Mein erstes Lesequartal #2

Vor anderthalb Wochen habe ich euch den ersten Teil meines Lesequartals präsentiert.
Ich war echt guter Dinge, dass ich es zeitnah schaffen würde, den zweiten Teil zu schreiben. Wir sagen jetzt einfach, dass neun Tage zeitnah sind, ok? 🙂

Acht von meinen sechzehn gelesenen Büchern habe ich euch schon vorgestellt, nun kommt der Rest. Wie schon beim letzten Mal gilt: Von den meisten habe ich in diversen Leselaunen und Rezensionen schon berichtet. Wer also Wiederholungen fürchtet, der möge sich ab hier verabschieden, vielen Dank. Wen es dennoch interessiert – hier entlang bitte! 😛


Soulsystems #1 Finde was du liebst – Vivien Summer

Bei der Netzwerk Agentur Bookmark gesehen, angefragt, bekommen und gelesen. Und zwar zackig! Dieser Titel hat mich so begeistert, dass ich gar nicht aufhören konnte zu lesen. Im Auftakt der Dystopie-Reihe jagt ein Plot-Twist den nächsten, ich kam aus dem Augenbrauen hochziehen und kurzweiligen Schnappatmungs-Anfällen gar nicht mehr raus. Es war schlichtweg genial!

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Soulsystems #2 Suche, was dich rettet – Vivien Summer

So genial, dass ich – kaum hatte ich Band eins beendet – schon den zweiten Teil auf das Kindle runtergeladen habe. Und verschlungen. Ich kam aus meiner Begeisterung gar nicht mehr raus. Bis zur letzten Seite. Die Spannung stieg und stieg … und dann war das Buch allen Ernstes zu Ende. Was für ein Cliffhanger! Teil drei ist mittlerweile veröffentlicht und den werde ich sehr, sehr bald lesen.

Das Reich der sieben Höfe #3 Sterne und Schwerter – Sarah J. Maas

Wer liebt sie nicht, die Queen of Fantasy? Lange mussten wir warten, bis der dritte Band der Reihe erschienen ist – von Enttäuschung keine Spur! Was war das Buch spannend! Und genial! Und traurig! Und voller Liebe! Und … und … und …
Bevor ich hier weiter schreibe, wieso ich diesen Titel so geliebt habe und mich in einer Endlosschleife wiederhole, verlinke ich euch meine Rezension, dort habe ich alles zusammengefasst.

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One of us is lying – Karen M. McManus

Kein Fantasybuch oder Liebesroman? Jep. Ich war auch erstaunt über mich selbst. Jedoch hat Jill so geschwärmt, dass ich gar nicht anders konnte. Dieser Jugendkrimi ist wirklich fantastisch. Ich habe während ich es gelesen habe, mindestens fünfhundert Theorien aufgestellt, um diese auf der nächsten Seite wieder zu verwerfen, um sie drei Seiten später wieder rauszukramen. Einfach klasse! Und auch wenn meine Rezension auf sich warten lässt, ist dies ein ganz klarer Fall von Herzensbuch!

Dinner für drei – Susann Elizabeth Phillips

Nun ja. Nach all den tollen Büchern folgt ein nicht so gutes. Sorry! Fand ich auch doof. Daher die Kurzfassung – die längere Version bekommt ihr in de Rezi.
Ich habe vor Jahren ein Buch der Autorin gelesen und war hellauf begeistert. Doch Dinner für drei war nichts für mich. Die quängelige, naive Protagonistin hätte mich teilweise fast in den Wahnsinn getrieben und Klappentext und Geschichte passen nicht zusammen. Wer nach dem Klappentext eine Dreiecksstory erwartet, der sei gewarnt.

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Arkadien brennt #2 – Kai Meyer

Auch diesen Teil der Arkadien Trilogie haben wir in einer Leserunde gelesen. Der Austausch hat dieses Mal echt super geklappt, wir haben viel debattiert, uns über die Protagonisten ausgelassen, Theorien aufgestellt, waren schockiert und gespannt. Der zweite Teil macht Lust auf mehr und ich hoffe, dass wir bald schon den letzten Band lesen werden.

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Träume wie Sand und Meer – Beatriz Williams

Eine junge Frau inmitten der amerikanischen Politik der 60er Jahre. Eine Liebesgeschichte zwischen Vergangenheit und Gegenwart mit fantastischen Plot-Twists und toll ausgearbeiteten Charakteren! Im Rahmen der Sunshine Blogger Aktion von blanvalet habe ich mich für dieses Buch entschieden und kann es nur empfehlen – für alle die Zwischendurch gerne mal einen Liebesroman lesen.

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Scythe #1 Die Hüter des Todes – Neal Shusterman

Ich war zu Beginn so unglaublich skeptisch. Das Buch war so ruhig. Die Wendungen kamen so heimlich, dass ich sie kaum mitbekommen habe. Und doch ist die Welt, die Shusterman in diesem Buch kreiert hat, super interessant. Sie ist mehr als interessant, aber wenn ich noch öfter schreibe, dass etwas genial ist, springt mir vermutlich irgendwer von euch an die Gurgel und schmeißt mir ein Synonyme-Wörterbuch an den Kopf 😉
Lange hatte ich echt ein schlechtes Gewissen, da Scythe wirklich lange im Regal stand, aber nach dem Cliffhanger war ich wirklich froh. Kurz nachdem ich es beendet hatte, kam die Fortsetzung raus. Nur diesmal muss ich bis Frühjahr 2019 warten … 😦
Falls ihr es also noch nicht gelesen haben solltet: Worauf wartet ihr noch?

