3 Dinge, auf die ich stolz bin

Es gibt eine Sache, die mir in den letzten Tagen sehr bewusst geworden ist: Es ist absolut okay, wenn es einem mal nicht gut geht. Wenn man nicht so funktioniert, wie man es von sich selbst kennt. Es ist absolut in Ordnung.
Nachdem ich das akzeptiert hatte, ging es mir ehrlich gesagt schon wieder ein bisschen besser. Das ist auch der Grund, weshalb es hier in den letzten zwei Wochen so ruhig war.

Je mehr ich jedoch darüber nachgedacht habe, was alles im Moment nicht so läuft, wie ich mir das vorgestellt hatte oder wie ich es mir wünschen würde, macht sich ein anderer Gedanke in meinem Kopf breit: Auch wenn vieles gerade nicht rund läuft, es gibt einige Dinge, auf die ich absolut stolz sein kann.
Ich denke, wir beschäftigen uns viel zu sehr mit den Situationen, Gefühlen und Tatsachen, die schief laufen als mit dem, was wir schon geschafft haben, worauf wir stolz sein können.
Aus diesem Grund – und weil ich denke, dass es nicht nur mir so geht – möchte ich euch heute drei Dinge nennen, auf die ich mächtig stolz bin.

AchtJahreSpanien

Ich war 16 Jahre alt als ich beschloss, ein Auslandsjahr in Spanien zu machen. Ich war noch keine 17 als ich beschloss, mein Abitur in Spanien zu machen. Ich war 18 als ich beschloss, auch mein Studium in Spanien zu absolvieren.
Mittlerweile bin ich 27 und frage mich, wie zur Hölle ich das alles gemanagt habe, da ich ohne Agentur oder Ähnlichem mein Auslandsjahr organisiert habe – es war schlichtweg zu teuer und ich wollte in eine ganz bestimmte Stadt. Ich wusste super genau was ich wollte und habe mich dafür eingesetzt.

Ich habe – selbstverständlich nicht ohne anfängliche Schwierigkeiten – mein Abitur gemacht, ein Semester Fachkommunikation studiert, abgebrochen und dann acht Semester Journalismus studiert. 2015 habe ich, aus mangelnder beruflicher Perspektive, beschlossen wieder nach Deutschland zurückzukehren. Im Jahr darauf habe ich meine Bachelorarbeit abgegeben und das Studium erfolgreich abgeschlossen. Selbstverständlich gab es zig Momente in denen ich darüber nachgedacht habe, ob es wirklich so eine gute Idee war, in Spanien zu studieren. Erfahrung im Schreiben habe ich – auf Spanisch. Letztendlich gab es genug Gründe diese Entscheidung zu treffen und im Endeffekt hat all das maßgeblich dazu beigetragen wie ich heute bin. Und ich mag mich doch ganz gern. 😉

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MeineSelbstständigkeit

Darauf bin ich wirklich stolz und muss echt zugeben: Danke, Mama! Ich war schon mit sieben Jahren ein Schlüsselkind. Und als Schlüsselkind muss man sich eben selbst um sein Essen kümmern – und sei es nur in der Mikrowelle warmgemacht, auch das will gelernt sein. Also hat mir meine Mum Kleinigkeiten wie heißes Wasser in die 5-Minuten-Terrine schütten oder Kaiserschmarn aus der Packung mixen und in der Pfanne zubereiten beigebracht. Das war absolut selbstverständlich für mich. Als ich irgendwann mal bei einer Freundin zu Besuch war, war ich total geschockt! Sie durfte nicht mal Wasser heiß machen – das wäre total gefährlich.

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Irgendwann habe ich dann auch bei den familiären Mahlzeiten begonnen zu helfen, mein Zimmer musste ich so oder so selbst aufräumen, irgendwann dann auch sauber halten/machen, danach folgte die Wäsche … ihr versteht was ich meine. Wenn ihr jetzt  aberglaubt, dass ich das immer ohne Widerrede getan habe … oh nein! Klar habe ich mich so manches Mal geweigert. Meine Klassenkameraden in der Schule mussten das nicht machen. Warum also ich? Das Spiel ging so lange gut, bis ich keine sauberen Klamotten mehr hatte, hektisch gewaschen habe und morgens irgendwelche Klamotten mit dem Föhn versucht habe trocken zu bekommen …
Doch genau aufgrund dieser Erziehung stand ich von Anfang an auf eigenen Beinen. Was es einfacher machte, als ich in meine erste WG gezogen bin. Was andere in einem einwöchigen Crashkurs von den Eltern beigebracht bekommen haben, konnte ich schon etwas länger und hatte weder Panik noch sonst irgendeine Angst.

