manchmal nur einfach in den Hintergrund …

In gewisser Weise ist unsere Selbstinszenierung dem Schönheitswahn bei The Belles nicht ganz unähnlich. Alles dreht sich darum, den neuesten Trend zur Schau zu stellen, immer perfekt auszusehen, anderen zu zeigen wie schön man ist. Letzteres ist vielleicht bei uns Buchbloggern eher weniger der Fokus, doch ihr versteht sicher worauf ich hinauswill. Für immer jung, schön und perfekt. Das ist das Motto der Bewohner von New Orléans, der Welt der Belles. Und irgendwie auch das unserer Welt, oder was meint ihr?

Darum geht’s in dem Buch von Dhonielle Clayton:

Die Welt von Orléans wird von Hässlichkeit bestimmt, und nur die Belles können den Menschen Schönheit verleihen. Camelia ist eine Belle – schön, begehrt, mit magischen Fähigkeiten. Am Königshof will sie allen zeigen, dass sie die Beste ist. Doch hinter den schillernden Palastmauern lauern dunkle Geheimnisse. Camelia erkennt, dass ihre Fähigkeiten viel stärker und gefährlicher sind, als sie es je für möglich gehalten hätte. Sie sind eine Waffe, die sich andere zunutze machen wollen. Daher muss sie sich entscheiden: Soll sie die Tradition der Belles bewahren oder ihr eigenes Leben riskieren, um ihre Welt für immer zu verändern? Das Schicksal der Belles und von Orléans liegt mit einem Mal in ihren Händen …

[Quelle: Thienemann-Esslinger]

Habt ihr euch eigentlich schon die coolen Beiträge der anderen Mädels angesehen? Der Spaß beim Lesen ist auf jeden Fall garantiert!
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Nochmals vielen Dank an den Thienmann-Esslinger Verlag und Netzwerk Agentur Bookmark für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

47 Kommentare zu „Wahrheit oder Selbstinszenierung | Die Außenwirkung auf Instagram

  1. Cooler Beitrag vor allem mit den Bildern „hinter den Kulissen“.
    Ich behaupte mal, dass man ab einem gewissen Alter entspannter wird, was Perfektion angeht. Ich bin über 40 und mach meine Fotos, wie sie gerade anfallen. Niemand ist perfekt. Perfektion ist Illusion. ich sehe auch mittlerweille immer häufiger Videos von jungen Booktuberinnen, in denen sie von der psychischen Belastung erzählen, die ihr „Onlineleben“ mit sich bringt und mir blutet das Herz dabei, sind sie doch überwiegend noch unter 30 und setzen sich jetzt schon so unter Druck. 😦
    Klar schaue ich mir auch gern nette Fotos an, aber wichtig sind sie mir weder für meinenen Lesespaß noch für mein persönliches Leben. Sympathie kann man sich nicht erknipsen 😉
    LG
    Sonja

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    1. Guten Morgen!

      Vielen Dank!
      Selbstverständlich kann man sich Sympathie nicht erknipsen. Dennoch hat man manchmal das Gefühl, dass man dem entsprechen muss oder sollte, was Gang und Gebe ist. Und darüber hinwegzukommen ist, aus meiner Sicht, manchmal gar nicht so einfach. Allerdings bin ich ziemlich stolz darauf, dass ich es gestern gewagt habe und ungeschminkt und ohne Filter eine Instastory gedreht habe. Das ist ein kleiner Schritt in die richtige Richtung, finde ich.
      Sicherlich ist der Druck von jemandem mit knapp 800 Followern nicht annähernd der gleiche (falls er überhaupt vorhanden ist), wie von jemandem mit tausenden von Followern. Und es kommt auch immer drauf an, was man selbst für ein Typ ist …

      Liebste Grüße
      Wiebi

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  2. Moin Schnubbelchen,
    es gibt einen Kylie Jenner Filter? Einen Filter, der nach einer Person benannt ist? Allein DAS ist ja schon schräg. Noch schräger aber ist, was das mit den Menschen macht, die ihn nutzen. Quasi Filter-Langzeitfolgen. 🙄
    Ich hab beim Sehen der Bilderserie (vor dem Lesen) tatsächlich geschwind überlegt, wie Du es geschafft hast, nach dem Schminken die allerselbe Position zum Fotografieren einzunehmen. Die Außenwirkung hat also sogar zwei Seiten. Nicht nur die auf den ‚Darsteller‘, sondern auch die auf den ‚Betrachter‘.

