[Rezension] Acht Städte, sechs Senioren, ein falscher Name und der Sommer meines Lebens von Jen Malone

Aubree kann es nicht fassen: Ausgerechnet sie, eher Typ Couch-Potato als Globetrotterin, soll eine Europa-Busreise für Senioren leiten. Und sich dabei auch noch als ihre ältere Schwester Elizabeth ausgeben, der sie einen Gefallen schuldet. Das kann doch niemals gut gehen! Tatsächlich hat Aubree gleich von Beginn an alle Hände voll zu tun, um ihre Maskerade aufrechtzuerhalten und nicht von einem Fettnäpfchen ins nächste zu stolpern. Als sie langsam feststellt, dass ihre skurrile Truppe vielleicht doch gar nicht so übel und Fernweh keine merkwürdige Krankheit ist, stößt ein unerwarteter Gast dazu und wirbelt alles durcheinander – Aubrees Gefühlswelt inklusive. Nun muss sie entscheiden, wer sie wirklich sein will.

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[Rezension] Träume wie Sand und Meer von Beatriz Williams

Cape Cod, Sommer 1966. Christina, genannt Tiny, hatte einmal große
Träume: Sie wollte Tänzerin werden und sie wollte sich verlieben. Nun ist
sie verheiratet mit einem der begehrtesten Männer des Landes, ihr Leben
scheint perfekt – doch warum verspürt Tiny den unbändigen Drang, dem
schicken Sommerhaus ihrer angeheirateten Familie den Rücken zu kehren
und aus allem auszubrechen? Als ihre unberechenbare Schwester Pepper in
ihr Leben platzt, im Schlepptau ausgerechnet den Mann, dem Tiny einst ihr
Herz schenkte, und sie dann auch noch Erpresserbriefe mit
kompromittierenden Fotos erhält, begreift Tiny, dass ihr makelloses Leben
unerwartete Gefahren birgt. Sie muss all ihren Mut aufbringen, um ihr
Leben endlich selbst in die Hand zu nehmen.

Vorneweg: Dieses Buch ist ein Rezensionsexemplar – es handelt sich hierbei also um Werbung. Vielen Dank an das Bloggerportal und den Blanvalet Verlag für die Bereitstellung.

Meinung

Zwischen den ganzen High Fantasy Büchern darf es so manches Mal auch ein Liebesroman sein. Diesmal schon fast historisch. Auch wenn ich bei der Rolle der Frau in den sechziger Jahren bei so manchem Satz fast wütend geworden wäre. Dem Himmel sei Dank lebe ich im 21. Jahrhundert.

IMG_3603Träume von Sand und Meer ist unterteilt in Kapitel über die Gegenwart, die aus Tinys Sicht erzählt werden und welche, die zwei Jahre zuvor aus Caps Sicht spielen. So wird Seite um Seite Spannung aufgebaut, ich wollte unbedingt wissen, was au Tinys Träumen geworden ist, wie es dazu kommen konnte, dass Cap, der Mann dem sie ihr Herz schenkte, nun doch nicht ihr Ehemann ist … Und vor allem, was es mit den Fotos auf sich hat.

So nähert man sich Stück für Stück dem Ereignis, dass Tiny Frank hat heiraten und ihre Träume aufgeben lassen. Das wurde wohl zu der Zeit von der Frau erwartet. Du bist unverheiratet? Klar, du kannst tanzen, deinen Träumen nachjagen, was immer du willst – solange du dich anständig verhälst. Jetzt bist du verheiratet? In Ordnung. Adieu, Träume. Adieu, Leben. Ab hinter den Herd und immer schön deinem Ehemann alles recht machen. Puh. Ihr merkt schon: voll meine Welt.

Tiny ist eine sehr hin- und hergerissene junge Frau. Mal ist sie absolut sicher, dass Frank das beste ist, was ihr passieren konnte. Einen Moment später zweifelt sie komplett an allem, wofür sie ein Leben lang von ihrer Mutter vorbereitet wurde. Sie ist neugierig und wissbegierig und versucht herauszufinden, wer hinter den Erpresserbriefen steckt – selbstverständlich ohne, dass ihr Mann irgendwas davon erfährt, denn das wäre fatal.