MeinBlog

Die Bücher, das Schreiben, der Blog sind im letzten Jahr zu meiner Konstanten geworden. Auch wenn nichts geklappt hat – was des Öfteren der Fall war –, konnte ich mich dennoch darauf verlassen, dass all das an Ort und Stelle verweilen würde. Und zwar ohne Groll. Der Blog ist dir nicht böse, wenn du mal ein paar Wochen nichts schreibst. Die Bücher machen dir keine Vorwürfe, wenn du tagelang nur Serien schaust. Und die Schreiblust meldet sich selbstständig wieder zurück. Immer. Doch nicht nur mein eigener Blog gibt mir Kraft, sondern all die Menschen, die ich durch die Liebe zu Büchern kennengelernt habe – sei es persönlich auf einer Messe oder virtuell über die Social Media. Wir teilen mehr als die Leidenschaft zum geschriebenen Wort. Und ich bin sehr stolz darauf, dass es nicht nur eine Phase war, sondern dass ich in dieser Community meinen Platz gefunden habe. Ich wurde akzeptiert. Und nicht nur das! So wie ich andere Blogs, und die Personen dahinter, bewundere und wertschätze, werde auch ich gewertschätzt. Und ich muss euch ganz ehrlich sagen, dass das ein unglaublich großes Geschenk für mich ist. Und dafür möchte ich euch allen danken!

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Das sind drei große Dinge, auf die ich mehr als stolz bin. Es gibt noch viele, viele kleine Dinge. Meine Rezension zu Das tiefe Blau der Worte. Der eine Artikel, den ich auf Arbeit geschrieben habe. Meine Abinote. Meine Bachelorarbeit. Dass ich immer noch fließend Spanisch spreche und so gut wie fließend Englisch. Mein Auto.

Es ist unglaublich wichtig, dass wir uns immer mal wieder vor Augen führen, was wir im Leben schon erreicht haben. Gerade in den Momenten, in denen wir das Gefühl haben, alles um uns herum bricht zusammen. Freunde geben uns Kraft. Bücher können uns Kraft geben. Doch schlussendlich müssen wir die Kraft aus uns selbst schöpfen.

 

Sunshine Blogger Award – Harry Potter, Prinzessinnen und Sarah J. Maas

IMG_1894Ich war heute morgen total gerührt, als ich das Handy in die Hand genommen und gesehen hatte, dass Jill mich zum Sunshine Blogger Award getaggt hat. Danke! Ich muss gestehen, den Mystery Blogger Award habe ich vor einigen Monaten irgendwie … vergessen. Und damit das nicht nochmal passiert, hier mein Beitrag 😉

Der Sunshine Blogger Award ist für diejenigen, die kreativ, inspirierend und positiv beim Versprühen ihres Sonnenscheins in der Buchblogger-Community sind. Danke dafür!

  • Danke dem Blogger, der dich getagged hat und markiere ihn mit seinem Link
  • Beantworte die 11 Fragen, die der Blogger dir gestellt hat
  • Nominiere 11 neue Blogger für den Award und stelle 11 Fragen
  • Liste die Regeln auf

Hier geht es zu Jill’s Beitrag.


1. Dein absoluter Fehlgriff 2017?

Puh – fängt ja gut an. Da gibt es eigentlich nur zwei im gesamten letzten Jahr: Die Frauen von Salem und Engelsstern. Nachdem ich den Klappentext des erstens Buchs gelesen hatte, habe ich etwas völlig anderes erwartet. Vielleicht war das mein Fehler. Und Engelsstern? Ich kam einfach nicht rein, die Protagonistin ging mir auf die Nerven … aber zumindest kann ich sagen, dass ich das Cover echt toll finde!

2. Welches Buch konntest du nicht weglegen und musstest die Nacht durchlesen?

Als Kind oder jetzt? Denn als Kind war das definitiv Harry Potter. Ich habe sogar mit meinem Bruder gehandelt und gefeilscht, wer zuerst lesen darf und wie lange … Und jetz? Wenn wir aus „Nacht“ „Tag“ machen, dann war es der zweite Teil von Sarah J. Maas‘ Das Reich der sieben Höfe. Ich habe buchstäblich einen kompletten Sonntag auf dem Sofa verbracht und hätte danach heulen können, dass es schon vorbei war. Glücklicherweise ändert sich das dieses Jahr!

