Immer wieder montags #19

Wer hat heute alles frei? Und wer muss arbeiten? Ich zähle zur Gruppe derer, die heute das Vergnügen haben auf die Arbeit zu fahren. Doch davor gibt es wieder die Montagsfrage von Buchfresserchen.

Wie viel Raum nimmt das Lesen in deinem Leben/Alltag ein?


Würde es nach mir gehen, täte ich an manchen Tagen nichts anderes als lesen. Alle paar Stunden eine bequemere Position suchen und vielleicht zwischen Sofa und Bett pendeln, aber das wäre auch alles.
Da ich jedoch einem Vollzeit- und einem Nebenjob nachgehe, lese ich meist nach der Arbeit. Es gibt Tage, da komme ich nach Hause, mache mir etwas zu essen und versinke im Sofa mit einem Buch. An anderen Tagen überwiegen die Serien und ich kann gar nicht aufhören, eine Folge nach der anderen zu schauen. Je nach Lust und Laune.

Und ich finde das überhaupt nicht schlimm. Das ist wie Knäckebrot mit Frischkäse. Mal kann ich das jeden Tag essen, und dann wieder gar nicht. Und genauso ist es mit dem Lesen. Mal nimmt es die komplette Freizeit ein und man kann gar nicht anderes und mal hat man keinen Nerv dafür.

Kennt ihr so richtige Leseflauten? In den Sommerferien zwischen der 12. und der 13. Klasse habe ich – für meine damaligen Verhältnisse – viel gelesen. Sieben oder acht Bücher. Und danach monatelang nicht. Ich hatte mich schlichtweg „überlesen“. Seitdem ich mit dem Bloggen angefangen habe, gibt es – wie schon erwähnt – Tage, an denen ich nicht lesen möchte. Weil die Serie gerade so spannend ist. Oder, weil Fußball kommt. Oder, oder, oder. Wenn es richtig gut läuft, schaffe ich ein bis zwei Bücher in der Woche. Wenn nicht, dann vielleicht ein halbes. Doch seit ich diesen Blog in einen Buchblog verwandelt habe, gab es keine Woche, in der ich überhaupt nicht gelesen habe.
Ich muss doch wissen, worüber die anderen sprechen! 😀

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Immer wieder montags

Nach langem hin und her habe ich beschlossen auch mal an der Montagsfrage teilzunehmen. Buchfresserchen Svenja stellt jeden Montag eine Frage, die man nach Lust und Laune beantworten kann.
Diese Woche steht unter der Frage:

Falls du dir ein Jahresziel gesetzt hast, wie viele Bücher davon hast du bereits geschafft?


Wer sich noch an den September erinnern kann, der weiß vielleicht sogar noch, dass ich probiert hatte bei der #ranandenSubmitAva teilzunehmen. Also eigentlich habe ich teilgenommen. Nur bin ich gnadenlos gescheitert. Drei Bücher, ein Monat – das sollte zu schaffen sein, dachte ich.
Falsch gedacht.
Leseplanung ist so ziemlich das grässlichste Druckmittel, das ich beim Lesen kenne. Ich komme damit überhaupt nicht zurecht.

Die einzige Planung, die ich mir „erlaube“ sind die Reziexemplare. Und da läuft das auch tiefenentspannt. Ich überlege, welches Reziex ich noch habe, dann, welches schon am längsten liegt und dann nehme ich das einfach. Planung Ende. Alles andere stresst mich unfassbar. Und darauf habe ich wirklich überhaupt keine Lust. Wenn Lesen anfängt mir Stress zu machen, dann sollte ich besser aufhören.

Lesen ist für mich Entspannungstherapie. Ohne Druck. Ohne Hintergedanken. Einfach lesen. Und wenn das durch eine Leseplanung in Gefahr gerät, na dann lass ich die Planung doch lieber sein.

Ich kann euch auch tatsächlich nicht sagen, wie viele Bücher ich dieses Jahr schon gelesen habe. Ich weiß durch die Rezensionsliste, dass ich 29 Bücher rezensiert habe. Ich habe jedoch nicht jedes Buch, das ich gelesen habe, auch rezensiert.

Die Lesechallenge im September hat mir also gezeigt: Finger weg. Ist nichts für dich. Sollte ich also jemals wieder auf den Trichter kommen, es nochmals zu versuchen, so sage mir bitte jemand Bescheid 😛


Wie sieht es denn bei euch aus? Habt ihr monatliche Lesevorhaben? Hattet ihr ein Jahresziel? Habt ihr es geschafft? Ich bin echt neugierig, also her mit euren Antworten 😉