Frank war für mich am Anfang einfach nur ein einziges Klischee. Anwärter auf einen Senatorenposten, Politik hier, Politik da, junge Mädchen um ihn herum. Den Rest könnt ihr euch vielleicht vorstellen. Der hat mich vielleicht genervt. Ich hatte wirklich das Gefühl, dass die Autorin nicht mehr Klischees in einen einzigen Charakter hätte reinpacken können. Dann kam die große Wendung und ich wurde eines besseren belehrt. Frank ist zwar trotzdem nach einem ganz bestimmten Schema gebaut, aber diesen Plottwist hätte ich nun wirklich nicht erwartet.

Wer mir richtig gut gefallen hat, ist Pepper. Was für eine Wahnsinnsfrau! Die hat mich echt vom Hocker gerissen. 60er Jahre, Frau hinterm Herd, etc. pp.? Nicht mit Pepper. Sie nimmt kein Blatt vor den Mund, lässt sich absolut nichts sagen und haut ihre Meinung, ohne Rücksicht auf Verluste, raus. Egal ob Cap, Tiny oder Granny, der Matriarchin des Hardcastle-Clans, vor ihr ist niemand sicher. Über Pepper würde ich waaaaaahnsinnig gerne mehr lesen. Die Geschichte zu ihr gibt es wohl auch … muss ich doch mal auf Englisch lesen.

Tja, und Cap? Ich fand es wirklich heldenhaft, wie er für Tiny da war. Er war immer zum richtigen Zeitpunkt anwesend, genau dann, wenn sie ihn am meisten brauchte. Viel mehr möchte ich über ihn auch gar nicht mehr verraten, das müsst ihr schon selbst lesen.

Fazit

Eine wirklich tolle Liebesgeschichte, perfekt für Zwischendurch. Auch die Spannung kommt nicht zu kurz, gerade durch den Wechsel zwischen Flashbacks und Gegenwart. Ich musste einfach weiterlesen, um zu wissen, wie Tiny zum dem geworden ist, wie sie anfangs beschrieben wurde – die (nach außen hin) perfekte Ehefrau.

Eine Leseempfehlung von mir für euch für Zwischendurch. 😉


Infos zum Buch:

Titel: Träume wie Sand und Meer
Autor: Beatriz Williams
Seiten: 448
ISBN: 978-3-641-17670-9
Verlag: Blanvalet
Erstausgabe: 22. August 2016

Quelle Cover: Blanvalet Verlag

[Rezension] Plötzlich Fee – Sommernacht #1 von Julie Kagawa

Schönheit ist die allertödlichste aller Gefahren.
Meghan Chase wird sechzehn. Die wünscht sich nichts sehnlicher, als ihre wahre Liebe zu finden – bis sie an ihrem Geburtstag in die verwunschene Welt der Feen gerät und Ash begegnet, dem Prinzen mit den eisblauen Augen, ihrem Todfeind …

Julie Kagawa fackelt nicht lange und wirft den Leser fast umgehend mitten in die Story. Erst ist Meghan noch eine ganz normale Schülerin und dann, ist sie plötzlich … Fee.
Ich muss schon sagen, wer sich langsam an die Geschichte herantasten will, der darf einmal Achterbahn fahren. Mit doppeltem Looping – mindestens. Wie ihr also merkt, langsam gibt es in dieser Story nicht.

Über meine Meinung zum weiteren Einstieg in die Story und Meghans Weg durch die Feenwelt, bin ich mir noch etwas unschlüssig, manche Situationen sind absoluter Irrsinn. Vielleicht sollen diese einfach nur unterstreichen, was Meghan von der ganzen Sache hält oder wie sie sich fühlt, ich weiß es nicht. Schlecht finde ich es nicht, nur komisch.
Ich meine … da erfährt man, dass man eine Fee ist, wird ins Nimmernie – das Reich der Feen – mitgenommen und zack! weg ist der Begleiter. Ähm, hallo?! Nee. Die Aktion von Puck fand ich eher weniger gut. Was er damit bezwecken wollte, weiß ich bis heute nicht.

