Neunzehn Jahre später …

Hallo ihr Lieben,

aus aktuellem Anlass, habe ich beschlossen, heute einfach mal ein paar Worte über „den Jungen der überlebte“ zu schreiben.
Dieser Junge, der so viele von uns durch unsere Kindheit und Jugend begleitet hat – und so manchen auch heute noch begleitet.
Dieser Junge, durch den wir lernten, was Loyalität und wahre Freundschaft bedeuten.
Dieser Junge, der uns lehrte, dass nichts unmöglich ist.
Dass Regeln manchmal auch gebrochen werden können.
Dieser Junge, durch den wir ganz plötzlich riesiges Interesse am Englischunterricht hatten und unser erstes wirkliches Buch auf Englisch gelesen haben. Nur weil wir zu ungeduldig waren, auf die deutsche Veröffentlichung zu warten.
Dieser Junge ist Harry Potter.

Wie viele von uns haben ihre Liebe zu Büchern und Literatur durch ihn entdeckt?

Vor 15 Jahren habe ich zum Nikolaus den ersten Teil bekommen. Harry Potter und der Stein der Weisen. Gestern habe ich mein erstes eigenes Harry Potter Buch gekauft. Die illustrierte Schmuckausgabe von genau diesem ersten Teil.
Vor 15 Jahren begann meine Liebe zu Büchern so richtig.

Danke J.K. Rowling für diese wunderbare Welt. Danke für 15 Jahre Geschichten, Freundschaft, Liebe und Loyalität.

Heute ist der 1. September 2017. Heute ist der Tag an dem der letzte Teil endete. Heute ist „neuzehn Jahre später“ …

[Reseña] – „Harry Potter y el legado maldito“ de J.K. Rowling

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Título: Harry Potter y el legado maldito

Autora: J.K. Rowling

Páginas: 320

ISBN: 978-8498387568

Editorial: Salamandra

Fecha de publicación: 28. September 2016

 

Diecinueve años después …

La octava historia …

 

Opinión

La verdad es que tenía muchísimas ganas de leer este libro, aunque, viendo la fecha de publicación, vengo con un poco de retraso. Pero: nunca es tarde, verdad?
Cuando lo abrí, volví a estar en 6° de primaria – entonces leímos una obra de teatro en el cole. Dado que es el texto original de la obra de teatro, viví la historia de forma diferente a un libro de prosa. Era como estar dentro de la historia. Mucho más vivo, más real. Quizá por la forma, quizá porque Harry Potter forma parte de mi vida desde hace casi dieciséis años, quién sabe …
La cuestión es que cada vez que Albus Severus Potter, el hijo de Harry y Ginny, se quejaba en el andén 9 ¾ de que todo el mundo los estaba mirando, podía escuchar su voz, el tono que empleaba. Era como tenerlo delante de mí. Por eso me gusta tanto la idea de publicar la obra de teatro como libro.

Sin embargo, ahí termina un poco mi entusiasmo por el libro, el desarrollo de la historia es un poco resbuscado. Obviamente no quiero contar de más, porque a mí misma no me gustan las reseñas que cuentan demasiado.

Solo os cuento lo siguiente:
Albus deja, a lo largo de todo el libro, muy claro lo que piensa de su legado.
Los hijos son capaces de convertir enemigos de por vida en (casi) amigos – o algo así.
La desaparición de la fama puede, más que simplificar, dificultar la vida.
Ron sigue siendo el caos en persona.
Hermione … es Hermione.

Conclusión

Como ya he dicho, la forma del libro me gusta más que su contenido. Aun así, sabía que tenía que leerlo, era como una pequeña necesidad. Harry Potter me ha acompañado desde que tenia 11 años, así que la curiosidad podía conmigo. Creo que si Harry Potter forma parte de vuestra vida, de alguna manera, tenéis que leerlo. Aunque solo sea para poder decir: „Lo he leído, por supuesto“.
Algunas cosas no me cuadraban, me parecían demasiado rebuscadas, quizá tenéis la misma impresión, quizá no. Para gustos … ya sabéis.
Al final, he de decir … la historia de Harry Potter, del „niño que sobrevivió“, terminó, para mi, hace seis años, con la última película.

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Meine Bücher im April

Magie, Elfen, Hexen, Zauberer, New York und Götter – diese Wörter fassen meinen Lesemonat ganz gut zusammen.

Harry Potter und das verwunschene Kind habe ich Anfang April beendet und kurz danach auch die Rezension hier veröffentlicht. Es war ganz gut, als Harry Potter-Fan sollte man es, meiner Meinung nach, gelesen haben, auch wenn es nicht mehr ganz so viel mit der Geschichte zu tun hat. Trotzdem gehört diese neue Geschichte irgendwie dazu.

