[Rezension] All in – Tausend Augenblicke von Emma Scott

All in – Tausend Augenblicke habe ich von meiner Lieblings-Rika zu Weihnachten bekommen. Vor vier Monaten schon war die Geschichte überall in meiner Timeline zu sehen und ich fand, der Klappentext klang wirklich gut. Und dann wurde das Buch zum Regalbewohner. 😀
Vorgestern hatte ich richtig Lust auf eine Liebesgeschichte und habe All in vom obersten Regalbrett befreit – und mich sofort in der Geschichte verloren.

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[Rezension] „Die Wellington Saga – Versuchung“ von Nacho Figueras mit Jessica Whitman

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Titel: Die Wellington Saga – Die Versuchung
Autor: Nacho Figueras, Jessica Whitman
Seiten: 416
ISBN: 978-3-734-10372-8
Verlag: Blanvalet
Erstausgabe: 15. Mai 2017

 

Champagner und Jetset interessieren die junge und kluge Tierärztin Georgia nicht. Daher stimmt sie wenig begeistert zu, ihren besten Freund zu einem der glamourösen Reitturniere in Wellington, Florida, zu begleiten. Ausgerechnet Alejandro, der unglaublich attraktive älteste Sohn des mächtigen Del-Campo-Clans, wirft dort ein Auge auf sie und zieht sie wie ein Sturm in eine Welt, in die Georgia so gar nicht zu passen scheint. Doch er ist kein Mann, der ein Nein akzeptiert …

 

Meinung

Wenn auch sehr skeptisch, kann Georgia es ihrem besten Freund Billy nicht abschlagen, nach Wellington zu kommen. Ihr Plan? Dort ein paar Tage verbringen, die Sonne genießen und schnell wieder zurück in die gewohnte Umgebung, das verschneite New York. Doch die Rechnung geht nicht ganz auf, denn die leidenschaftliche Tierärztin ist auch in ihrer Freizeit Feuer und Flamme für Tiere und deren Wohlergehen. Daher unternimmt sie den, meiner Meinung schon fast lebensmüden, Versuch und unterbricht ein Polospiel, denn – ihrer Meinung nach – geht es einem der Pferde so gar nicht gut.

Und so beginnt das ständige Hin und Her zwischen Georgia und Alejandro. Für sie ist Wellington, und alles was damit zu tun hat, eine völlig andere Welt. Für ihn ist sie in seiner Welt eine Frau, die so völlig anders ist als die anderen. Gegensätze ziehen sich an, nicht wahr?

Der erste Band der Wellington Saga war für mich ein absoluter Cover Kauf. Den Klappentext habe ich mit dem Gedanken „Wird schon werden“ überflogen und schon lag das Buch in meiner Einkaufstasche. Nach Paper Princess und Paper Prince ging es also, nach Näherem betrachten, weiter mit der Welt der Schönen und Reichen. Und ich bleibe dabei: Wenn es nur annähernd so ist …

Alejandro ist ein klitzekleiner Macho, wenn er mal Zeit für seine Tochter Valentina findet ein klitzekleiner Helikopter-Vater und sich einfach nicht sicher, was er eigentlich will.

Georgia findet Wellington faszinierend und ist hin- und hergerissen. Passiert, wenn man etwas komplett anderes als die Welt der „Normalsterblichen“ entdeckt, oder? Ihre Liebe zu Tieren fand ich wirklich hinreißend. Ihre Zweifel darüber was sie will und was nicht dagegen teilweise etwas nervig …

Und wie es nicht anders sein konnte, Alejandro und Georgia finden zueinander, dann wieder nicht und dann doch. Dieses ständige „wir wollen, wir dürfen aber nicht, ach egal, nee doch nicht …“ nach zwei drei Mal war es echt … zum Mäuse melken. Aber gut.