    Umräumaktionen für ein Buchbloggerbild kann ich in gewisser Weise nachvollziehen. Diverse Gestaltungselemente an einem Platz zusammensammeln, nämlich den des Buches, macht Sinn. Wenn es aber um ‚mein Haus, mein Garten, mein XXX‘-Fotos geht – näää, da bin ich raus. Da ist mir meine Zeit zu schade. Natürlich finde ich die Fotos der Kategorie ‚Schöner wohnen‘ hübsch. Aber mir ist durchaus bewusst, dass man SO nicht wirklich leben kann, dass die Dinge also extra drapiert wurden. Und ja, ich räume auch mal alltägliche Dinge beiseite, was aber mehr einem Aufräumen nahekommt: das Geschirrtuch muss nicht auf dem Tresen liegen, das hat ja einen Haken zum Aufhängen, die leere Kaffeetasse muss nicht in der Gegend rumstehen, die hat ihren Platz in Schrank oder Spüli … – ein Bild für Insta und zack ist, zumindest im abgelichteten Bereich, alles ordentlich. 😁 Sobald es aber aufwändiger würde, so wie jetzt, da durch das großräumige Entrümpeln ständig irgendwo irgendwas herumsteht, gibt es halt nur ab und zu mal einen Insta-Beitrag. Und von den überschaubaren diesjährigen elf sind nicht mal die Hälfte ‚Hausbilder‘. 🤪

    Social Media – Teile dein Leben. Klar, warum nicht. Aber bitte: MEIN Leben, MEINE Spielregeln. Insta und Co. sind nur die Bühne, NICHT der Regisseur.

    „Meist stehe ich vor dem Spiegel, schaue mich an, zucke mit den Schultern und denke mir: „Besser wird’s nicht“. Und dann ist die Sache gegessen.“ – Ganz genau. Und warum? Weil das, was oder wer Du bist, schon das Beste ist. 😘
    Thema (sich) Selbst-bewusst-sein. Kennst Du #januhairy? DAS ist total spannend. Zu WISSEN, dass das absolut ok ist und zu SPÜREN, was das mit mir selbst macht … 😅 Ich glaube, der SchönheitsWAHN hat die meisten von uns mehr im Griff, als wir vermuten.

    Und wenn ich mir mein Geschriebsel hier so ansehe, kommt mir mal wieder der Gedanke: Das hätte (fast) für einen eigenen Blogbeitrag gereicht. Nun ja, immerhin fülle ich Deine Seite … 😜

    Bis Morgen Herzchen, freu mich. Küssi 😘
    die Mum

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    1. Guten Morgen!

      Ja, den gibt es tatsächlich. Das ist der mit diesem roten Lippenstift. Kann man nutzen, muss man aber nicht.

      Ich würde vermutlich nie auf den Trichter kommen, meine Wohnung abzulichten. Dafür ist mir mein Chaos einfach zu heilig. Außerdem reicht es, wenn ich das sehe. Und der Lieblingsmensch, aber der kennt das ja.

      Allerdings, da hättest du schon einen eigenen Blogposts verfassen können. 😛 Aber das macht ja nix. Wenn du schon nicht zum Bloggen kommst, dann wenigstens bei mir zum Kommentare verfassen. 😛
      #januhairy sagt mir nix, klingt aber nach Haaren. Davon hab ich genug. 😀

      Die Tochter :*

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      1. Ich sag mal so, es gibt vermutlich mehr Menschen, die ihre zerwühlten Betten fotografisch präsentieren als jene, die ihre Bücherregale zum Besten geben. Jeder, wie er mag. 😉
        Ja – allerdings. Und so lange, wie ich jetzt schon wieder beim Abarbeiten aller Deiner Antwortkommentare sitze, hätte das der zweite Blogbeitrag werden können. 🤣🤣

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  3. Es geht bei Social Media Profilen um das Verkaufen, man will Aufmerksamkeit und Gefallen, „“influencen“, sozusagen, darum gehts. Deshalb muss man sich dem Spiel der Bühne und des Scheins aussetzen, oder nicht. Ich poste auf Instagram schon lange alles was mir gefällt einfach so, es ist nie extra drapiert oder zurecht gemacht. Weil ich das nicht so mag, dieses ständige manipulieren an der Welt nur damit es anderen gefällt. Die Konsequenz ist dass ich nur wenig Follower habe und wenig Klicks. Tja. Einen Tod muss man immer sterben. Ich hatte zum schluss neun Profile und Blogs, mir ging das so auf den Keks diese Show da dass ich alles gelöscht habe ausser WordPress. Instagram besuche ich kaum noch. Wenn man Wahrhaftigkeit sucht ist das Netz der falsche Ort.
    Liebe Grüße
    Suli

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    1. Hallo Suli.