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3. Welchem Charakter würdest du gerne mal die Meinung sagen?

Neville Longbottom. Und zwar im positiven Sinne. Ich würde ihm gerne sagen, dass es ok ist anders zu sein. Das anders nicht gleich schlecht bedeutet. Das es super mutig von ihm war, sich Harry in den Weg zu stellen – auch wenn Dumbledore ihm das schon gesagt hat, und das vor der ganzen Schule. Und das er die großartigsten Freunde hat, die man sich nur vorstellen kann.

4. Zu Tränen gerührt – welches Buch hat dich am meisten bewegt?

So richtig Rotz und Wasser geheult, habe ich das letzte Mal mit Heute fängt der Himmel an von Kristin Harmel. Es war emotional, bewegend … einfach herzzerreißend. Eine wunderschöne Liebesgeschichte, die ich jedem (der Liebesgeschichten mag, selbstverständlich) nur ans Herz legen kann.

5. Wenn du zwei Charaktere aus verschiedenen Büchern zusammenführen könntest, welche wären es?

Jill, du willst es echt wissen, hm? 😛
Nachdem ich vor Kurzem Constellation gelesen habe – was nebenbei bemerkt grandios war – und letztes Jahr auch die Reihe These broken stars von Meagan Spooner und Amie Kaufman geliebt habe, würde es mich brennend interessieren, wie sie Lilac und Noemi verstehen. Beides Mädels, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten und doch, denke ich, haben sie so einiges gemeinsam. Was meint ihr?

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6. Bei welchem Buch warst du nicht mit dem Ende zufrieden?

Ganz klar: Die Schule der Nacht. Das Buch war wirklich gut. Bis auf dieses, in meinen Augen, absurdes Ende. Ernsthaft. Ich kam mir vor, als hätte die Autorin keine Lust mehr gehabt und das Buch irgendwie beendet. Fast so wie bei Lost. Nur das Lost wesentlich mehr Zeit beansprucht hat …

7. In welchem Buchsetting würdest du gerne landen?

Einmal Hogwarts, immer Hogwarts, meint ihr nicht auch? Ich bin mit Harry Potter und der Welt der Zauberer aufgewachsen. Was würde ich nicht dafür geben, das alles zu erleben. Bei Prythian wäre ich auf jeden Fall auch nicht abgeneigt. Velaris steht dort ganz oben auf meiner Liste.

8. Wenn du dich als Disneycharakter beschreiben müsstest, welcher wärst du?

Ach herrje … ähm. Eine Mischung aus Merida, Rapunzel (aber die aus Rapunzel: Neu verföhnt) und Anna. Die drei in ’nen Shaker, kräftig schüttlen und voilà: hier bin ich! Verrückt, blond, abenteuerlustig (solange man mir Spinnen und sonstiges Krabbelgetier vom Leib hält), klein … ach ja! Und, am allerwichtigsten? Ich rede wie ein Wasserfall! 😛

9. Bad Boy oder doch lieber die treue, ehrliche Haut?

Jetzt muss ich ehrlich sein, oder? Bad Boy. Ganz klar. Aber die können auch ehrlich sein, nicht wahr? Ich meine … Tattoos sind was tolles. Und ein bisschen verrucht ist immer gut!

Wenn es einen Klappentext zu deinem Leben geben würde, wie würde er lauten?

Die 26-jährige Wiebi lebt seit zwei Jahren wieder in Deutschland. Stets lächelnd, mit einem Buch oder einem Stift in der Hand … vielleicht mal irgendwann selbst Schriftstellerin. Als sie auf der Suche nach sich selbst aus Spanien wiederkehrte, fand sie vieles, ihre Liebe zu Büchern, Freunde, einen Job, von dem sie nie gedacht hätte, dass er ihr Spaß machen würde … und doch sucht sie immer noch den Einen.

So. Ich war kreativ – und ehrlich. Und wehe irgendwer von euch lacht. 😉

11. Wenn du dich für ein Genre entscheiden müsstest, welches würdest du wählen?

Ganz klar: Fantasy! Ich liebe Hexen, Feen, Magier, Zauberer, Elfen und was es noch alles so gibt. Wie schon erwähnt, ich bin einfach ein Potterkind 🙂 Und nachdem ich Sarah J. Maas entdeckt habe, gibt es einfach kein Zurück mehr.