Fazit

Die Idee hinter dem Buch, der Welt das Polospiel durch einen Liebesroman näher zu bringen, ist gar nicht mal übel. Auch das am Ende des Buches die Polo-Regeln erklärt werden, ist ganz interessant (obwohl ich zugeben muss, ich habe den Teil nicht gelesen, interessiert mich persönlich null …). Trotzdem war die Geschichte, zum Teil, unnötig langatmig. Ich finde auch, dass Nebencharaktere wie Alejandros Brüder viel zu kurz gekommen sind, aber die beiden scheinen ja ihre eigenen Bücher zu bekommen. Und Valentina verdient ein eigenes Buch 😉

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[Rezension] „Paper Prince – Das Verlangen“ von Erin Watt

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Titel: Paper Prince – Das Verlangen
Autorin: Erin Watt
Seiten: 368
ISBN: 978-3-492-06072-1
Verlag: Piper
Erstausgabe: 03. April 2017

 

Diese Royals bringen dich um den Verstand …
Seit Ella in die Villa der Royals gezogen ist, steht das Leben dort auf dem Kopf. Durch ihre aufrichtige Art hat sie so manches Herz erobert – vor allem das von Reed. Zum ersten Mal seit dem Tod seiner Mutter kann der attraktivste der fünf Royal-Söhne echte Gefühle zulassen. Wie groß seine Liebe ist, merkt er allerdings erst, als es zu spät ist: Nach einem Streit verschwindet Ella spurlos. Und er trägt die Schuld daran. Seine Brüder hassen ihn dafür, doch er hasst sich selbst am meisten. Wird er Ella finden und ihr Herz zurückerobern können?

Meinung

Wie ich schon in der vorherigen Rezension verlauten lassen habe, ich unterbreche ungerne eine angefangene Buchreihe … Und so habe ich recht schnell Paper Prince gekauft und gelesen.
Auf den Schreibstil konnte ich mich recht flott wieder einlassen, da ich zwischen dem ersten und dem zweiten Teil (absichtlich) kein anderes Buch gelesen hatte.

Nach Reeds Aktion am Ende des ersten Teils ist Ella verschwunden, was ihr nicht zu verübeln ist. Wie man sich nach dem Klappentext vorstellen kann, beginnt das Buch mit der Suche nach Ella. Sie versucht vor den Royals zu fliehen, die Royals versuchen sie zurückzuholen – was ihnen, wie man erahnen kann, auch recht bald gelingt. 364 Seiten „Auf der Suche nach Ella“ wäre wirklich recht langweilig und eintönig geworden.

Was den zweiten Teil vom ersten direkt unterscheidet ist, dass das Buch aus der Sicht von Reed beginnt und sich dann mit Ellas Sicht der Dinge abwechselt. Das bringt etwas mehr Licht in Reeds Chaoswelt der Gefühle und macht das Buch ein wenig spannender. Außerdem gibt es eine sehr interessante Wendung: Die Royal-Brüder, die vorher gegen Ella waren, sind nun alle für sie und gegen Reed. Das nenne ich Geschwisterliebe und Zusammenhalt 😉

Man lernt einige Nebencharaktere, wie Callum, besser kennen und andere, wie Brooke oder Gideon, spielen plötzlich eine zentrale Rolle in der Geschichte.

Das Klischee rund um Intrigen über Intrigen in der Welt der Reichen und Schönen wird weitergesponnen bis zum geht nicht mehr und ich muss euch ganz ehrlich sagen, wenn es in der Wirklichkeit auch nur ansatzweise so ist wie in diesen Büchern … dann rette sich wer kann!

Fazit

Diese Reihe wird beendet – komme was wolle. Paper Prince hat noch mehr Intrigen parat und macht die Geschichte noch komplizierter als sie eh schon war. Zum einen könnte ich Ella und Reed teilweise immer noch ohrfeigen (und ich bin echt pazifistisch veranlagt), zum anderen bin ich trotzdem gespannt wie es weitergeht.
Und auch wenn der dritte Teil noch nicht eingezogen ist, vor Ende des Sommers wird diese Reihe beendet.

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[Rezension] „Paper Princess“ von Erin Watt

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Titel: Paper Princess
Autor: Erin Watt
Seiten: 384
ISBN: 978-3-492-06071-4
Verlag: Piper
Erstausgabe: 1. Februar 2017

 

Diese Royals werden dich ruinieren …
Seit dem Tod ihrer Mutter schlägt sich Ella Harper alleine durch. Tagsüber sitzt sie in der Schule, nachts arbeitet sie in einer Bar. Dann steht plötzlich der Multimillionär Callum Royal vor ihr. Er behauptet ihr Vormund zu sein – und nimmt Ella kurzerhand mit in seine Villa. Aus ihrem ärmlichen Leben kommt Ella in eine Welt voller Luxus. Doch bald merkt sie, dass mit dieser Familie etwas nicht stimmt. Callums fünf Söhne begegnen ihr mit Feindseligkeit. Besonders einer von ihnen macht Ella das Leben schwer. Und trotzdem knistert es gewaltig zwischen ihnen …
Ob aus Hass noch Liebe werden kann?