Dafür ist Grimalkin ein absolute genialer und gelungener „Charakter“. Katze. Wie man’s nimmt! 😉 Jedes Mal wenn ich den Namen gelesen habe, ploppte das Bild der Grinsekatze in meinem Kopf auf. Aber nicht die lilafarbene von Disney, sondern die grün-blaue von Tim Burton. Ging das nur mir so? Auf jeden Fall ist Grimalkin eeeeeecht cool. Sarkastisch, egozentrisch, aber trotzdem immer präsent – gerade dann, wenn man es nicht erwartet.

Abgesehen von Puck’s Aktion am Anfang des Buches ist er dennoch sympathisch und setzt alles daran Meghan zu beschützen. Vor allem und jedem – und auf jeden Fall vor Ash. Meghans Todfeind, laut Klappentext. Na, wer ahnt was sich da anbahnt? 😀

In Julie Kagawas Feenwelt ist nicht alles super zart, niedlich und rosa. Nicht alles sind Blümchen. Feen können fies, gemein und hinterhältig sein. Und wem man trauen kann, das weiß man schon gleich dreimal nicht.

Übrigens lehnt die Geschichte (oder Teile) an Ein Sommernachtstraum von William Shakespeare an. Das wusste sicher schon jeder von euch, zumindest die, die das Buch gelesen haben, oder? Nun, vielleicht hinke ich in der Allgemeinbildung etwas hinterher.  Ich habe diesen Klassiker nie gelesen oder gesehen. Sollte ich wohl nachholen …

Fazit

Trotz meiner anfänglichen Skepsis und dem Fragezeichen in meinem Kopf, ob ich nicht doch schon etwas „zu alt“ für diese Reihe bin, muss ich sagen: Bin ich nicht! Es war wider erwarten mit tollen Charakteren bestückt und einer spannenden Handlung. Die restliche Teile stehen schon zu Hause im Regal und warten sehnsüchtig darauf, gelesen zu werden.

Eine klare Leseempfehlung!


Infos zum Buch:

Titel: Plötzlich Fee – Sommernacht
Autor: Julie Kagawa
Seiten: 496
ISBN:978-3-453-26721-3
Verlag: Heyne fliegt
Erstausgabe: 21. März 2011


Mit anderen Worten

„Das Buch bot mir eine spannende und abenteuerliche Reise in das Feenreich, die mich nicht nur durch die unerwartete Ernsthaftigkeit überzeugte, sondern wirklich begeisterte.“ – Ella Woodwater

[Rezension] Iskari – Der Sturm naht von Kristen Ciccarelli

Eine verbotene Liebe.
Ein Geheimnis, das nie ans Licht gelangen darf.
Und eine Kämpferin, die das Schicksal ihres Volkes wenden will.
Asha ist die Iskari, die Todbringerin. Mutig wie niemand sonst kämpft sie gegen die Drachen, die Feinde ihres Landes, und vernichtet sie. Doch sie hat noch einen Feind: Jarek, Kommandant des Königs und in sieben Tagen ihr Ehemann. Es gibt nur einen Weg, der Hochzeit zu entgehen: wenn sie den mächtigsten aller Drachen bezwingt. Eine unlösbare, tödliche Aufgabe.
Da findet Asha einen unerwarteten Verbündeten. Jemand, der sie noch nicht einmal ansehen dürfte: Torwin, der geheimsnisvolle Sklave Jareks …

Vorneweg: Dieses Buch ist ein Rezensionsexemplar – es handelt sich hierbei also um Werbung. Vielen Dank an das Bloggerportal und den Heyne Verlag für die Bereitstellung.

Meinung

Ein tolles Cover, kollektives BloggerInnen-Schwärmen … da war klar: das Buch muss her!
Doch irgendwie wurde ich nicht richtig warm – zu Anfang.

