Meine Bücher im September

Huhu!

Wieder ist ein Monat ins Land gezogen und ich muss sagen, der September ist wahnsinnig schnell vorbei gewesen. Findet ihr nicht auch?
Ich hatte mir vorgenommen an der SuB-Challenge #ranandenSubmitAva teilzunehmen, die Bücher waren ausgesucht, alles war vorbereitet. Nur ich irgendwie nicht. Mein Fazit: gnadenlos gescheitert. Ehrlich. Aber die Aktion hat für mich auch ein positives Fazit: Ich werde nie wieder eine Leseplanung machen. Niiiiemals. Funktioniert eh nicht. Einen Versuch war es jedoch wert. Zum Lernen halt 🙂

Was die Neuzugänge angeht … der Monat ist wieder dezent eskaliert – ich weiß gar nicht, wie das wieder passieren konnte.
Arvelle, Weltbild, Rezensionsexemplare … und: Extra, Extra! Ich habe mir einen eBook-Reader und mein erstes eBook gekauft (und auch gelesen)! Es gab da so ein tolles Angebot, da konnte ich nicht nein sagen 🙂
Fünfzehn Bücher sind eingezogen und fünf Bücher habe ich gelesen. Gar nicht mal so schlecht, wie ich finde. Nur eben keins aus meiner Leseplanung …

Ende August, kurz nachdem ich den zweiten Teil von Das Reich der sieben Höfe beendet hatte, wollte ich unbedingt noch ein Buch von Sarah J. Maas lesen. Gedacht, gekauft – Throne of Glass Teil eins. Ich fand die Geschichte rund um Celaena, Chaol und Dorian super interessant, spannend und will unbedingt die nächsten Bücher lesen.
Wenn du dich traust war ein bookstagram Buch, für das Kati ein neues Zuhause gesucht hat. Das Buch war echt schön, obwohl die Protagonistin mich teilweise echt kirre gemacht hat. Meine Rezension zu diesem Buch findet ihr hier.
Noch ein Buch, dass ich im September beendet habe war Die Frauen von Salem. Begonnen hatte ich es bereits im Juli … es war eine einzige Qual. Wirklich. Ich hatte es schon in meiner Rezension erwähnt: Erwartet hatte ich einen Krimi mit einem Hauch Mystik. Bekommen habe ich irgendwas zwischendrin – nichts Halbes und nichts Ganzes. Es war wirklich unterirdisch. Falls ihr meine Rezension zu dem Buch noch lesen möchtet, die findet ihr hier.
Wie schon gesagt, ich habe mir einen eBook Reader gekauft und recht flott auch mein erstes eBook: Königsblau. Anna von Fuchsias Weltenecho hatte davon erzählt, es klang wirklich interessant und außerdem mag ich seit Ein Reich der sieben Höfe Märchen Adaptationen. Ich kann mich zwar nicht daran erinnern von dem Märchen Blaubart schon jemals etwas gehört zu haben, dafür war die Adaptation von Julia Zieschang einfach klasse. Richtig düster und spannend. Es hat total Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen. Eine willkommene Abwechslung nach der Salem-Katastrophe.
Zu guter Letzt habe ich im September dann noch Seven Nights – Paris gelesen. Leicht, seicht … locker flockig. Würde ich mal so sagen. Am Anfang war ich mir wirklich nicht sicher, ob ich den Schreibstil und die Geschichte mögen würde, aber nach ein paar Seiten war alles wieder gut. Die Rezension folgt in den nächsten Tagen 😉

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Eingezogen sind übrigens diese Bücher:

Bad Romeo Leisa Rayven
Broken Juliet Leisa Rayven
Zwischen dir und mir die Sterne Darcy Woods
Der dunkle Kuss der Sterne Nina Blazon
Angelfall Susan EE
Wenn du dich traust Kira Gembri
Die Teerose Jennifer Donnelly
Die Winterrose Jennifer Donnelly
Die Wildrose Jennifer Donnelly
Götterfunke – Hasse mich nicht Marah Woolf
Seventeen Days – Paris Jeanette Grey (Rezensionsexemplar)
Heute fängt der Himmel an Kristin Harmel (Rezensionsexemplar)
Königsblau Julia Zieschang
Scherben der Dunkelheit Gesa Schwartz (Rezensionsexemplar)
Even the Darkest Stars Heather Fawcett

 

Worte von anderen

Zum Abschluss möchte ich euch noch ein paar Blogbeiträge ans Herz legen, die mir diesen Monat aufgefallen sind oder besonders gefallen haben. Die Idee hab ich von Ivy von Ivy.Booknerd und sie, wie sie mir heute verraten hat, hat die Idee von Nicci von Trallafittibooks.