      Neun Profile und Blogs? Wow. Hut ab …
      Ich bin froh, dass ich einen Blog und die dazugehörigen Social Media manage. Was mich daran erinnert, dass ich dringend ein Tool benötige, um den Überblick zu behalten …
      Ich muss ehrlich sagen, dass ich nicht weiß, wie sehr die Bilder den Menschen gefallen müssen oder doch die Person dahinter. Manchmal bin ich mir da nämlich nicht so sicher. Ich habe Instaprofile gesehen … begeistert war ich von den Bildern ganz und gar nicht – zu dunkel, unscharf, etc.pp. und dennoch waren die Follower da, und das nicht gerade wenige. Daher denke ich, dass es auch darauf ankommt, in welchen Kreisen man sich vielleicht bewegt. Oder wie aktiv man bei anderen Bloggern ist …

      Liebste Grüße
      Wiebi

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  4. Huhu, toller Beitrag. Ich habe mich öfters selbst erkannt. Gerade wenn man auf Instagram schaut, fällt immer wieder auf, das viele Blogger sich selbst mit auf das Foto drücken. Meistens echt hübsch gestylt und so. Ich bin erstens zu faul dafür und Zweitens habe ich nichtmal nen Händchen dazu. Auch beim Thema Bücher in Szene setzen. Eigentlich traurig das ein Beitrag nur dann viele Likes/interesse bekommt wenn das drumherum überzeugt. Das eigentliche worum es geht ist doch das Buch und nicht die Deko 🤣 tja der Mensch mag eben den schönen Schein

    Liebe Grüße
    Kati

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    1. Hi Kati!

      Es gibt wirklich viele Posts, bei denen die Blogger auf dem Bild drauf sind. Da habe ich das Gefühl, dass diese Bilder grundsätzlich mehr gezeigt werden von Instagram oder mehr Aufmerksamkeit bekommen. Vielleicht genau deswegen. Vielleicht ist es auch einfach so, je aktiver man ist und je mehr man mit den Menschen agiert, desto mehr sind diese bereit, sich auch mal bei einem selbst umzuschauen.
      Tolle Deko ist nicht jedermanns Sache. Ich habe zwar auch einiges an Zeug hier rumliegen, bin dennoch nicht lang so kreativ wie meine Lieblingsinstagrammer. Die Kreativität hätte ich manchmal echt gerne … 😛

      Liebste Grüße
      Wiebi

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  5. Hach, ist das ein toller Beitrag!
    Besonders das mit Hinter den Kulissen und ungeschminkt vs. Filter. Ich kann wirklich alle Gedanken von dir SO gut nachvollziehen! 🙂
    Ich vergleiche mich noch viel zu oft mit anderen, mache viel zu oft Stories mit Filtern, weil ich momentan mal wieder schlimm an Akne leide und früher u.a. deshalb gemobbt wurde. Deswegen hört man dann manchmal eben auch nur meine Stimme 😀
    Mit den Bildern ist es bei mir auch ähnlich. Oh, der Hintergrund sieht so unordentlich aus? Schnell eine Decke drüber werfen, den Stapel wegräumen. Mein Schreibtisch ist der einzige Ort, wo ich zu 99,99 % nie etwas machen muss, bevor ich ein Foto mache, weil der halt immer sauber und aufgeräumt ist. Aber das mit den Flatlays kenne ich auch. Da steht dann drumherum alles voll, was man auf Instagram gar nicht sieht. Deswegen mag ich auch die beiden Hasthtags #fürmehrrealitätaufinstagram und #bookstagrambts, weil die super helfen, wenn der schöne Schein das Selbstbeuwsstsein mal wieder angeknackst hat.
    Wir können stolz sein auf unsere Leidenschaft!
    Liebe Grüße
    Yvonne 🙂

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    1. Guten Morgen!

      Danke! 🙂 Ich finde gerade BTS Bilder immer wieder toll. Dann denke ich einfach: Ok, geht nicht nur mir so. 😉
      Akne ist wirklich eine fiese Geschichte, vor allem dann, wenn andere einen deswegen hänseln. Das tut mir wirklich wahnsinnig leid. 😦 Ich wünsche dir, dass es bald wieder besser wird. Ich hatte früher auch unglaublich viele Pickel und habe mich dafür geschämt. Und glaub mir, auch Jahre nachdem ich die Schule verlassen habe, sind mir Pickel immer noch unangenehm. Blöder Dinger!
      Ich habe kurz nachdem ich diesen Beitrag geschrieben habe, meine erste Instastory ohne Filter und Schminke gedreht. Irgendwie hat mich dieser Beitrag dazu animiert. Ich war echt stolz und es war gar nicht so schlimm. 🙂

      Liebste Grüße
      Wiebi

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      1. Liebe Wiebi,
        Ja genau! 😀
        Dankeschön, lieb von dir. Es war wirklich schlimm 😦 Hoffe aber, es wird bald besser 🙂
        Ja die Dinger kommen immer wieder und kein Mensch braucht Pickel, echt nicht.
        Ohhh das freut mich, das ist ja schön yeah! 🙂
        Wünsche dir eine schöne restliche Woche 🙂

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  6. Hallo Wiebi,

    ein Beitrag hautnah und im real Life! Sehr schön. Danke dir!