Der Einstieg in das Buch ist mir wirklich alles andere als leicht gefallen, Asha war eine komische Protagonistin, ich hatte keinen blassen Schimmer, was ich von ihr halten sollte. Das ein oder andere Mal ging sie mir sogar tierisch auf den Keks. Aber nachdem so viele BloggerInnen, deren Meinung ich voll vertraue, so gut von Iskari gesprochen hatten, gab ich Asha eine Chance. Und ging jedes Mal mit viel Geduld ans Lesen.

img_2612.jpgAbgesehen von leicht nervig, war die Protagonistin jedoch eines: stark. Ich habe selten in einem Fantasybuch eine so starke, mutige und entschlossene weibliche Protagonistin erlebt. Eine richtige Kämpferin. Und ein riesen Plus, meiner Meinung nach.
Die Nebencharaktere, wie Torwin oder Jarek, fand ich ganz gut ausgearbeitet. Aus Torwin wird man zuerst nicht schlau und Jarek … ihr könnt euch eventuell denken, wie der drauf ist, vor allem da Asha ihn um keinen Preis der Welt heiraten will. Ein richtiger Hass-Charakter! 😀
Die Charaktere an sich entwickeln sich im Buch ständig weiter, Ashas Bruder Dax ist für mich hier das beste Beispiel. Es werden Eigenschaften und Facetten aufgedeckt, die hätte man auf keinen Fall erwartet.

Was ich richtig klasse fand, waren die alten Geschichten, um die es immer wieder im Buch geht, zwischen den einzelnen Kapiteln. Dadurch gewinnt man Stück für Stück ein bisschen mehr Verständnis für die Geschichte an sich.

Ein weiteres Highlight waren definitiv die Drachen. Ich liebe Drachen! Seitdem ich während dem Abi Die Feuerreiter seiner Majestät von Naomi Novik gelesen habe (zumindest den Teil, der bis dahin veröffentlicht war), sind Drachen in meiner alltäglichen Literatur mehr als willkommen.

Fazit

Der Einstieg in die Geschichte war zwar holprig, dafür entwickelt sich die Geschichte auf eine geniale Weise, die man nicht erwartet. Solltet ihr also Probleme mit dem ersten Drittel des Buches haben, übt euch in Geduld, denn es lohnt sich allemal! Macht euch also auf ein Abenteuer mit Drachen, Intrigen, der ein oder anderen Träne und viel Spannung (gegen Ende) gefasst!

Trotz des komplizierten Starts ist Iskari für mich eine Leseempfehlung.


Infos zum Buch:

Titel: Iskari
Autor: Kristen Ciccarelli
Seiten: 416
ISBN: 978-3-453-27123-4
Verlag: Heyne fliegt
Erstausgabe: 02. Oktober 2017


Mit anderen Worten

Iskari startete für mein Empfinden nicht ganz so glanzvoll, entwickelt sich aber zusehens zu einem der tollsten Fantasy-Titel des Jahres. Ein großartiges Buch, durch seine komplexe Story, liebevoll entworfene Charaktere und ein tolles Setting besticht!“ – Schwarzbuntgestreift

„Die Geschichte hielt zahlreiche Plot-Twists bereit, die mich völlig weggefegt haben. Eine Geschichte voller Schockmomente, Lügen und Intrigen. Eine Geschichte deren Fäden gekonnt zusammengeführt wurden, sodass erst am Ende deutlich wurde, wie bestimmte Charakterkonstellationen zustande kamen und welchen Einfluss einzelne Kreaturen hatten. Es gab selten Bücher, in denen ich immer mal wieder zurück blätterte, weil mir durch die Entwicklung der Geschichte alles wie Schuppen von den Augen fiel und ich manches erneut nachlesen musste, um es begreifen, um es in seiner Ganzheit erfassen zu können.“ – Trallafittibooks

[Rezension] The Hate U Give von Angie Thomas

Starr ist in zwei Welten zu Hause: in dem schwarzen Viertel, in dem sie aufgewachsen ist, und in ihrer überwiegend weißen Privatschule. Als ihr bester Freund Khalil vor ihren Augen von einem Polizisten erschossen wird, muss sich Starr entscheiden: Wird sie schweigen oder ihre Stimme erheben?