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Da meine herzallerliebsten Buchmenschen alle schon nominiert worden sind, sehe ich einfach von Nominierungen ab.
Falls ihr jedoch nicht nominiert worden seid … keine Scheu, hier habt ihr meine Fragen:

  1. Auf welches Buch freust du dich in 2018 am meisten?
  2. Welcher Buchcharakter wäre dein schlimmster Feind?
  3. Du darfst für den Rest deines Lebens nur drei Bücher lesen, welche wären das?
  4. Wie viel Zeit verbringst du wirklich mit Lesen?
  5. Besitzt du bookish merch?
  6. Welches Buch hat die bisher am meisten berührt?
  7. Und welches hat dich am meisten enttäuscht?
  8. Welches Genre kannst du überhaupt nicht leiden?
  9. Hast du einen Lieblingsautor?
  10. Was ist dein absolutes Buch-no-go?
  11. Hast du dir ein Leseziel für 2018 vorgenommen?

Wiebi

Darf ich vorstellen? Frankfurt – meine erste Buchmesse!

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Für viele ist es fast schon so weit, ich muss/darf noch bis Samstag warten: die Frankfurter Buchmesse.

Nachdem ich seeeeeeehr lange überlegt habe, ob ich fahren soll – da ich mich alleine auf den Weg nach Frankfurt mache – habe ich beschlossen: Was soll schon schief gehen?
Dann lernte ich ein paar suuuuuper tolle Bloggerkolleginnen über eine Tauschpaket-Aktion kennen und schon wusste ich, dass meine Entscheidung goldrichtig war. Mit ein paar dieser Mädels verbringe ich nämlich den Tag 🙂

Geparkt, Presseausweis gezeigt – und dann?!

Tja, dann geht’s los. Wirklich viel habe ich nicht vor, es ist nur ein Tag und ich möchte irgendwie so viele von euch, wie nur möglich, kennenlernen. Signierstunden sind bestimmt eine tolle Sache, dafür habe ich, meiner Meinung nach, einfach viel zu wenig Zeit. Daher: Blogger treffen, kennenlernen, austauschen. Selbstverständlich nehme ich auch an der ein oder anderen Veranstaltung teil.
Ich darf beispielsweise zu einem Termin mit dem Arena Verlag, auf den ich mich schon sehr freue. Wer sich erinnert, durch ein Meet & Greet veranstaltet durch den Arena Verlag und Hugendubel Würzburg bin ich erst zum Bloggen gekommen. Demnach ist dieser Termin für mich eine wahre Herzensangelegenheit.
Gegen Nachmittag werden Rika von Schwarzbuntgestreift und ich zu einem Bloggertreffen beim Acabus Verlag anzutreffen sein.

Zum Abschluss werden wir dann abends noch zur Drachennacht vom Drachenmond Verlag gehen. Ich bin schon sehr gespannt was mich dort so erwartet.

Ich blogge, du bloggst, wir bloggen – doch wir haben uns noch nie gesehen.

Macht überhaupt nix! Wie ich gerade durch Ella gelesen habe, hatte Literaturtouristin Bianca eine ganz wundervolle Idee: türkise Seidenbänder. Ob als Armband, Haarband, am Rucksack, wie auch immer – hauptsache erkenntlich! Auch ich werde mir ein solches Band noch besorgen, so erkennen zumindest wir Blogger uns 😉
Also bloß nicht schüchtern sein!

Auch wenn es vielleicht nicht so rüberkommt, aber ich bin wahnsinnig aufgeregt. Wirklich. Ich war zwar erst vor zwei Wochen auf dem Messegelände, aber ich denke es ist etwas anderes wenn dort überall „Bücher liegen“, als wenn da Autos stehen (ich durfte auf die IAA 😉 ). Ich vermute, es wird total viel Input sein, viele neue Bekanntschaften, ein paar neue Bücher … es wird hunderpro einfach grandios.

Ich freue mich mega darauf so viele von euch kennenzulernen. Ich hoffe also wir sehen uns dort.

Wann werdet ihr da sein? Werden wir uns sehen? Erzählt mir doch, was ihr so vor habt.