    Ich bin kein professioneller Instagrammer, das sieht man bestimmt auch. Klar, will ich hübsche Fotos und mache gern mal einen Aufriss, drapiere hier, Licht an, Licht aus etc., aber das soll auch reichen. So super künstlich soll es ja nun auch nicht wirken.

    Doch wir sollten immer bedenken, jeder ist eitel und jeder findet irgendetwas schön. Tiere zum Beispiel.
    Wenn ich meinen Hund beispielsweise neben ein Buch setze, macht er, was er will und die Leute lieben das genauso wie ich. Da frage ich mich manchmal echt, warum ich das nicht immer mache. Ist viel weniger Arbeit 😉

    Ab und an bin ich auch selbst mal zu sehen, aber ich sehe die Bücher als Objekt der Begierde und nicht mich, deswegen komme ich aktuell nicht oft vor.

    Liebe Grüße
    Tina

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    1. Hallo Tina!

      Vielen Dank! 🙂
      Ich hätte nicht gedacht, dass dieser Beitrag so gut ankommt. Obwohl ich es natürlich gehofft habe. 😉
      Man kann selbstverständlich nicht in die Köpfe der Menschen schauen, aber es geht uns vermutlich allen so, wir schauen uns einfach gerne schöne Dinge an. Daher finden wahrscheinlich gerade auf Instagram perfekt in Szene gesetzte Bilder so viel Anklang.

      Liebste Grüße
      Wiebi

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  7. Liebe Wiebi

    Ein sehr interessanter Beitrag. Gerade was meine Instagramposts angeht, bin ich schon ziemlich heikel. Ich möchte gut aussehen und mag es etwas „perfekt“ in Szene zu setzen. Natürlich sieht die Realität anders aus, aber Instagram ist nunmal sehr oberflächlich. Daher mag ich die Story Funktion sehr gerne, denn so kann ich Behind the Scenes zeigen und auch meine ganzen Stories in denen ich etwas erzähle, zeige ich mich so wie ich gerade aussehe. Was teilweise (weil ich noch in der Pubertät bin) auch mit unreiner Haut sein kann. Mich stört das nicht. Aber natürlich macht man sich teilweise Gedanken, wie es mit dem Licht besser wirken könnte etc.

    Herzliche Grüsse und danke für den spannenden Beitrag

    Josia

    #Litnetzwerk

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    1. Hi!

      Vielen Dank!
      Auf meinen Posts auf Insta bin ich auch immer sehr akkurat und achte sehr darauf, dass alles gut zu sehen ist und nichts unscharf ist, was nicht unscharf sein soll, usw.
      Doch in den Stories? Naja … ich bekomme es irgendwie echt nicht hin, mich vor die Kamera zu setzen, wenn ich ungeschminkt bin, obwohl das immer der Fall ist und ich so einfach auch überall hingehe. Ich finde das einfach absolut bescheuert. Völlig sinnbefreit. 😀 Aber so ist das nun einmal. Vielleicht bekomme ich das auch noch in den Griff.

      Liebste Grüße
      Wiebi

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  8. Hey Wiebi,
    ich bin ganz rebellisch und starte heute schon mit dem #litnetzwerk 😉

    Dein Beitrag ist richtig genial und so wahr. Ich habe mich schon oft ungeschminkt vor die Kamera gesetzt, weil es mir einfach „zu doof“ ist, dass ich mich so in Szene setzen muss. Ich sehe es bei anderen Leuten, die ich privat kenne und die bei Insta ganz anders sind. Sich gar nicht zeigen, wie sie wirklich sind. Echt schade und irgendwie auch traurig.

    Ich wünsche dir einen schönen Abend!

    Ganz lieben Gruß
    Steffi

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    1. Hi Steffi!

      Völlig in Ordnung. Ich mache dafür diese Woche weiter, da ich irgendwie zu nix gekommen bin am Wochenende.
      Vielen Dank für dein tolles Feedback. Das bedeutet mir echt viel!
      Ich bekomme es irgendwie einfach nicht hin, mich ungeschminkt davor zu setzen. Dabei ist da eigentlich nix dabei. Vor allem da ich, wie schon geschrieben, immer ungeschminkt bin. Schon ganz schön strange, wie es in meinem Kopf abgeht, sobald ich weiß, dass eine Kamera im Spiel ist. Und auch traurig. Da hast du recht.

      Liebste Grüße
      Wiebi

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  9. Hey ho,
    ich stehe Instagram auch etwas zwiegespalten gegenüber: Einerseits finde ich es schön, dass die Welt der Sozialen Netzwerke vielfältig ist. Wer sich mehr für Texte oder Wortspiele interessiert, stöbert bei Twitter und wer eher visuell veranlagt ist, fühlt sich auf Instagram wahrscheinlich eher aufgehoben. Andererseits habe ich den Eindruck, dass man nicht „mit dem Trend“ geht, wenn man Instagram meidet. Natürlich kann man sich gegen das Netzwerk entscheiden, bekommt aber dann auch manche Informationen nicht, die man vielleicht gern erfahren hätte.

