It‘s all about us | Interview mit Anna von neverfadesBookmark

Ich liebe Geschichten. Ich liebe es, sie zu lesen, zu erzählen und zu hören. Und was ich besonders liebe sind Geschichten von meinen Mitmenschen. Ihre Lebensgeschichten. Wie sie zu dem Punkt gelangt sind, an dem ich sie kennengelernt habe. Geht es euch genauso?
Schon auf der Leipziger Buchmesse 2019 habe ich darüber nachgedacht, wie gerne ich ein wenig mehr über die Menschen aus der Bloggercommunity erfahren würde. Ein wenig mehr, als in all unseren „About“ steht. Ein wenig mehr als das was wir in dem ein oder anderen Post rauslesen können. Ein wenig mehr Tiefe. Was bewegt sie, euch, uns? Wie kam es zum Bloggen? Zum Shop erstellen? Wie lebt ihr eure Kreativität aus?

Aus dieser Idee heraus entstand „It’s all about us“.

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[Rezension] Dry von Neal & Jarrod Shusterman

Noch nie in meinem Leben hatte ich solchen Durst beim Lesen.
Noch nie habe ich mir wirklich Gedanken darüber gemacht, dass ich nie Wasser kaufe, sondern immer nur aus der Leitung trinke.
Jetzt ist alles anders.

Dry regt zum Nachdenken an. Dry erschüttert. Dry ist wahnsinnig gut. Realitätsnah. Erschreckend.

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Morgens im Auto – meine Hörbuchzeit

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Morgens, 8 Uhr.
Ein weiterer Arbeitstag steht an. Doch erst mal muss ich überhaupt ins Büro kommen. Uns trennen 40 Kilometer voneinander. Und das jeden Tag. Ich betätige die Fernbedienung, entriegle die Türen und setze mich rasch ins Auto. Und nun? Musik? Oder doch lieber ein Hörbuch? Ich muss ja manchmal schon sagen, dass ich all die Lieder aus dem Radio und meinen Playlists einfach nicht mehr hören kann. Also wähle ich lieber ein Hörbuch. Eine gute Geschichte ist die Zeit immer wert. Und für mich gibt es nichts Schlimmeres als pure Stille auf 40 Kilometern Fahrtweg. Außer vielleicht 527 Lkws. Aber das steht auf einem anderen Blatt. 😀 „Morgens im Auto – meine Hörbuchzeit“ weiterlesen

Wenn die eigene Stille dich zu ersticken droht

Manch einer mag es vielleicht gemerkt haben – ich schweige. Ich habe geschwiegen. Tage-, wochen-, monatelang. Und das, obwohl es so viel zu erzählen gibt.
Neue Filme, neue Bücher, tolle Erlebnisse. Und dennoch blieb es still.

Einige werden jetzt denken: Ist doch gar nicht so schlimm. Manchmal ist das eben so. Und dann kommt man mit sehr viel Energie und vielen neuen Idee wieder.
Das dachte ich zuerst auch. Und plötzlich wurde diese Stille schwer. So schwer, dass ich dachte, ich würde erdrückt werden. Das Verlangen zu schreiben, zu kommunizieren, Bilder zu machen und zu lesen wurde immer größer. Aber es ging einfach nicht. Kein Buch konnte mich fesseln – den Part übernimmt jetzt hoffentlich Dry von Neal und Jarrod Shusterman. Kein Wort wollte aus meinen Fingern auf den Bildschirm oder das Papier fließen. Und kein Motiv war gut genug, um fotografiert zu werden.

Zwischendurch habe ich vor lauter Frust die Kamera ausgepackt, ein klein wenig was arrangiert und ein Foto geschossen. Und damit war es dann auch schon wieder vorbei. Einen Text für das Bild? Oh je. Dann bräuchte ich aber die Kraft dazu, mich hinzusetzen und zu schreiben. Und schon war die Sache wieder vorbei.

Der Druck wurde immer größer. Du verlierst den Anschluss. Keiner erinnert sich mehr an dich. Keiner wird dich mehr lesen, wenn du nicht bald etwas schreibst. Die Welt ist so schnell, du musst mithalten.
Solche und ähnliche Gedanken sind mir durch den Kopf geschossen. Und dann? Habe ich mir zwei Euro in die Hosentasche gesteckt, mir meine Hausschlüssel geschnappt und bin Eis essen gegangen. Abend für Abend. Ich habe auch meine Freunde so häufig gesehen wie noch nie. Ich habe jede Minute genossen. Doch sobald ich wieder zu Hause war, kamen auch die stillen Vorwürfe wieder.

Ich liebe meinen Blog – keine Frage. Ich liebe meine Bücher. Ich liebe es, zu lesen. Mich wieder und wieder zu verlieben. Mich emotional zerstören zu lassen – selbstverständlich nur von Geschichten. In ein Buch abzutauchen, mich darin zu verlieren und zu merken, dass es viel zu schnell wieder vorbei ist. Mich darauf zu freuen, endlich nach Hause zu kommen, um weiter lesen zu können. Ein neues Buch zu beginnen. Ein schon gelesenes Buch neu kennenzulernen. Die Augen zu verdrehen, weil die Protagonisten wieder Murks machen. Den Bösewicht hassen. Den Bad Boy lieben. Fremde Welten zu erkunden.
All das ist ein Teil von mir. Das bin ich. Und das wird sich nicht ändern. Ich werde weiterhin zur Kamera greifen. Rezensionen und Beiträge schreiben. An Aktionen teilnehmen.

Doch ich werde bewusster mit meiner Zeit umgehen. Werde ich etwa erwachsen? Keine Sorge, nein.
Aber ich habe endlich begriffen, dass ich meinen eigenen Rhythmus finden muss. Ich bin mein eigener Maßstab. Nicht der von mir geliebte andere Blogger mit Tausenden von Followern. Nicht die Bookfluencer auf Instagram. Sondern ich und nur ich allein. Und wenn mir mal zwei Wochen nicht nach lesen ist – was ich echt nicht hoffe –, dann ist das eben so. Wenn ich nicht schreiben möchte, dann tue ich es nicht. Dann geh ich eben Eis essen. Oder spaziere durch den Kurpark meiner Stadt. Oder fotografiere Sonnenblumen und Bienen wie heute Mittag. Der einzige Druck, den ich habe, mache ich mir selbst. Und wir sind doch alle hier, um Spaß zu haben, oder?

[Rezension] Mystic Highlands #4 Mythenschwert von Raywen White

Vielen Dank an Dark Diamonds und die Netzwerk Agentur Bookmark für das Bereitstellen des Rezensionsexemplars.

Dieser Blogposts enthält Spoiler zum ersten, zweiten und dritten Band. Lesen auf eigene Gefahr!

Der vierte Teil der Mystic Highlands Reihe von Raywen White hatte es in sich. Ich wage sogar zu behaupten, dass es der beste Teil (bisher) ist. In Mythenschwert geht es noch einmal hoch her. Nicht nur die Handlung selbst, sondern auch die Entwicklung des Schreibstils der Autorin konnten mich absolut begeistern.

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