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Empfehlungen über Empfehlungen #sorrynotsorry
Hiermit beende ich nun den Teil meiner gelesenen Bücher von Januar bis März. Fehlen nur noch die Neuzugänge ^^ Die muss ich erstmal zusammensuchen, denn glaubt mal nicht, dass ich noch weiß, welches Buch hier wann eingezogen ist. Aber nicht so tragisch, das schaff ich auch noch! 🙂

Welche der Bücher habt ihr eigentlich schon gelesen? Oder wollt ihr einige davon vielleicht sogar lesen?

[Rezension] Dinner für drei von Susan Elizabeth Phillips

Alle Mädchen werden einmal groß – selbst erfolgreiche Kinderstars – und verlieben sich. Im Fall der blauäugigen, zierlichen Honey Moon sind es allerdings gleich zwei berühmte-berüchtigte Männer, die ihr Herzklopfen bereiten: Dash Coogan, der legendäre Kinoheld, und Eric Dillon, Hollywoods Enfant terrible, dessen dunkle, geheimnisvolle Ausstrahlung ein schmerzhaftes Geheimnis verbirgt. Doch Honey Moon trüge ihren Namen zu Unrecht, wenn sie nicht eine wundervolle, geradezu himmlische Lösung für sämtliche Probleme finden würde …

Vorneweg: Dieses Buch ist ein Rezensionsexemplar – es handelt sich hierbei also um Werbung. Vielen Dank an das Bloggerportal und den Blanvalet Verlag für die Bereitstellung.

Meinung

Vor vielen Jahren habe ich von der Autorin Küss mich, wenn du kannst gelesen und fand es wahnsinnig gut. Als ich Dinner für drei im Bloggerportal entdeckte, habe ich mich sofort daran erinnert und nicht weiter nachgedacht – es konnte doch nur gut sein.
Ihr merkt, die Freude war wirklich groß. Nur hat sie nicht lange gehalten.

Ich gebe zu, dass die Protagonistin Honey Moon (sie heißt wirklich so!) ein sehr vielfältiger und tiefgehender Charakter ist. Ob schüchtern, liebenswürdig, herrisch, aggressiv, naiv, arrogant, emotional, niedlich, kindlich … bei ihr war einfach alles dabei. Vielleicht konnte ich sie gerade deswegen die Hälfte des Buches nicht leiden. Sie ging mir teilweise richtig auf die Nerven. Gerade dann, wenn sie wieder die Nerven verlor und alles um sie herum zunichte gemacht hatte – verbal, versteht sich. Was Honey nämlich auf alle Fälle prägt, ist ihr freches, vorlautes Mundwerk.

IMG_3675(1)Sie wünscht sich nichts sehnlicher als eine Familie, die hinter ihr steht und sie liebt. Dieser verzweifelte Wunsch geliebt zu werden, eine richtige  und loyale Familie zu haben, treibt sie im Laufe des Buches fast in den emotionalen Ruin. Sie sehnt sich so sehr danach, dass sie alles andere aus den Augen verliert. Es grenzt an Besessenheit … Und dadurch lässt sie sich viel zu leicht ausnutzen. Und das gerade von dem bisschen Familie, die sie noch hat: ihre Cousine, deren Ehemann und ihre Tante.

Der Klappentext lässt eine Art Dreiecksgeschichte vermuten, jedoch bleibt es dabei: eine Vermutung. Denn in Wirklichkeit kommt diese gar nicht zum Vorschein. Klar, es gibt zwei Männer – Eric und Dash – doch stehen die nicht so richtig in direkter Konkurrenz. Das hat mich echt gestört, denn dem Klappentext zufolge habe ich eine völlig andere Geschichte erwartet.

Eric Dillon und Dash Coogan sind, jeder für sich, auch recht komplexe Charaktere, obwohl ich der Meinung bin, dass Eric noch einen Ticken komplizierter und tiefgründiger ist als der Cowboy. Und das, trotzdem er viel weniger Seiten zur Verfügung hatte. Außerdem mochte ich Eric mehr. Warum auch immer … er kann nämlich auch ein ziemlicher Bad Boy sein. Zumindest in dem Punkt hat der Klappentext sein Versprechen gehalten.

Abgesehen von meiner Hass-Liebe zu Honey fand ich die Geschichte etwas in die Länge gezogen. Klar, alles hatte seine Daseinsberechtigung … dennoch war es ein bisschen langatmig.

Fazit

Eine Geschichte mit tiefgründigen Charakteren, die meiner Meinung nach jedoch ein paar Seiten zu viel hatte. Protagonistin Honey Moon und ich haben uns nicht immer verstanden und doch ist sie mir ein bisschen ans Herz gewachsen. Vielleicht durch meine Liebe zur Autorin.

Leider wird es nicht mehr als ein Zwischending.