    Wenn ich Leuten auf Instagram folge, geht es mir nicht darum, ob sie geschminkt oder ungeschminkt sind, fettige Haare haben oder top gestylt sind. Mich interessiert, was sie zu erzählen haben. Und bei einer Buchvorstellung muss es für mich nicht immer ein Selfie mit Buch in der Hand sein. Für mich reicht auch, wenn das Cover des Buches gut sichtbar ist und mir der Text unter dem Bild mehr über das Buch verrät. Ich selbst bin kein Fan von Selfies. Deswegen gibt es auch nur sehr wenige Bilder von mir auf Instagram, was ich auch nicht sonderlich schlimm finde. Jeder soll das machen, womit er sich wohlfühlt.

    viele Grüße

    Emma

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    1. Hi!

      Du hast recht. Man bekommt nicht alles mit, wenn man nicht überall unterwegs ist. Das ist schon ganz schön krass.
      Ich muss sagen, ich liebe schön in Szene gesetzte Bücher und habe selbst auch unglaublich Spaß daran, meine Bilder zu gestalten, keine Frage. Ich folge selbstverständlich Menschen, deren Buch-Bilder mir gefallen und nicht, weil ich sie hübsch oder nicht hübsch finde. Wenn die Person hinter dem Account auch noch super nett ist, dann freut mich das, aber ich suche mir meine Accounts nicht nach Sympathie aus. Allerdings bewundere ich eben auch die Accounts, die sich gerne mal vor der Kamera in ihren Stories zeigen. Vielleicht eben auch deswegen, weil ich es mich selbst nicht traue. Ich glaube, von mir selbst gibt es auch nur ein oder zwei Selfies bei fast 500 Posts. Jeder so, wie er es mag, da hast du recht.

      Liebste Grüße
      Wiebi

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  10. Abend Wiebi,
    ein toller Beitrag, der so viel Warheit enthält. Ich kenne das nur zu gut. Habe selbst gar nicht das „Talent“ Fotos so in Szene zu setzen auch wenn ich es immer wieder versuche.
    Den Gedanken ‚Da muss ich mich aber schminken‘ kenne ich auch sehr gut. Aber ich versuche mir immer wieder einzureden, dass sowas nicht immer nötig ist was auch gut klappt
    Aber auf Fotos/Videos will ich mich auch nicht ungeschminkt zeigen.

    Liebe Grüße
    Lilly

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    1. Hi Lilly!

      Ich habe viel Spaß daran, schöne Buch-Bilder zu machen. Da nehme ich mir meist auch echt Zeit für.
      Das Problem ist eben genau das: ungeschminkt vor die Kamera. Mich würde mal interessieren, wie ich auf den Blödsinn gekommen bin, dass ich nicht ungeschminkt eine Story drehen kann. Sonst sieht mich doch auch jeder genau so wie ich bin.

      Liebste Grüße
      Wiebi

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  11. Sehr guter Beitrag! Diese Entwicklung finde ich auch super bedenklich. Auf anderen Plattformen habe ich kein großtes Problem damit, mein Gesicht zu zeigen, aber gerade auf instagram ist alles immer so auf perfekt getrimmt, dass man sich dort kaum traut, etwas zu zeigen, was Fehler oder Mängel haben könnte. Abgesehen von Schminke und Bildbearbeitung finde ich da vor allem die Filter ganz schlimm, weil man dadurch ganz schnell vergessen kann, dass eine Person nicht wirklich so aussieht. Das gilt natürlich nicht für sowas wie Katzenohren, aber dazu gehört ja oft Hautglättung oder Fake Makeup und sowas verzerrt da schon ganz schön das echte Bild.
    Das Buch, das du vorstellst, habe ich nicht gelesen, aber das klingt, als würden wir uns gefährlich in die Richtung bewegen.

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  12. Liebe Wiebi,
    Was für ein toller Beitrag. Interessant ist ja wie schleichend man sich von der Bildsprache beeinflussen lässt und letztlich immer gestresster wird, weil man dem Perfektionsdrang unterliegt. Ich finde, das es leider immer mehr um die schnelle Inzenierung geht und viel weniger um tatsächliche Inhalte und Empfindungen, was gerade für uns Buchblogger doch wichtig sein sollte?!
    Liebe Grüsse
    Isabel

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    1. Hallo Isabel!

