2018 Tag | 13 Fragen zu meinem Lesejahr

Es ist schon ein paar Tage her, dass Rika von Schwarzbuntgestreift mich getaggt hat, doch besser spät als nie, oder? Da ich dieses Jahr keinen Jahresrückblick geschrieben habe, ist es auch eine tolle Möglichkeit, das Jahr 2018 Revue passieren zu lassen und mir noch einmal einige Bücher vor Augen zu führen, die ich in den letzten zwölf Monaten gelesen habe.
Habt ihr auch einen Jahresrückblick geschrieben? Was waren eure Highlights?

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Danke, 2017!

365 Tage sind vorbei und ich bin jedes Jahr aufs Neue erstaunt, wie schnell die Zeit vergeht. Doch egal wie kurz oder lang uns das Jahr vorgekommen sein mag, was zählt sind die Dinge, die wir erlebt haben, die Menschen, die wir kennengelernt haben und auch die, die gegangen sind.

Dies wird kein zahlenreicher Jahresrückblick, sondern einer voller Emotionen. Zumindest ist das der Plan 😉

Zahlen und Mathematik waren schon immer mein Endgegner, daher kann ich euch beim besten Willen nicht sagen, wie viele Bücher ich gelesen habe, wie viele auf meinem SuB liegen (obwohl mir schon ans Herz gelegt wurde, wenigstens hier eine Liste zu führen) oder wie viele Bücher ich dieses Jahr gekauft habe. Ich kann euch jedoch definitiv eins sagen: Es waren mehr als 2015, viel mehr.
Es ist mir ehrlich gesagt auch egal, wie viele es waren. Wichtig ist nur, es hat Spaß gemacht! Es war grandios!

2017, ich möchte dir danken. Dafür, dass ich den Mut hatte, an diesem Gewinnspiel des Arena Verlags und Hugendubel Würzburg teilzunehmen. Dafür, dass ich auch hingegangen bin! Dieses Meet & Greet mit der Autorin von Diabolic, S.J. Kincaid, war wohl der Startschuss meines Lebens als Buchbloggerin.

Was als „Ich mach mal ein paar Bilder für Instagram“ begann, wurde innerhalb weniger Monate einer der wichtigsten Bestandteile meines Lebens. Und wenn man in dieser Branche unterwegs ist, was darf da nicht fehlen? Die Frankfurter Buchmesse!
2017, danke, dass ich mich getraut habe, alleine nach Frankfurt zu fahren. Mit meinen 26 Jahren fahre ich erst seit anderthalb Jahren Auto und der Start war mehr als nur ein bisschen holprig. Daher habe ich viel Respekt und ein wenig Angst vor dem Autofahren. Es war also ein riesengroßer Schritt für mich ganz alleine zu fahren. Danke!

2017, danke, dass ich so viele wunderbare Menschen kennengelernt habe. Euch alle aufzuzählen würde vermutlich Stunden dauern … daher danke ich euch allen gemeinsam. Ich danke euch, denn ihr glaubt an mich, ihr lest meine Texte, ihr kommentiert, ihr liked, ihr seid da. Es war ein Jahr voller Höhen und Tiefen und die Menschen, die mir – neben meiner Familie und meinen hier ansässigen Freunden versteht sich – beigestanden haben, wart ihr. Die Menschen in meinem Telefon 😀

Doch eine Person möchte ich wirklich namentlich erwähnen. Ich glaube an vieles, doch dass ich hier, in dieser Buchcommunity meine beste Freundin finden würde, das wäre mir im Traum nicht eingefallen. Rika … was wäre die FBM nur ohne dich geworden. Ich kann es wirklich nicht in Worte fassen, denn was ein Kissen, die FBM und stundenlange Whatsapp- und Telefongespräche vereint haben, das können 350 Kilometer auf keinen Fall wieder trennen. Und du weißt ja – LBM, wir kommen! ❤

Wie gesagt, es war auch ein Jahr voller Tiefen. So manches Mal hätte ich sehr gerne den Kopf in den Sand gesteckt. Ich habe mit dem Gedanken gespielt (keine Panik, der war von sehr kurzer Dauer), wieder nach Spanien auszuwandern. Oder nach England. Oder nach Oregon. Es gab Tage, an denen ich nicht mehr wusste, wo ich beginnen sollte das Chaos, das mein Leben beherrscht hatte, zu organisieren. Es gab Wochen, die bestanden nur aus Autofahren, arbeiten, essen und schlafen. Und dem Satz „Alles hat seinen Grund“. Und jedes Mal wenn mir dieser Satz durch den Kopf schoss, hätte ich am liebsten meinen halben Hausstand durch die Wohnung gepfeffert. Und doch ist dieser Satz wahr. Alles, was dieses Jahr geschehen ist – beziehungsweise, nicht geschehen ist – hatte einen guten Grund. Auch wenn wir diesen nicht direkt oder vielleicht sogar nie erkennen. Es geht im Leben nicht darum alles zu verstehen, sondern darum es zu akzeptieren und weiterzumachen (danke, Mama, dass du mich dies gelehrt hast). Nicht umsonst habe ich eine Tasse auf Arbeit, die mich jeden Tag daran erinnert, wieder aufzustehen.

2017, danke, dass ich nun noch geduldiger bin, als ich es schon war. Danke, dass ich immer wieder aufgestanden bin. Danke, dass es so viele verständnisvolle Menschen in meinem Leben gibt, die mich auch einfach kommentarlos in den Arm nehmen. Danke für die vielen, unendlich wertvollen Freundschaften.
Ich danke dir auch für die Menschen, die sich entschieden haben nicht bei mir zu bleiben. Denn auch diese Menschen haben mir etwas gezeigt, mich gelehrt. Und als diese Lektion vorüber war, waren sie weg. Auch wenn es weh tut. Manchmal mehr, als man denkt ertragen zu können.
Danke für all die Steine, die du mir vor die Füße gelegt hast, denn mit diesen Steinen werde ich meinen Weg bauen. „Scheitern der größte Lehrer ist“ hat Yoda im neuesten Star Wars Film so schön gesagt. Stimmt. Ich weiß jetzt, was ich 2018 anders machen muss.

In diesem Sinne … 2018 – let’s get ready to rumble!