Vorneweg: Dieses Buch ist ein Rezensionsexemplar – es handelt sich hierbei also um Werbung. Vielen Dank an das Bloggerportal und den cbt Verlag für die Bereitstellung.

Meinung

Ich war sehr lange sehr unsicher, ob mir dieses Buch gefallen sollte. Da Fantasy eher mein Genre ist, bin ich seit Die Frauen von Salem wirklich vorsichtig geworden, was Non-Fantasy Bücher angeht.
Hätten nicht so viele andere Blogger von diesem Buch geschwärmt, hätte ich es wohl nie versucht.

IMG_2668(1)Angie Thomas hat einen ergreifenden, flüssigen und sehr angenehmen Schreibstil. Sofern man das von einer Übersetzung sagen kann … Von meiner Seite auch ein riesengroßes Lob an die Übersetzerin, denn die Arbeit ist große klasse! Das Buch wurde nicht „stumpf“ übersetzt, sondern der Slang wurde beibehalten. Es kommen oft kurze, einfach englische Sätze im Buch vor, gefühlt jeder wird „Baby“ genannt und ich stand schon kurz davor mit „Yes, Sir“ zu antworten, als ich etwas gefragt wurde. Großartig! So großartig, dass ich gar nicht gemerkt habe, in welcher Geschwindigkeit die Seiten flogen. Ich konnte gar nicht so schnell gucken, schon war das Buch vorbei.

Vielen wird die Thematik nicht fremd sein, es war vor ein paar Jahren nicht aus den Medien wegzudenken: Weißer Cop erschießt schwarzen Jungen. Und danach explodiert eine ganze Stadt, gar ein ganzes Land. Und genau darum geht es in diesem Buch. Um die Geschichte zu erzählen bedient sich Thomas der mutigen Protagonistin Starr. Der 16-jährige Teenager muss hautnah miterleben, wie ihr Freund erschossen wird. Unbewaffnet. Unberechtigt.

Eigentlich hat Starr schon genug damit zu kämpfen, dass sie, wie schon im Klappentext erwähnt, in zwei komplett verschiedenen Welten lebt. Sie versucht es wirklich alle recht zu machen. An der weißen Schule nicht „zu schwarz“ zu sein und in ihrem schwarzen Viertel nicht „zu weiß“ zu wirken. Kein einfaches Unterfangen. Und dann wird alles nur noch komplizierter, denn sie muss sich entscheiden, redet sie oder schweigt sie. Wird sie Khalils Geschichte erzählen?

Auch Rassismus spielt eine bedeutende Rolle in dem Buch. Ob direkt, durch Worte einer „Freundin“ oder indirekt durch Kommentare ihres Vaters über ihren weißen Freund. Das Thema zieht sich durch das gesamte Buch und wird, wie ich finde, sehr gut dargestellt. Selbstverständlich kann ich mir als Weiße in Deutschland das Ganze nur bedingt und sehr schwer vorstellen, aber ich konnte mich ziemlich gut in die Welt und das Geschehen reinversetzen. Dank Angie Thomas und diesem Buch.

Nicht nur Starr durchläuft eine Entwicklung während der Geschichte, auch die Nebencharaktere, wie ihre Freunde und Familie, sind gut getroffen und sehr tiefgründig.

Fazit

Schwierig, aber dennoch sehr gut in Szene gesetzt. Die Thematik, die Angie Thomas in ihrem Buch aufgegriffen hat ist topaktuell und richtig gut geschrieben. Wie schon der Publishers Weekly schrieb: „Diese Geschichte ist notwendig. Diese Geschichte ist wichtig“. Meiner Meinung nach sollte dieses Buch zur Schullektüre gehören.

Daher ist es ganz klar eine Leseempfehlung.


Infos zum Buch:

Titel: The Hate U Give
Autor: Angie Thomas
Seiten: 512
ISBN: 978-3-570-16482-2
Verlag: cbt
Erstausgabe: 24. Juli 2017