      Vielen Dank für deine lieben Worte! ❤
      Du hast vollkommen recht. Gerade uns sollte es eher um die Worte gehen. Doch vielleicht ist Instagram das falsche Medium dafür. Aber ich bin auch ein großer Fan von schönen Bildern und bewundere viele Bookstagrammer sehr um ihre Kreativität.
      Vielleicht ist es mir auch irgendwann egal, was die Leute von mir denken. Vielleicht … wer weiß. 😉

      Liebste Grüße
      Wiebi

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  13. Liebe Wiebi,
    ich habe zwar »The Belles« noch nicht gelesen, das Buch liegt noch auf dem SuB, aber ich konnte mich in deinem Beitrag trotzdem total wiederfinden. Ja, man weiß eigentlich, dass man sich für Instagram und Co. nicht hübscher machen muss als im Alltag, aber ich ertappe mich auch selbst immer wieder dabei, wie ich nur Fotos (mit mehr als meiner Hand drauf) mache, wenn ich mir denke meine Haare liegen heute gut und ich bin ordentlich geschminkt. Im Alltag ist mir das relativ egal, da renne ich zur Not auch mal ungeschminkt rum, aber irgendwie fühlt man sich neben „zurechtgemachten“ Menschen dann doch meist etwas unwohl und auf Instagram setzt man sich halt irgendwie automatisch noch einmal anders in Szene, weil es permanenter ist, die Fotos kann man sich – wenn ich sie nicht runter nehme – auch noch Wochen/Monate/Jahre später angucken. Deshalb sind mir Storys, insbesondere wenn ich sie nicht speichere, meist relativ egal, da setze ich mich auch ungeschminkt hin, immerhin sind die kurz darauf wieder weg, aber Fotos sind für mich immer irgendwie nochmal was anderes 😀
    Ein toller Beitrag jedenfalls, es tut ja doch immer gut zu lesen, dass nicht nur man selbst sich mit solchen Sachen (unnötig) stresst 🙂

    Alles Liebe,
    Katharina
    #litnetzwerk

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    1. Hi Katharina,

      Das stimmt, Fotos sind permanenter. Aber da bin ich irgendwie nie drauf. Einfach weil es mir da zu 99 Prozent um das Buch oder das Cover geht, da ist es mir zu anstrengend, mich irgendwie noch auf das Bild zu bekommen.
      Bei den Stories wäre es um ein vielfaches einfacher, wenn ich mich denn trauen würde. Und je mehr Kommentare ich beantworte, desto mehr bin ich der Meinung, dass ich einfach über meinen eigenen Schatten springen sollte.

      Liebste Grüße
      Wiebi

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  14. Toller Einstieg in eine Buchvorstellung. Und danke für diese Ehrlichkeit 🙂 sowas finde ich immer so herrlich erfrischend. Ich selbst bin auch kein Fan von Makeup und eine Story, wo ich was erzähle, da habe ich mich noch nie rangetraut. Ehrlich gesagt, weiß ich gar nicht wieso. Das muss ich glatt mal ausprobieren.

    Ich geh jetzt hier mal weiterstöbern ❤
    LG von nebenan
    Grit aka Powerschnute

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    1. Hallo Grit!

      Vielen Dank!
      Und, hast du eine Story gedreht? Ich habe schon ewig keine mehr gemacht, aber eher deswegen, weil ich keine Zeit dazu habe und in den letzten Wochen auch nichts zu erzählen hatte. Das kommt sicherlich wieder und ich habe mir fest vorgenommen, dass ich dann auch mal vor der Kamera zu sehen sein werde. Mal schauen, ob ich das auch umsetze. 😀

      Liebste Grüße
      Wiebi

      Gefällt 1 Person

  15. Hallo Wiebi,

    oh jaaa Instagram ist wirklich inzwischen eine Showbühne und Schein geworden…ohne dich persönlich jetzt anzugreifen. Allein an deinen Fotos hinter den Kulissen ist es gut zu sehen was für einen Aufwand du betreibst um das perfekte Foto zu machen oder aber auch die Fotos mit und ohne Filter.

    Ich kann mich da zum Glück von freisprechen….wenn ich was zeigen will mache ich zack ein Foto und das wars. Alles andere wäre mir viel zu mühsam 😀 Wem es nicht gefällt muss mir ja nicht folgen.

    Aber wirklich ein ganz toller Beitrag und danke für den Blick hinter die Kulissen.

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    1. Hallo Natascha,

      danke für deine ehrlichen Worte.
      Ja, das stimmt, ich investiere doch viel Zeit um Bilder zu machen. Allerdings auch nur bei Buchbildern. Andere Dinge zu fotografieren, die dann eher nicht auf Instagram landen, geht mir wesentlich schneller von der Hand.

      Liebste Grüße
      Wiebi

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  16. Meine wundervolle Wiebi,
    mir sind gerade tatsächlich einfach die Tränen gekommen, weil du so recht hast mit deinem Beitrag. Wir inszenieren uns und wollen vor anderen immer perfekt sein, wollen keine Augenringe zeigen oder wenn es uns mal nicht gut geht, aber genau das ist doch das menschliche an uns und so wie wir sind, sind wir perfekt. Dennoch, und da spreche ich von mir, ist es nicht einfach sich auch der ganzen Welt so zu offenbaren, auch wenn wir das sollten.
    Du bist auf jeden Fall einfach nur wunderschön, innerlich und äußerlich und fühle dich fest von mir gedrückt.

