[Rezension] League of fairy tales – Die letzte Erzählerin von Tina Köpke

Was, wenn all die Märchen nicht nur Geschichten wären?
Schon ihr halbes Leben verbirgt die Kellnerin Peyton ihre außergewöhnlichen Fähigkeiten vor der Außenwelt. Aufgewachsen in einer miserablen Pflegefamilie gibt es nur einen Menschen, dem sie wirklich vertraut: ihren besten Freund Rufus. Bis sie während einer Schicht im Diner dem mysteriösen Eli begegnet, der Antworten auf Fragen zu kennen scheint, die sie bisher nie zu stellen wagte. Von ihm erfährt Peyton, dass sie eine Nachfahrin der Brüder Grimm ist, dazu geboren, Wesen aus Märchen und Legenden aufzuspüren, die ihren Weg von der Anderswelt in die Menschenwelt gefunden haben. Doch als letzte überlebende Erzählerin wartet auf sie noch eine viel größere Aufgabe…

Ich war total aus dem Häuschen, als ich von Tina Köpke als eine der BloggerInnen ausgewählt wurde, die ihr Buch kurz vor Release lesen durften. Danke nochmal!
Mein allererstes Buch von Dark Diamonds – und dann auch noch eine Märchenadaption. Besser geht es kaum.
Hiermit halte ich also fest: Es handelt sich um ein Rezensionsexemplar und dieser Beitrag kann Spuren von Erdn … sorry, Werbung enthalten. 😉 (Den Spruch habe ich übrigens bei Rika gemopst :D)

Ich muss sagen, in die Geschichte reinzukommen war gar nicht schwierig. Tina konfrontiert den Leser schon nach ein paar Seiten mit einer mystischen Kreatur und der Anderswelt. Klar, dass Protagonistin Peyton ein paar Schwierigkeiten hat, das Ganze zu begreifen – gar zu glauben. Würde mir vermutlich nicht anders gehen. Ich hätte bestimmt erstmal nach der versteckten Kamera Ausschau gehalten.

IMG_3241Nach und nach begreift sie dann, dass alles, was Eli – ihr neuer Mentor – erzählt hat, ernst gemeint ist und findet sich auch mit ihrer neuen Rolle als Erzählerin ab. Selbstverständlich stürzt sie sich nicht ohne ihren besten Freund und Mitbewohner Rufus in dieses Abenteuer. Zusammen mit der Liga soll Peyton einige Ungereimtheiten aufklären, die in der Anderswelt geschehen sind. Dass die Konfrontation mit der neuen Welt nicht Friede, Freude, Eierkuchen sein würde, war so eine Vorahnung. Ganz schnell wird klar, dass die Trennung der „Menschenwelt“ und der Anderswelt nicht so himmlisch ist, wie sie auf den ersten Blick aussieht.

Der Aufbau der Story und die Einführung der Charaktere hat mir wirklich gut gefallen. Doch mir hat die Tiefe bei Peyton, Eli und Rufus gefehlt. Vielleicht sind 366 Seiten einfach zu wenig gewesen – reine Vermutung, ich bin keine Autorin. Wie gesagt, die Idee hinter dem Buch ist klasse, die Ausarbeitung bis zu einem gewissen Punkt war auch super und Eve ist meine Favoritin! Ich werde euch jedoch nicht verraten welche Märchenfigur dahintersteckt. 😉
Außerdem kam, meiner Meinung nach, das Ende viel zu plötzlich. Abgesehen vom Anfang, bei dem alles super zackig vonstattengeht, verlief der Rest der Story eher „ruhig“. Am Schluss gab es jedoch noch so viele ungeklärte Erzählstränge und ich blickte immer wieder panisch auf die verbleibende Prozentzahl auf meinem Kindle. Und dann ging alles ganz zügig: links, rechts, oben, unten, Epilog, Ende. Ich konnte gar nicht so schnell gucken, schon war alles vorbei. An dieser Stelle muss ich sagen, dass ich es echt schade finde, denn das Buch hatte richtig viel Potential.

Jetzt aber nochmal was Positives: man erlebt die Geschichte nicht nur aus Peytons Sicht, sondern teilweise dürfen auch Eli und Rufus ihren Senf dazugeben, was richtig dynamisch ist.

Fazit

Eine toll aufgebaute Story mit interessanten Protagonisten und einem viel zu plötzlichen Ende. Meiner Meinung nach ein Plot mit richtig viel Potential, dass jedoch an einigen Stellen, wie der Tiefe der Charaktere, verloren gegangen ist.

Trotz Märchenadaption und tollem Einstieg ist dieses Buch ein Zwischending.