Ella hat einen wundervollen Beitrag darüber geschrieben, wie wir uns durch unsere Leseplanungen selbst unter Druck setzen. Sie sprach mir wirklich aus der Seele. Ich glaube, es war nachdem ich diesen Beitrag gelesen hatte, als ich mich entschloss, die Challenge #ranandenSubmitAva abzubrechen.

Wie wichtig Support gerade unter uns Buchbloggern ist, hat Jill zu Papier gebracht. Auch sie hat es mit diesem Post genau auf den Punkt gebracht. Wir sind eine Community. Geben und Nehmen.

Da die Frankfurter Buchmesse immer näher rückt, gibt es einige, die ihre Erfahrungen sowie Tipps und Tricks schön zusammengefasst haben. Bei Philip von Bookwalk erfahrt ihr alles wissenswerte rund um die Messe, wie man sich darauf vorbereitet und noch vieles mehr. Einen der Beiträge verlinke ich euch hier. Niccis Tipps – und vor allem die „dont’s“ fand ich total hilfreich. Außerdem hat sie, wie auch Philip, einige Termine für uns zusammengefasst.

 

Wie war denn euer Lesemonat? Habt ihr vielleicht noch ein paar Blogempfehlungen für mich?

Ich wünsche euch einen wundervollen, lesereichen Oktober!
Wiebi

Über Hemmungen und Follower bei bookstagram

Huhu ihr Lieben,

heute wird es mal keine Rezension, sondern ein Thema, das mich in den letzten Tagen des Öfteren beschäftigt hat: Instagram und unsere Follower. Und schon mal vorneweg: nein, ich beginne hier definitiv nicht über meine Followerzahl zu jammern.

Warum folgen wir bestimmten Accounts?

Ich für meinen Teil folge anderen Accounts, da mir entweder die Bilder oder die Texte zu den Bildern gefallen oder ich die Menschen hinter dem Profil „kenne“. Es kann schon mal vorkommen, dass mir ein Bild von jemandem auffällt, beim näheren Betrachten es jedoch wirklich nur dieses eine Bild ist. Das heißt, wenn ich ein oder zwei Bilder like, folge ich noch lange nicht dem Account. Und nur weil jemand unter mehrere meiner Bilder ein Herzchen setzt, heißt das ebenso wenig, dass mir seine/ihre Bilder auch gefallen (müssen). Ergo: nur weil ich von jemandem etwas Aufmerksamkeit bekomme oder sie ihm gebe, folge ich demjenigen nicht gleich. Die Arbeit muss mir schon zusagen.

Was ist, wenn mir die Bilder von jemandem plötzlich nicht mehr gefallen? Was mache ich nun?

Nun, das ist der springende Punkt! Jetzt kommen die Hemmungen ins Spiel. Entfolge ich der Person? Schaue ich mir die Bilder weiterhin an? Macht es einen Unterschied, ob ich die Person hinter dem Profil kenne oder nicht? Ich habe mich selbst dabei erwischt, wie ich in letzter Zeit um den ein oder anderen Account rumschleiche und mir überlege, was genau ich jetzt tue oder nicht tue.
Ein aktuelles Beispiel: Die Bilder eines Accounts gefallen mir durch den aktuellen Filter einfach nicht, sind mir zu düster, einfach zu wenig Bild. Ich weiß nicht, ob ihr wisst, was ich meine. Man sieht vor lauter Filter kaum mehr das Foto. Und obwohl mir die Bilder nicht mehr gefallen und ich diesem Account ursprünglich aufgrund der tollen Bilder folge, habe ich Hemmungen „einfach“ zu entfolgen. Ich möchte ja nicht, dass diese Person denkt, ich würde seine Arbeit nicht wertschätzen, sondern dass wir uns beide in den letzten Monaten weiterentwickelt haben und nun andere „Ansichten“ teilen. Selbstverständlich habe ich Angst, dass diese Person mir das ganze übelnimmt.

Hallo, hier bin ich, aber morgen bin ich wieder weg.

Was mich aber richtig ärgert, ist etwas anderes: große/größere Bookstagram-Accounts, die dir folgen, zwei, drei Bilder liken und am nächsten Tag wieder entfolgen. Warum? Was soll das? Jetzt mal ernsthaft?! Mir ist das in den letzten Wochen ein paar Mal passiert und ich verstehe den Sinn dahinter einfach nicht. Klar, ich werde auf denjenigen aufmerksam, kannte ihn vielleicht noch gar nicht, aber ich werde auch durch eure Herzchen aufmerksam. Mir zu folgen und zu entfolgen hat eher zur Folge (redundanter geht es nicht :D), dass ich dann trotzig und bockig werde, wie ein kleines Mädchen, das keine Süßigkeiten bekommt. Einfach weil es mir gegen den Strich geht und es als absolut sinnfrei erachte. Dass andere Instagramaccounts diese Schiene fahren, fein. Ist mir total egal. Aber Bookstagramer? Leute, ehrlich. Lasst es!