    Alles Liebe
    Julia♥

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  17. Hallo Wiebi,
    ich habe heute schon mit dem #litnetzwerk angefangen und bin dadurch auf diesen tollen Beitrag gestoßen.
    Diese ganze Selbstinszenierung auf Sozialen Netzwerken geht mir schon länger auf die Nerven.
    Als ich noch aktiver auf Facebook war hatte ich da einige Leute in der Timeline, bei denen es echt heftig war.
    Ich habe erst seit ein paar Monaten Instagram und habe lange gezögert mich da anzumelden, weil es auf mich zu oberflächlich und inszeniert wirkte.
    Aktuell nutze ich Instagram weitestgehend, um da Reisebeiträge zu posten. Ich blogge neben Büchern nämlich auch über das Reisen. Buchfotos poste ich fast nie. Ganz einfach weil ich keine Lust habe viel Zeit darauf zu verwenden alles zu dekorieren und mir auch Accessoires fehlen. Bei Reisefotos kann ich schnell und einfach gute Fotos machen, so wie sich die Natur oder die Sehenswürdigkeiten präsentieren. Dann muss ich das Bild vielleicht noch etwas aufhellen oder nur einen Ausschnitt verwenden und fertig ist es.

    LG und danke für diesen gelungenen Beitrag
    Elisa

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  18. Ein Aspekt, warum ich Instagram als soziales Netzwerk nicht für mich entdeckt habe und nur auf Twitter unterwegs bin. Ich schreibe lieber, als selbst Fotos von mir zu machen. Außerdem hasse ich Selfies. Meistens mache ich Fotos mit Freunden, wenn ich mit denen unterwegs bin. Oder halt wenn ich im Urlaub bin, was ich leider auch nicht ständig bin 😀 Außerdem ist es meist eh mehr Schein als Sein. Ich möchte mein Essen sofort vernaschen wenn es auf dem Tisch kommt und nicht erst 10 Minuten es wunderschön in Szene setzen 😀 Also Influcencerin werde ich in diesem Leben wohl nicht mehr 😀

    Liebe Grüße

    Nadine

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  19. Huhu 🙂
    Ich kann das alles so gut nachvollziehen, mir geht es ganz genauso. Ich bin zwar sowieso meistens geschminkt (auch nicht arg, weil ich weiß nur wie man ca. 5% von Make-up Sachen benutzt :D) aber trotzdem fühle ich mich immer komisch, wenn ich selbst zu sehen bin. Vor allem, wenn es um Videos geht. Bilder gehen da noch eher. Und so sehr ich auch versuche, mich nicht von anderen beeinflussen zu lassen, ist es doch ziemlich schwer und ich fühle mich oft einfach nicht wohl, was mich dann immer aufregt. Und mir ist aufgefallen, dass sich das nur verschlimemrt hat, seitdem ich mit dem Bloggen begonnen habe und mehr auf Instagram unterwegs bin…
    Das war ein toller, persönlicher Beitrag, den ich einfach so unterschrieben kann.
    Liebe Grüße
    Kat

    Gefällt 1 Person

  20. Hey 🙂

    Ein sehr schöner Beitrag und ich kann dir in deinen Punkten nur zustimmen. Ich selber poste zwar eher weniger von mir selber Bilder auf Instagram und es sind eher Bilder von Konzerten oder Reisen, die ich poste, aber auch ich habe mich letztens erst erwischt, wie in in der Bibliothek eine Story erstellt habe und ich habe ganze 15 Minuten gebraucht. Und ich warr gar nicht zu sehen, sondern meine Unterlagen. Da hab ich mcih tatsächlich ein wenig über mich selbst erschrocken.

    Ich muss auch gestehen, dass mir dieser Drang nach Perfektionismus, besonders auf Instagram, inzwischen tierisch auf die Nerven geht. Meine bevorzugte Plattform wird wohl weiterhin Twitter bleiben 🙂

    Liebe Grüße

    Isabell

    Gefällt 1 Person

  21. Hallo,
    kann dir da in vielen Dingen total zustimmen. Ich flitze auch quer durch die Wohnung, um Dinge aus dem Weg zu räumen. Gerade wenn am späten Nachmittag die Sonne hier rumgewandert ist und es im Wohnzimmer hell wird, reiße ich die Gardinen auf und lege los 😛
    Selbstverständlich vergleiche ich ich ständig mit anderen, aber ich bin mit mir selber zufrieden und das sollte das wichtigste sein.
    Liebe Grüße
    Chrissi

    #litnetzwerk

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  22. Liebe Wiebi,

    ein toller Beitrag! Beim lesen habe ich mehrmals stark genickt und mich in deinen Worten wiedergefunden. Auf den Fotos für den Blog muss immer alles spitzenmäßig aussehen und damit ist auch bei mir immer viel Arbeit verbunden und auch ich zeige mich nicht so oft vor der Kamera. Ehrlich gesagt habe ich mich noch nie getraut eine Instastory zu drehen – vor gefühlten Jahrzehnten habe ich mal ein paar Videos für YouTube gedreht und dann verlief das ganze im Sande. Ich kann dir gar nicht mehr genau sagen warum ich das dann nicht weiter verfolgt habe. Mir liegt wohl das schreiben von Artikeln einfach etwas mehr als in eine Kamera reinzusprechen.