Infos zum Buch:

Titel: League of fairy tales – Die letzte Erzählerin
Autor: Tina Köpke
Seiten: 366
ISBN: 978-3-646-30054-3
Verlag: Dark Diamonds
Erstausgabe: 25. Januar 2018


Mit anderen Worten

„Während die ganze Story ein wirklich angenehmes Tempo vorlegt, man gut mitkommt und sich auf einen großartigen Showdown freut, war das ganze mit einem Fingerschnippen vorbei und man landete im Epilog, der mich mit noch mehr Fragezeichen zurückließ und zwar vor allem mit „Wie? Das war’s jetzt?!“.“ – Schwarzbuntgestreift

„Mit „League of Fairy Tales“ hat Tina Köpke eine mitreißende, fesselnde und humorvolle Geschichte in einem absolut faszinierendem Setting mit Charakteren zum Niederknien geschaffen.“ – Booknerds by Kerstin

Ich lese mir die Welt, wie sie mir gefällt

Schon seit längerem verfolge ich jeden Sonntag die Lesenlaunenbeiträge bei Nicci und Sarah und seit ein paar Wochen montags bei Rika.
Und auch wenn es bei mir (vorerst) keine Leseliste geben wird, habe ich mir gedacht, ich probiere dieses Format einfach auch mal aus.

(Eine Aktion von buchbunt.blog)

Aktuelle Bücher

Zwei Bücher habe ich beendet und ein weiteres angefangen. Ich hatte das Glück und die Ehre von Tina Köpke ausgewählt zu werden, um ihr neues Buch League of fairy tales – Die letzte Erzählerin zu lesen. Das habe ich prompt getan. Von Samstag bis Montag hat mich die Geschichte begleitet. So viel vorab: ich liebe Märchen und diese Adaption rückt die bekannten Grimm-Märchen in ein ganz neues Licht. Das Ende des Buches kam, meinem Geschmack nach, jedoch viel zu schnell. Außerdem habe ich P.S. Ich mag dich von Kasie West gekauft, gelesen und geliebt. Purer Zucker! Und da alle guten Dinge drei sind, habe ich noch ein Buch begonnen: Bloody Weekend von M.A. Bennett aus dem Arena Verlag. Doch hierzu später mehr.


Lesestimmung

Ich könnte den ganzen Tag nichts anderes tun als Lesen. Ernsthaft. Und durch diese aufgekratzte Stimmung habe ich aktuell einfach zu viele Bücher begonnen – ständig darf eins dem anderen weichen. Positive Lesestimmung find ich super, aber dieses „Ich will alles lesen und am besten gestern“ geht mir aktuell dann doch dezent auf die Nerven. Ich muss mich da auf jeden Fall wieder einfangen. Ich kann die Katastrophe „Leseflaute durch Leseoverkill“ nämlich schon riechen. 😀

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Angefangen und liegen gelassen  das könnte der Titel des Stapels auf meinem Nachttisch sein. Aktuell freunden sich dort gerade Countdown to Noah, Timeless – Die Retter der verlorenen Zeit, Vier Farben der Magie, City of Bones und Die dreizehnte Fee an. Ob sie sich wohl verstehen? Vielleicht bahnt sich auch Eifersucht an. Ich weiß es nicht. 😉


Und sonst so?

Das Fitnessstudio und ich haben es endlich geschafft einen gemeinsamen Termin zu finden (und viel wichtiger: auch wahrzunehmen!!), um meinen Trainingsplan für die kommenden drei Monate zu erstellen. Ich habe jedoch nicht mein inneres Schweinchen überwunden und selbst beschlossen zum Sport zu gehen. Oh nein! Ich wurde vor einigen Wochen von meinem Arzt quasi dazu gezwungen: „Haben Sie einen Ausgleich zu Ihrem Bürojob?“ „Ich bediene alle vierzehn Tage im Café Europa.“ „Sport, Frau Peters, ich meinte Sport.“ Ihr könnt euch meine Antwort schon denken. Auf jeden Fall bin ich nun regelmäßige Besucherin des Fitnessstudios. Halleluja!

Zu Bloody Weekend aus dem Arena Verlag kann ich euch noch erzählen, dass ich eine von sieben BloggerInnen bin, die nächste Woche in Zusammenarbeit mit dem Verlag eine Blogtour veranstaltet. Schon morgen geht es los, daher werde ich mir nun das Buch schnappen und weiterlesen, ich will schließlich wissen, wie es weitergeht!


Weitere Leselaunen

Geschenke und Burger – Trallafittibooks

Geburtstage und Fangirlmomente – Sarah Ricchizzi

Lieblingspullover und erholsame Lesezeit – Letterheart