Für die anderen „Neuen“ unter uns, hier ein paar hilfreiche Tipps:

Frankfurter Buchmesse 2017 – Programm, Highlights und (Blogger-) Events (Book Walk)
Frankfurter Buchmesse 2017 oder: How to survive (Fuchsias Weltenecho)
Frankfurter Buchmesse: Tipps & Termine (Trallafittibooks)
Last Minute FBM-Survival Guide (Schwarzbuntgestreift)

Blogger empfehlen Blogger

Vor einigen Monaten rief Nils von @bunteschwarzweisswelt zu #spreadloveonbookstagram auf. Und vor ein paar Tagen las ich bei Ivy von book-ilicious dann den Post „Blogger empfehlen Blogger“ und dachte mir: Hey, sie hat recht! Shoutouts auf Insta sind zwar schon cool, aber eben nur 24h da und wenige schauen sich deinen Account wirklich an (so zumindest mein Gefühl).

Ein Blogpost über Lieblingsblogger und Accounts gefällt mir da schon eher. Danke also, liebe Ivy, für diese tolle Idee.
Ich bin nun seit knapp vier Monaten dabei und habe so viele tolle Blogs gesehen, tolle neue Menschen kennengelernt, meine Buchwunschliste hat sich verzehnfacht und bin mehr als froh drüber (mein Geldbeutel vermutlich eher weniger).

Ich muss sagen, ich bin alles andere als auf den Mund gefallen und überhaupt nicht schüchtern. Aber wenn man total neu ist in dieser Welt und all die tollen Accounts mit frag nicht wie viel tausend Followern sieht, denkt man sich auch, eine DM, an XY?! Niemals. Der/die würde doch niiiiiemals zurückschreiben. Denkste! Natürlich schreiben sie zurück. Hinter all diesen tollen Accounts stecken auch nur Buchliebhaber, die sind nicht anders als man selbst. Ok, sie haben vielleicht 10.000 Follower mehr, so what? Man kann sich super mit ihnen austauschen, sie sind hilfsbereit und genauso bücherverrückt wie man selbst. Also: keine Angst – hier beißt niemand! Daher empfehle ich euch heute nun meine persönlichen Bücher-Verrückten 😉

 

Tinkerreads
Wie bei fast allen meinen Lieblingsbuchblogs, bin ich auf Tinker durch Instagram aufmerksam geworden. Ich mag ihre Bilder und liebe ihre Stories! Auf ihrem Blog erfahrt ihr, unter anderem, regelmäßig alles über Neuerscheinungen und auch auf Instagram zeigt Tinker einem immer wieder, was für tolles, buchiges Merch es noch so gibt …
Übrigens. Kennt ihr schon ihre Kettenbrief-Aktion?

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Liberiarium
Also, wenn ihr Lea noch nicht kennt … dann weiß ich auch nicht weiter. Ihre Videos sind einfach … da fehlen sogar mir die Worte. Außerdem bewundere ich ihre Cosplays! Die sind der Hit! Manchmal erkennt man sie kaum noch wieder. Ihre Posts sind, und da stimme ich Ivy total zu, mega erfrischend und humorvoll. Ich mag sie!

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Buchelly
Meine kleine Deutsch-Spanierin! Falls jemand von euch deutsches Spanisch lernen möchte – Elly ist eure Ansprechpartnerin und meine Storypartnerin in Crime! Auch wenn uns, laut Google Maps, 535 km trennen und wir uns noch nie gesehen haben, es ist als würde ich sie schon ewig kennen. Mit ihr kann man sich super über Bücher austauschen, sie zeigt euch bestimmt ihre Lieblingsplätze in Berlin, solltet ihr dort mal vorbeischauen und sie erzählt das ein oder andere mal, wie ihre Katzen im Schlaf mal wieder vom Fensterbrett geplumpst sind 😉

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Ella Woodwater
Ella ist die einzige Bloggerin unter meinen Lieblingsbloggern, die ich nicht über Instagram kenne! Ich habe sie nämlich über den WordPress Reader gefunden. Tolle Erfindung, dieser Reader. Ich mag ihre humorvollen Posts und freue mich jedes Mal, wenn ich was Neues von ihr lesen darf.

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Pan Tau Books
Wenn ihr euch nicht nur für die aktuellen Buchcharts interessiert, oder Kinder habt und neue Kinderbücher sucht, dann seid ihr auf Svenjas Blog genau richtig! Ihr Buchrepertoire ist so anders, es macht richtig Spaß auf ihrem Blog zu stöbern.

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Stellettereads
Bunt. Hell. Freundlich. Gute Laune. Funkos. Und Unboxing! Das fällt mir ein, wenn ich an Stella von stellettereads denke. Auch hier: Instagram machte es möglich. Sie hat tolle Tipps und ihre Unboxings sind einfach immer klasse!