 

Meinung

Schon in der Buchhandlung war ich hin- und hergerissen. Ich hatte schon viele Meinungen zu diesem Buch gelesen und gehört – am Ende wollte ich mir dann doch selbst ein Bild davon machen. Gedacht, getan, Buch gekauft.

Schon nach ein paar Seiten war ich mir nicht sicher, ob ich das Buch überhaupt zu Ende lesen können würde (Himmel, drei Verben nacheinander … ), ich kam mit dem Schreibstil am Anfang überhaupt nicht klar. Mit Ella übrigens auch nicht. Die ging mir von Seite 2 an sowas von auf den Keks … Bei Reed dachte ich nur: Was. Für. Ein. Arschloch. Ernsthaft. Der Typ geht ja mal überhaupt nicht. Also, am Anfang …

Später wurde mir Ella dann doch sympathischer, sie ist schlagfertig, nicht auf den Mund gefallen – minimal wie Allie aus Begin Again (wehe mich verflucht jetzt jemand von euch ;)) – und echt tough. ABER: Ella ist das pure Chaos. Und wenn ihr kein Chaos mögt, dann wird das mit den Royals, glaube ich, auch schwierig. Da ich auch chaotisch bin, sowohl innen als auch außen, haben wir uns dann doch ganz gut verstanden.
Mein „Problem“ mit dem Schreibstil wurde dann auch besser.

Es gab – und gibt – mächtig Kontroversen zu diesem Buch. Es gibt fast nur schwarz oder weiß. Hass oder Liebe zu diesem Buch. Ich habe mich wirklich nicht entschieden. Klar, Reed ist wirklich dämlich, behandelt sie ziemlich mies, wie der Klappentext auch schon vermuten lässt. In diesem Buch treffen zwei völlig verschiedene Welten aufeinander, was natürlich das Verhalten der Royal Brüder nicht rechtfertigt, versteht mich nicht falsch, aber ich stelle es mir schon schwierig vor, beide Welten in der Art zu kombinieren wie Ella es versucht.
Dann wären da noch Ellas Gefühle. Sie schmachtet einen absoluten Mega-Arsch an. Ok. Aber mal ganz ehrlich? In wie vielen Büchern war das schon so? Vielleicht nicht so extrem wie in Paper Princess, aber wie oft haben wir schon Romane gelesen, in denen der Kerl anfangs, mittig und auch teils am Ende einfach zum in die Tonne treten war und Madame es einfach nicht gerafft hat? Vielleicht hat Paper Princess das Fass bei einigen einfach zum Überlaufen gebracht. Ist ja auch ok, jeder hat seine eigene Meinung und über Geschmäcker lässt sich ja bekanntlich streiten …

 

Fazit

Anfangs war es schwierig in die Geschichte reinzukommen, weil mich sowohl Ella als auch der Schreibstil in den Wahnsinn getrieben haben. Dann wurde es langsam besser. Eine genaue Meinung zu dem Buch habe ich immer noch nicht. Bis auf das Reed ein Depp ist. Und Ella Chaos. Letztendlich war es gar nicht so schlecht. Und außerdem dürfen wir jawohl lesen was uns in den Kram passt. Wem es nicht gefällt, der soll sich um seine eigenen Sachen kümmern. Und auch wenn ich noch keine gefestigte Meinung habe, habe ich mir Teil zwei gekauft – und auch schon gelesen – und werde auch Teil drei lesen. Ich lasse ungerne Buchreihen unvollständig gelesen. Ich bin von Natur aus neugierig und muss einfach wissen wie es weitergeht…

 

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[Rezension] „Trust again“ von Mona Kasten

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Titel: Trust again
Autor: Mona Kasten
Seiten: 480
ISBN: 978-3-736-30249-5
Verlag: Lyx
Erstausgabe: 13. Januar 2017

 

Sie hat mit der Liebe abgeschlossen – Er weigert sich, sie aufzugeben.