 

Wie geht ihr damit um? Ist es euch egal? Habt ihr Hemmungen anderen nicht mehr zu folgen, wenn euch die Bilder nicht mehr zusagen?
Ich bin gespannt auf eure Meinungen 😉

 

 

[Rezension] Wenn du dich traust – Kira Gembri

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Titel: Wenn du dich traust
Autor: Kira Gembri
Seiten: 336
ISBN: 978-3-401-60149-6
Verlag: Arena
Erstausgabe: 1. Juni 2015

 

 

Liebe ist keine gerade Zahl
Lea zählt – ihre Schritte, die Erbsen auf ihrem Teller, die Blätter des Gummibaums. Sie ist zwanghaft ordentlich und meistert ihren Alltag mit Hilfe von Listen und Zahlen. Jay dagegen lebt das Chaos, tanzt auf jeder Party und hat mit festen Beziehungen absolut nichts am Hut. Niemals würde er freiwillig mit einem Mädchen zusammenziehen, schon gar nicht mit einem, das ihn so auf die Palme bringt wie Lea. Und Lea käme nie auf die Idee, mit Jungs zusammen zwischen Pizzakartons und Schmutzwäsche zu hausen. Sonnenklar, dass es zwischen den beiden heftig kracht, als sie aus der Not heraus eine WG gründen …

Meinung

Ein neues Buch in meiner „bookstagram-Sammlung“. Auf dieses Buch bin ich nämlich durch eine Story von Kati aufmerksam geworden, sie wollte dieser grünen Schönheit ein neues Zuhause geben. Gesehen, Klappentext gelesen, für interessant befunden und dann war es auch schon da. Danke nochmal, liebe Kati, für die schnelle Zusendung.

Ich muss gestehen, Lea war mir am Anfang wirklich suspekt. Weil sie eben anders war. Ich weiß – hallo Klischee (darüber hat Anna die Tage wieder in ihren Stories geredet – und sie hat wie immer sooooooo recht). Auf jeden Fall fand ich Lea zum einen sehr interessant, da ich mir nicht im Geringsten vorstellen kann, wie es sein muss zählen zu müssen! Beim besten Willen nicht. Und so zu leben muss für die Betroffenen wirklich schwierig sein, sie werden bestimmt, wie unsere Protagonistin, auch ganz schön komisch von der Seite angeschaut.

Jay hingegen ist der Lover und Bad Boy schlechthin. Lea selbst nennt ihn im Buch manchmal auch „Jay Bad-Boy-Klischee Levin“. Passt wie die Faust auf’s Auge 😉 Wie sollte es auch anders sein. Aber auch Bad Boys haben – des Öfteren – einen weichen Kern und sind auf der ersten Seite gar nicht so drauf, wie man vielleicht denkt. Und so nimmt die Geschichte zwischen Lea und Jay ihren Lauf. Mit Höhen und Tiefen und ganz, ganz vielen Zahlen.

Und es ist teilweise einfach zu komisch, wie die beiden damit umgehen oder wie Lea sich manchmal selbst auf die Schippe nimmt, weil sie weiß wie absurd ihre Zählerei im Grunde genommen ist. Ich konnte wirklich viel Lachen – sehr zur Verwirrung des Lieblingsmenschen, der mich manchmal recht schief und skeptisch von der Seite angeschaut hat, wenn ich mal wieder vor Lachen durchs Bett gekugelt bin 😉

Ob jedoch Jays „Therapieversuche“ im wahren Leben so funktionieren würden – da bin ich überfragt. Ich kann mir vorstellen, dass der Weg in ein Leben ohne Zählen seeeeeeehr lang und kraftraubend ist. Doch mit den richtigen Menschen an der Seite schafft man alles, oder?

Fazit

Ich habe mit diesem Buch wirklich viel gelacht, aber auch nachgedacht. Doch, wie schon gesagt, vorstellen kann ich mir ein Leben, das durch Zahlen bestimmt wird, wirklich nicht. Der Schreibstil ist total angenehm, ich kam sehr schnell in die Geschichte rein und konnte recht gut nachvollziehen, wie skeptisch und argwöhnisch Jay und seine Kumpels Lea des Öfteren gegenübertreten.
Kira Gembri hat ein wirklich tolles Buch geschrieben. Es war zwar mein erstes Buch von ihr, aber bestimmt nicht das letzte 😉

Das Buch ordne ich in die Kategorie Leseempfehlung.

 

Übrigens: Hier noch der Blogbeitrag von Anna von Fuchsias Weltenecho zum Thema Klischees in Büchern.