Blog | Instagram 

Wingedbooks
Ich würde mal sagen: Miss Fairyloot. Ohne sie hätte ich mir meine allererste Buchbox vermutlich nie bestellt. Und dafür bin ich sooooo dankbar! Ihre Bilder sind super kreativ und sie ist obendrein noch ein total sympathischer Mensch! Und vor allem, habt ihr mal ihre hammermäßigen Locken gesehen?

Instagram

Erzählt mir doch, wer eure Lieblingsblogger und Bookstagrammer sind!

 

Bin ich eine schlechte Journalistin, weil ich keinen Bock mehr auf „Mord und Totschlag“ habe?

Seit Jahren (genau genommen seit zwei Jahren) habe ich dieses eine Interview hier auf meinem Blog, das fast täglich angeklickt wird.
2015 habe ich die spanische Auslandskorrespondentin Aurora Mínguez interviewt. Sie hat jahrelang in Berlin gelebt und für das spanische Radio Radio Nacional de España berichtet. Seit nunmehr drei Jahren lebt sie in Paris und berichtet von dort aus über die französische Welt.

Nun scheinen alle, die diese Journalistin googlen, bei mir zu landen – ob die das Interview lesen, keine Ahnung. Auch nach über tausend Klicks war das beste Feedback bisher die Note meines Profs an der Uni (danke für 9 Punkte).

Zurück zum Thema: Jeden Tag landen also die Google-Suchenden auf meinem Blog. Mal mehr, mal weniger. Am letzten Donnerstag, 20. April 2017, gingen die Besucherzahlen dann jedoch durch die Decke. Ich mich natürlich gefreut wie Bolle – aber ohne jeglichen Schimmer oder Ahnung, warum es plötzlich so viele waren.
Ich habe das ganze sogar noch per Screenshot an meinen Lieblingsmenschen geschickt, halb wundernd, halb freuend.

Nun, die die aufmerksam (aufmerksamer als ich am Donnerstag?) waren … Paris, Donnerstagabend, da war doch was…? Genau! „Mord und Totschlag“. Einzelheiten könnt ihr der Presse entnehmen, falls ihr doch keine Ahnung habt wovon ich rede.
Nun ging Paris so völlig an mir vorbei. Wann ich das bemerkt habe? Freitag, 8.30 Uhr im Auto auf dem Weg zur Arbeit. Da lief nämlich das Radio.

Mein erster Gedanke? „Ach du Kacke.“
Mein zweiter Gedanke? „Wieso kam keine Push-Nachricht?“

Donnerstagabend hatte ich zum ersten Mal seit Monaten wieder ein bisschen am Layout meines Blogs gebastelt (schick, ge?). Ich habe sogar noch mit mir selbst gehadert, denn es stand immer noch Journalismus-Studentin unter meinem Namen – bin ich ja seit geraumer Zeit nicht mehr.
Also, schreibe ich Journalistin? Uff … wann war genau mein letzter Artikel? Bin ich denn eine? Nur Buchbloggerin? Damit habe ich gerade erst angefangen. Was bin ich also? Meine eigene kleine Existenzkrise am Rande.
Am Ende nahm ich beides, wie ihr sehen könnt. Bin ich ja irgendwie auch.

Zurück zu Freitag im Auto. Ich hatte also null mitbekommen und habe mich einfach nur gewundert über all diese Besuche. Nachdem ich im Radio gehört hatte, was genau vorgefallen war, war mir natürlich klar, warum auf meinem Blog plötzlich so viel los war.

Nun stellte ich mir also eben diese Frage: Bin ich eine schlechte Journalistin? Weil „Mord und Totschlag“ (mal wieder) an mir vorbeigegangen waren? Vielleicht gab es ja eine Push-Nachricht von einer der Presse-Apps auf meinem Handy, vielleicht ist die unter den ganzen anderen Benachrichtigungen untergegangen?
Vielleicht, vielleicht … vielleicht auch nicht.

Und dann bemerkte ich: Es ist mir egal. Nicht das was geschehen ist, nein. Es ist mir egal, dass ich es nicht mitbekommen habe.
Ich habe mich recht am Anfang meines Studiums entschieden, nicht über Tragödien, etc. zu schreiben. Das gibt es, meiner Meinung nach, schon viel zu viel. Ich möchte über schöne und positive Dinge schreiben. Macht mich das alles also zu einer schlechten Journalistin?

Nein.