In dem Moment, in dem sie Spencer Cosgrove zum ersten Mal gegenübersteht, weiß Dawn, dass sie ein Problem hat. Ein großes Problem. Spencer ist sexy, charmant und lustig, genau ihr Typ – und er beginnt augenblicklich mit ihr zu flirten. Doch Dawn hat sich geschworen, die Finger von Männern zu lassen. Zu tief sitzt der Schmerz, den sie empfindet, weil sie der falschen Person vertraut hat, zu groß ist die Wunde, die sein Verrat hinterlassen hat. Aber Spencer gibt nicht auf. Und als Dawn herausfindet, dass auch er ein herzzerreißendes Geheimnis verbirgt, wird ihr klar, dass sie keine Chance hat gegen die Art und Weise, wie er ihre Welt auf den Kopf stellt …

 

Meinung

Wie kam ich denn so schnell an dieses Buch. Nachdem ich Teil eins beendet hatte, wollten der Lieblingsmensch und ich an den Main. Wir saßen gerade beim Asiaten und haben auf unser Sushi gewartet, als mir eingefallen ist, dass der Hugendubel um die Ecke ist. Woraufhin ich dann ein „Du sollst gehen“ vom Lieblingsmenschen bekommen habe. Ich also in zum Hugendubel, auf der Suche nach Teil zwei. Zurück beim Asiaten verlief das Gespräch dann so: „Und? Gefunden?“ „Hmhm.“ Schon da musste ich fast grinsen. „Den dritten Teil auch?“ „Neeeeeeeeein.“ Vielleicht könnt ihr euch den Tonfall vorstellen. Natürlich lag der dritte Teil auch sicher verstaut in meiner Handtasche.

Nun, da beginnt man ein neues Buch und eines der ersten Worte, die man liest, ist „Penis“. Ich musste direkt grinsen – toller Anfang.
Aber dieses kleine Wörtchen ist natürlich nicht der Grund, warum Mona Kasten mich auch mit diesem Buch zum Dahinschmelzen gebracht hat. Oder doch? Nein. Ehrenwort.

Die Story ist definitiv der Hammer: Misses Kasten bringt einen Kracher nach dem anderen und nach ein paar davon musste ich mich erstmal kurz erholen. Aber wirklich nur ganz kurz ich musste ja wissen, wie es weitergeht.

Spencer ist echt Zucker und Dawn schreibt. Damit hat sie, wie Kaden durch seine Tattoos, bei mir schon gewonnen. Außerdem erinnert sie mich total an mich selbst. Dawn kann übrigens auch fluchen – sogar auf zivilisierte Weise (Kaktus) – also hat sie noch mehr Pluspunkte gewonnen.

Auf jeden Fall ist der Einstieg dieser Geschichte ein bisschen anders, die beiden kennen sich nämlich schon eine Weile, nicht wie Kaden und Allie, die sich erst kennenlernen müssen. Was die Geschichte von Dawn und Spencer nur noch intensiver macht.
Übrigens. Ich finde den Namen der Katze immer noch bescheuert (sorry). Nur durfte ich das in meiner vorherigen Rezension ja nicht sagen – Spoiler und so.

An einigen Stellen in Trust again macht mich Dawn aber echt wahnsinnig. Ich habe einmal sogar fast das Buch angeschrien. Glücklicherweise war niemand da, als ich festgestellt habe, dass ich in dem Moment geknurrt und ein Buch angebrummt habe.

Sprachlich läuft es genauso weiter wie im ersten Teil. Wie gesagt, ich bin begeistert von ihrem Schreibstil. Und ich liebe kurze, abgehakte Sätze.

 

Fazit

Trust again hat mir außerdem etwas beigebracht, mich berührt und es hat mich inspiriert.
Beigebracht hat es mir etwas zum Thema Kritik und Selbstwahrnehmung. Es lehrt, dass Zweifel ok sind. Dass Weinen ok ist. Aber danach wird aufgestanden und weitergemacht.
Berührt hat es mich, da ich mich fast komplett in Dawn wiedergefunden habe.
Und inspiriert, da ich nun meine eigene Geschichte weiterschreibe und lese.

Danke, Mona!

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