Der Prinz der Elfen … tja, was soll ich dazu sagen? Ich war, wie schon berichtet, echt etwas enttäuscht von diesem Buch. Wunderschönes Cover, die Geschichte fängt auch interessant an, lässt dann aber rapide nach. Schade eigentlich.

The sun is also a star. Nachdem ich sooooo unglaublich viele Bilder auf Instagram zu diesem Buch gesehen habe, musste ich es lesen. Als ich Mitte April nicht am Hugendubel in Würzburg vorbeikam – mal wieder – war dieses Buch natürlich auch in meiner Tasche. Eine Rezension schulde ich euch noch, ich weiß, ich war etwas faul die letzten Wochen – sorry. Dieses Buch von Nicola Yoon ist eine etwas andere Liebesgeschichte, sie hat mir aber wirklich gut gefallen. Mehr dazu demnächst in der Rezension.

Last but not least, Götterfunke – Liebe mich nicht von Marah Woolf. Wahnsinn! Ich fand das Buch absolut klasse! Da ich so begeistert bin, warte ich aber noch ein bisschen mit der Rezension, kann ja nicht alles perfekt sein bei diesem Buch. Oder doch? Wer weiß. Auf jeden Fall kann ich euch dieses Buch wirklich nur ans Herz legen, mich hat es total verzaubert und ich war super traurig, als ich gesehen habe, dass der zweite Teil erst im September erscheint. September! Das dauert ja noch ewig..

In diesem Sinne, alles neu macht der Mai. Ich bin gespannt, welche Bücher mich diesen Monat erwarten, mein SuB ist echt riesig – es findet sich bestimmt was Tolles.

Ich wünsche euch einen wundervollen Monat Mai.

[Rezension] „Harry Potter und das verwunschene Kind“ von J.K. Rowling

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Titel: Harry Potter und das verwunschene Kind
Autor: J.K. Rowling
Seiten: 300
ISBN: 978-3-551-55915-9
Verlag: Carlsen
Erstausgabe: 24. September 2016

 

 

Die achte Geschichte.
Neunzehn Jahre später.

Meinung

Ich hatte mich so richtig auf dieses Buch gefreut, auch wenn ich es irgendwie erst recht spät in die Hände bekommen habe. Als ich es aufschlug, wurde ich sofort in die 6. Klasse zurückbefördert – damals haben wir „Kleider machen Leute“ von Gottfried Keller gelesen. Kennt ihr noch diese kleinen gelben Reclam-Hefte aus der Schule? Für einen klitzekleinen Moment dachte ich, ich wäre wieder in der 6. Klasse.

Dadurch, dass das Buch das Theaterskript ist, liest es sich, meiner Meinung nach, viel lebendiger. Jedes Mal, wenn Albus sich darüber beschwert, dass die Leute am Bahngleis 9 3/4 schon anfangen zu starren, konnte ich mir die Situation – und vor allem den Ton, in dem Albus es wohl sagen würde – bildlich vorstellen. Daher finde ich die Idee, das Buch als Skript zu belassen, wirklich spitze.

Der Verlauf der Geschichte ist vielleicht ein bisschen weit hergeholt … zumindest hatte ich an manchen Stellen des Buches das Gefühl.
Dass Albus mit dem Vermächtnis seines Vaters überhaupt nicht klarkommt und damit eigentlich auch gar nicht klarkommen will, macht er das Buch über sehr klar. Und dass alte „Feinde“ letztendlich zu (fast) „Freunden“ durch ihre Kinder werden, zeigt, dass nichts im Leben konstant ist – nicht einmal eine so tiefe Feindseligkeit. Es zeigt auch, dass der Ruhm, den Harry einst erlebte, neunzehn Jahre später mehr oder weniger passé ist und ihm das mehr zu schaffen macht, als ihm das Leben zu vereinfachen. Ron ist immer noch so chaotisch wie vor neunzehn Jahren und Hermine … ist eben Hermine.

Fazit

Wie erwähnt, hatte ich mich sehr auf das Buch gefreut, es ist einfach und, vor allem, schnell zu lesen, eben dadurch, dass es ein Skript ist. „Harry Potter und das verwunschene Kind“ ist sehr bildlich geschrieben, man wird an bekannte und nicht so bekannte Orte wie Godric’s Hollow geführt. Trotzdem finde ich einige Teile des Buches ein bisschen weit hergeholt und weiß nicht, was ich davon halten soll. Es ist keine klassische Harry Potter Geschichte, diese Ära endete (für mich) mit dem letzten Film vor sechs Jahren. Trotzdem ist es für Fans toll, immer mal wieder etwas über „den Jungen, der überlebte“ zu lesen.

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