    Liebe Grüße aus dem #litnetzwerk
    Bella

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  23. Hallo Wiebi,
    jetzt bin ich dem #litnetzwerk wirklich dankbar, dass ich deinen tollen Beitrag entdeckt habe!
    Und soll ich dir was sagen? Ich bin Ü40 und habe manchmal noch solche Gedanken! Es ist schlimm! Dabei habe ich das im normalen Leben nie! Seit Jahren laufe ich rum, wie ich mich wohl fühle, ziehe an, was mir gefällt – was nicht immer der aktuellen Mode entspricht, aber das ist mir egal. Mir ist auch egal, was andere davon halten. Und das Wichtigste: ich habe auch meine Kinder dazu erzogen und denen geht es ähnlich. Und doch, bei Instagram ertappe ich mich jedesmal, dass ich doch kein Foto mit mir zeige, weil es gerade nicht so ist, wie ich rüber kommen will. So blöd!!!! Aber ich glaube, da kommt auch keiner aus seiner Haut heraus.
    Wichtig ist dann doch das reale Leben, und das man da für sich selbst steht!

    Ein schönes Wochenende
    und liebe Grüße Anett.

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  24. Hallo!

    Ein schöner Beitrag und tolle Bilder übrigens von dir und „hinter der Kamera“. Es stimmt leider, dass wir uns einfach immer vergleichen, aber was wir hochladen bleibt auch für die Ewigkeit im Internet und das macht den Druck nur umso stärker.
    Ich muss zugeben, wenn ich ein Video drehe brauche ich ungefähr drei Anläufe, weil der Start nicht so gut läuft. Dann aber rede ich einfach weiter und lade es hoch ohne es anzusehen….weil ich sonst wohl auch versuchen würde im nächsten Video besser auszusehen, mich anders zu positionieren etc., damit versuche ich das zu umgehen! 😀

    Viele liebe Grüße
    Ani

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  25. Das ist wirkliche in toller Beitrag von dir! Ich poste auch sehr selten von mir selbst Bilder. Der Gedanke „Ich muss mich noch schminken“ kommt mir da eher nicht – ich bin ohnehin immer geschminkt 😀 Aber ich habe einfach nicht das Gefühl, dass das so gut aussehen wird wie bei den anderen und dass ich mich ggf. lächerlich machen werde, gerade weil auch Leute, die ich privat kenne, mir folgen und naja…. =/
    Bücher selbst in Szene setzen bzw. andere Objekte oder einfach nur Szenen fällt mir da schon leichter, da ich Hobbyfotografin bin und so etwas daher einfach leidenschaftlich gern tue und das als „Übung“ ansehe.

    Liebe Grüße
    Lisa

    Gefällt 1 Person

  26. Hallo Wiebi,

    interessanter Beitrag. Ich persönlich nutze Instagram kaum, weil ich einerseits die teilweise starke Inszenierung der anderen nicht mag und ich mich auch selbst nicht inszenieren will. Auch wenn es natürlich erfolgreiche „natürliche“ Accounts gibt, ist es ist in meiner Wahrnehmung schon so, dass die Bilder u.a. gut ausgeleuchtet, das Gezeigte gut arrangiert und hübsch aussehen muss, damit es Herzen gibt. Selbstverständlich könnte ich in der Theorie „nur für mich“ instagrammen, aber die Realität sieht in den meisten Fällen doch eben so aus, dass ohne positives Feedback in Form von Herzen ganz schnell Zweifel aufkommen.

    Sehe das übrigens ganz ähnlich mit dem Schminken im RL. Es mag Frauen geben, die sich jeden Tag wirklich nur für sich selbst schminken. Aber in den meisten Fällen geht es doch (unbewusst) um (das mehr am) Aufmerksamkeit, welches dadurch erreicht wird.

    Viele Grüße
    Elena

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  27. Das sehe ich alles komplett anders. Ich lege sehr viel wert auch meine Privatspähre, und würde nie meine Wohnung oder mich im Internet einstellen.
    Ich denke auch nicht, dass es ein Gewinn ist zu wissen, wie ich aussehe. Wobei das so gar nicht stimmt, denn bei anderen finde ich es durchaus ganz nett. Aber ich will es eben für mich nicht.

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